Meinung
 

Jagdszenen im Vorbürgerkrieg

Tagelang Backnang. War’s der Holzofen oder die Hauselektrik, hat die Polizei auch wirklich alles getan, um nach dem Brandunglück türkische Verschwörungstheorien zu besänftigen, haben der türkische Staatspräsident und Botschafter Vertrauen in die Arbeit der deutschen Behörden: so ging es die Gazetten und Abendnachrichten rauf und runter.

Und dann wird Daniel S. nachts auf dem Bahnhof von Kirchweyhe zusammengeschlagen und ins Koma geprügelt, am selben Sonntag, als es in Backnang brannte. Er ist hirntot, hängt an einer Beatmungsmaschine. Er hat keine Chance, zu überleben.

Kein tragisches Unglück, ein brutaler, heimtückischer Mord, begangen aus einem Mob heraus, den fünf gewalttätige Türken unter ihren Landsleuten zusammengetrommelt haben gegen eine Gruppe deutscher Diskobesucher. Türken gegen Deutsche, „wir“ gegen „die“. Ein typischer Mord aus Deutschenhaß, kein Einzelfall, so wenig wie der Mord an Jonny K., an Thomas M. – dem Opfer des „20-Cent-Killers“ –, und unzähligen anderen.

Keine Kanzlerin und kein Ministerpräsident bekunden ihre Trauer

Eine Welle medialer Empörung? Fehlanzeige. Bis auf eine Ausnahme berichtet keine überregionale Zeitung. In den Lokalmeldungen wird die ethnische Herkunft der Täter und damit die deutschenfeindliche Dimension des Verbrechens frech weggelogen. Die Mutter sieht alleine zu, wie ihr Sohn stirbt. Keine Kanzlerin und kein Ministerpräsident bekunden ihre Trauer und fordern Konsequenzen, kein türkischer Botschafter und kein türkischer Staatspräsident erklärt sein Bedauern über das von „seinen Bürgern“ begangene Verbrechen.

So also sieht der Vorbürgerkrieg aus. Ein ideologischer Bürgerkrieg, in dem die autochthone Bevölkerung allein auf weitem Feld steht: Sie hat die eigene politisch-mediale Elite gegen sich, die sie im Namen des „Kampf gegen Rechts“ mit „Rassismus“-Dauerverdacht traktiert, und die eingewanderten muslimisch-orientalischen Parallelgesellschaften und deren ausländische Schutzmacht noch dazu, die die „Nazi“-Stichworte der deutschen Selbsthasser gerne aufgreifen.

Und eine Frontstellung in der harten Realität der Straße, in der es Opfer – und Täter – erster und zweiter Klasse gibt; in der die einen sofort zuschlagen und darauf vertrauen, daß sie, wenn überhaupt, vor Gericht kaum etwas zu fürchten haben; während die anderen schlichten, friedlich bleiben und drüber reden wollen, wie sie es brav gelernt haben, selbst wenn es sie das Leben kostet.

Wie lange soll das noch so weitergehen, ohne daß der Kessel platzt?

> JF-Buchtipp: Michael Paulwitz/Götz Kubitschek: Deutsche Opfer, fremde Täter. Ausländergewalt in Deutschland. Hintergrund – Chronik – Prognose

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