Des einen Freud, ist des anderen Leid. Während sich Wirtschaftsminister Habeck über niedrigen CO₂-Ausstoß freut, ist das ein Ausdruck des Niedergangs des Industriestandorts Deutschland. Er hat Wirtschaft nicht verstanden. Ein Kommentar von Laila Mirzo.
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Bedenkt man, dass die sog. Agora Denkfabrik oder Energiewende eine grüne Lobbyorganisation ist, der z.B. mal der unselige Graichen vorstand, die z.B. noch im vergangenen Jahr extrem medial unterstützt den weiteren Ausbau der Windkraft forderte, um die Energiewende herbeizuführen,
dann versteht man welch Brisanz in dem jetzt postulierten Rückgang der Co2 Emissionen liegt. Es ist aber genau das, was diese Klima-Fanatiker wollen. Das muss man berücksichtigen.
Die Grünen sind gegen ALLES, was in einem funktionierenden Staat selbstverständlich sein sollte, vor allem, wenn Menschen davon leben können.
Den Atomstrom haben sie erfolgreich tot gekriegt, die Industrie wandert in Größenordnungen ab, die Landwirtschaft ist seit Jahrzehnten der Buhmann der Grünen und ihrer links-grünen Medien.
Wovon also soll dieses Land leben? Jeder, der seine Sinne beisammen hat, weiß, dass es einfach nicht funktionieren kann! Die Grünen sind der Feind jedes intakten Staates. Jede Partei, die sich nicht eindeutig gegen Grün positioniert, ist deshalb für jeden intelligenten Menschen nicht wählbar. Ich bin gespannt auf den September, wieviel Intelligenz in unserem Land noch überlebt hat.
Richtig, aber eine Korrektur:
Die Atomkraft wurde von der CDU tot gemacht.
Man muß endlich begreifen, daß die das ernst meinen und genau so wollen, wie es nun läuft, nicht daß sie es nicht besser wissen. Die machen Deutschland aus ideologischen Gründen mit voller Absicht platt und feiern dann das Ergebnis ihrer Abrißbirne: endlich kaum noch CO2-Ausstoß, suuuper!
Sehr wahr, was Sie schreiben, SEHR WAHR !
Diesem Märchenerzähler fehlen sämtliche Fähigkeiten, die zur Führung eines Wirtschaftsministeriums zwingend erforderlich sind.
Jeder Facharbeiter mit abgeschlossener Berufsausbildung und ein par Jahren Berufserfahrung könnte das besser.
Märchen erzählen… das ist wirklich das einzige was er gelernt hat und kann.
Das ist die Gretchenfrage bei Habeck & Co.:
Sind die wirklich so blöd, oder steckt Absicht dahinter?
(Letztere Option wäre übrigens das, was die regierungstreuen Kettenhunde immer sofort als „Verschwörungstheorie“ etikettieren.)
Bei Herrn Habeck denke ich mittlerweile:
Der ist tatsächlich eher „blöd“ als „böse“!
Oder genauer: Er mag einen gewissen IQ und sonstige Talente besitzen, aber politisch ist er unbedarft.
Er läßt sich über den Tisch ziehen.
Lobbyisten sind schlaue Füchse. Die haben es geschafft, die Grünen-Politiker mit Klimaschutz-Argumenten so einzulullen und um den Finger zu wickeln, daß sie tatsächlich glauben, sie tun der Welt etwas Gutes und retten mit ihrer Politik Deutschland vor sich selbst.
Die Grünen schnallen nicht, daß hinter dem vordergründigen Klimaschutz-Gedöns beinharte machtpolitische Interessen verbrämt werden.
Und zwar solcher Großmächte, die mit strategisch etwas schlaueren Politikern gesegnet sind.
Daß China die Lobbyorganisation „Agora Energiewende“ finanziell unterstützt, spricht doch Bände!
Natürlich liegt es im chinesischen Interesse, wenn ein potenzieller Rivale sich freiwillig selber schwächt.
ff.
Interessanter ist aber die Interessenlage der USA:
Zwar sind Deutschland (und andere Staaten Europas) und die USA Verbündete mit einigen durchaus gemeinsamen Interessen, beispielsweise die Zurückdrängung des russischen Einflusses auf Europa.
Aber gleichzeitig müssen die USA auch aufpassen, daß das durch die Osterweiterung größer gewordene Europa nicht zu unabhängig wird!
Die Musik soll weiterhin in Kalifornien, New York und Washington spielen.
Dort soll die Wirtschaft brummen, der Wohlstand locken, sollen die Goldreserven physisch lagern, die Konzerne, Tech-Industrien und Vermögensverwalter ihren Hauptsitz haben, Spitzentechnologie entwickelt und Spitzenforschung betrieben werden.
Europa soll dagegen geografisches Vorfeld bleiben, in dem eine islamisch-christliche Mischbevölkerung in instabilen und konfliktträchtigen Gesellschaften eine prekäre Existenz fristet.
Wo die Universitäten von Naturwissenschaften auf Gendergedöns, postcolonial Studies et al. anbieten.
Europa soll für die USA Fachkräfte- und Rohstofflieferant, Absatzmarkt und Abstandhalter zu Rußland bleiben. Es ist eine dienende Funktion vorgesehen, vergleichbar mit der Rolle Südamerikas.
…
In Europa soll also eine Mischbevölkerung eine prekäre Existenz fristen. Gleichzeitig soll aber diese prekäre Gesellschaft Fachkräftelieferant und Absatzmarkt sein. Merken Sie nicht, lieber Ernuwieder, dass das nicht so ganz zusammenpasst?
Ist doch schon im Gange:
Hochqualifizierte wandern aus Deutschland aus, um woanders besser zu leben oder mehr Geld zu verdienen.
Anderswo sieht’s ähnlich aus:
Es gibt sie ja, die Fachkräfte aus Indien, Tunesien, Kolumbien, Brasilien, Argentinien.
(Nur daß die meistens einen Bogen um Deutschland machen.)
Was aber nicht heißt, daß das Leben in Indien, Tunesien, Kolumbien, Brasilien, Argentinien für die breite Masse der Bevölkerung dort so toll wäre.
Bezüglich Absatzmarkt läuft es ebenfalls bereits:
Die Masseneinwanderung befeuert den Konsum, solange der Sozialstaat das (vermeintlich „überschüssige“) Geld von der Mittelschicht wegnimmt, um es an die zahllosen Einwanderer umzuverteilen.
Das steigert den Verkauf von Massenware und Konsumgütern in den Discount-Supermärkten.
Es ist ein Riesengeschäft.
Das wäre ja auch legitim, solange die Konsumenten ihren Konsum „aus eigener Tasche“ bezahlen.
Das ist im „solidarischen“ Sozialstaat aber nicht der Fall.
Nichts gegen Solidarität und Wohlfahrtsstaat – das war ein schöner Gedanke.
Aber die Masseneinwanderung durch falsche Anreize zerstört ihn oder senkt seine qualitativen Standards erheblich und dauerhaft.
Wird Lateinamerika oft als „Hinterhof der USA“ bezeichnet, ist Europa der „Vorgarten“.
Obwohl: das klingt zu idyllisch; eher der Ort, wo vor dem Haus das Auto geparkt wird und die Mülltonnen stehen.
Zur Zeit des Kalten Krieges hatten die USA noch ein Interesse an einer starken westdeutschen Wirtschaft.
Aber heute liegt Deutschland nicht mehr am Rand, sondern in der Mitte Europas. Eine starke Mitte birgt aber das Risiko einer größeren Unabhängigkeit und Selbständigkeit Europas.
Das liegt NICHT im Interesse der USA!
Deutschland muß also aus der geopolitischen Logik der USA heraus wirtschaftlich „enthauptet“ werden (Kappung der Gasversorgung, Verteuerung der Energie, Ruinierung des Mittelstands).
Durch langfristig aufgebaute transatlantische Netzwerke wurden alle großen Parteien der Bundesrepublik auf US-Gefolgschaft eingeschworen, wobei sich die vormals NATO-kritischen Grünen dem Hegemon inzwischen als nibelungentreue „Streber“ andienen.
Es ist den Lobbyisten gelungen, sich in Deutschland eine Klasse von einheimischen Kollaborateuren heranzuziehen, die der festen Überzeugung sind, für ihr Land eine gute Politik zu machen, selbst dann, wenn sie ihm Schaden zufügen.
Dieser geopolitischen Logik kann Deutschland – bzw. ganz Europa, solange es nicht mit einer Sprache spricht und sich leicht spalten läßt – übrigens nicht entrinnen.
Daher sollte man sich nicht der Illusion hingeben, durch serviles Verhalten und vorauseilenden, willigen Gehorsam von den USA irgendwie „belohnt“ zu werden oder eine gewisse „Gnade“ zu erfahren.
Die Gafahr einer „Bestrafung“ für ungezogenes Verhalten gegenüber dem Hegemon ist zwar potenziell vorhanden, aber überschaubar.
Ich erwarte von Scholz, Habeck, Baerbock & Co. keine Wunder, wohl aber, daß sie uns reinen Wein einschenken.
Warum kommunizieren sie nicht wenigstens offen, daß die Entscheidungsgewalt nicht bei ihnen liegt, sondern daß sie leider bloß Weisungen aus Brüssel, Washington, New York (UNO) und/oder Davos entgegennehmen und größere geopolitische Agenden lediglich für Deutschland regionalisieren?
Vielleicht, weil Scholz, Habeck & Co. wirklich und ehrlichen Herzens glauben, sie erweisen Deutschland einen Dienst, indem sie deutsche bzw. europäische Interessen hintan stellen?
Sie haben sich viel Mühe gegeben eine Menge richtiger Dinge darzustellen.
Kurz gesagt ist es eben so:
Herr Habeck hat einfach nicht die geistige Kompetenz um zu verstehen was er tut.
Er ist ein Märchenerzähler. Und jedes Märchen das Ihm Agora oder sonst wer erzählt, glaubt er, erzählt es weiter und versucht es zur Realität werden zu lassen.
Das Schlimme daran ist die Tatsache, das er Wirtschaftsminister ist.
Andererseits hat D sich die Hegemonrolle der USA wohl gefallen lassen, indem es billiges Gas einnahm, aber sich um Verteidigung keine Sorgen gemacht hat.
Das wurde schon längst von den Amerikanern kritisch beobachtet, aber in meinen Augen erstaunlich lang geduldet. Der Grund hat sich inzwischen offenbart. Die wußten schon, was kommen würde, weil sie es selber ausgeheckt haben.
Indessen könnte D vieles gründlich anders machen, ohne die USA fürchten zu müssen.
Wie Sie sagen: die Gefahr ist überschaubar.
Das ist sehr zu bedenken, das Sie hier schreiben, werter Ernuwieder. Ich kann mir auch denken, daß, wenn der „Vorgarten“ zu islamisch werden sollte, hier sehr geschickt in eine andere Richtung gelenkt wird – und zwar so geschickt, daß das Volk jubeln wird angesichts des erreichten Erfolges (1989/90 läßt grüßen). Eine katholisch-islamisch-protestantische Mischbevölkerung im Herzen Europas (Deutschland&Frankreich), in der es immer irgendwie brodelt, wodurch sich „Rest-Europa“ immer gut steuern läßt. Die sich gegenwärtig aufbäumende Gegenbewegung zum „Irrsinn der vergangenen Jahre“ wird zwar nicht erstickt werden (die USA werden einen Teufel tun und Europa an den Islam abgegeben / wer gibt schon freiwillig seine Pufferzone ab!), aber auf einer kleinen Flamme am Brodeln gehalten.
Ich gebe zu:
Ich habe mich mal etwas vorgewagt mit steilen Thesen, um zu sehen, was rauskommt…
Letztendlich bleibt es bei nur 3 Möglichkeiten, um das Unerklärliche zu erklären: weshalb wir so regiert werden wie wir regiert werden:
1. Sie (= die Regierungspolitiker) sind dumm.
2. Sie sind böse oder korrupt.
3. Sie glauben tatsächlich daran, daß sie Deutschland gut regieren. Und halten für eine erstrebenswerte Utopie, was den Normalbürgern nur als abschreckende Dystopie erscheinen kann.
Man versucht sich halt, einen Reim darauf zu machen, was politisch geschieht.
Und je unerklärlicher die Politik erscheint, desto mehr schießen „Verschwörungstheorien“ ins Kraut.
Habeck’sche „Logik“:
Ein Übergewichtiger soll abnehmen.
Er hackt sich beide Beine und den einen Arm ab.
Er jubelt!
Er hat sein „Gewichtsziel“ erreicht!
Deutschlands Industrie ist nicht nur sehr energieintensiv, es erfolgt netto keine CO2-Einsparung weil es sich nur um einen Verlagerungsprozess handelt. Das fette Minus in Deutschland wird durch ein dickes Plus im Ausland mehr als ausgeglichen.
Es ist wie die müllfreie Gemeinde die alles in der Nachbargemeinde ablädt und sich ihrer Müllfreiheit brüstet.
Die Kosten für Analphabeten, Bildungsferne und Bildungsunwillige steigen, die Asylindustrie hat trotz gesamtwirtschaftlichem Minus ein dickes, dickes Plus erzielt. Eine echte Boom-Branche für Kartellmitläufer. Kosten die für heute noch ungeborene Generationen enorme Belastungen darstellen werden. Da reicht ein Blick in Sarrazins Bücher. Die lassen sich nur durch KI-gestützte Automatisierung, also höheren Energieverbrauch verringern. Genau das geht in Deutschland aber nicht aus ideologischen Gründen.
Der CO2-Ausstoß in Frankreich ist massiv geringer als in Deutschland genau so wie die Stromkosten für Industrie und Privatverbraucher.
Die Entwicklung folgt früher oder später der Produktion, historisch ist das klar erwiesen. Dem schnippischen „das brauchen wir hier in Deutschland nicht“ – und vieles, vieles mehr geht dann nicht.
Ja, der Asylbetrug bleibt für die Asylindustrie ein lukratives Geschäft. Auch dank der rotgrünen Deutschlandabschaffer.
kann jemand von Fach die folgende Frage beantworten: wo zählen die CO2 Emissionen für den aus Frankreich nach DE importierten Strom – in FR beim Erzeuger oder in DE ? Wenn sie in FR zählen, würde das den CO2-Rückgang erklären – wir produzieren ja offenbar weniger (früher war DE Exporteur) und importieren nun
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