BERLIN. Wahlkämpfer der AfD sind am Sonntagmorgen in Berlin Friedrichshain von Linken bedrängt und bedroht worden. „Wir waren gerade dabei, Plakate zu kleben, als der Typ ankam und auf uns zustürmte“, schilderte der AfD-Abgeordnete Frank Scheermesser gegenüber der JF den Vorfall.
+++Exklusiv+++ Angriffe und Handgreiflichkeiten gegen AfD-Mitglieder in Berlin-Friedrichshain. Am Sonntag Vormittag wurden AfD-Mitglieder von Linksextremisten attackiert und am Aufhängen von Wahlplakaten gehindert. Die Polizei musste einschreiten. Mehr auf https://t.co/P1ISVlQgNS pic.twitter.com/VgxpyRwR2h
— JUNGE FREIHEIT (@jungefreiheit) August 2, 2026
Mit Pfefferspray sei der Mann, der die AfDler lautstark anschrie, dann auf Distanz gehalten worden. Daraufhin habe der Störer Anwohner zusammengetrommelt und Linke seien aufgetaucht. Ein Video der Vorgänge zeigt, wie diese dann Parolen in Richtung der AfD-Plakatkleber skandieren.
AfD-Nachwuchspolitiker in Schwerin angegriffen und verletzt
Weiter führte Scheermesser aus: „Die Polizei war schnell in großer Zahl mit mehreren Wagen vor Ort. Wir konnten dann nach kurzer Zeit weiterziehen.“ Die Situation lief glimpflich ab. Es gab demnach keine Verletzten auf Seiten der Wahlhelfer.
Die Polizei bestätigte den Vorfall auf Nachfrage der JF und gab an, dass eine Person wegen des Einsatzes von Pfefferspray ambulant behandelt werden musste. Es wurden zudem Anzeigen wegen versuchter und gefährlicher Körperverletzung erstattet.

Erst am Samstag war der Hamburger Chef der AfD-Nachwuchsorganisation Generation Deutschland am Rande einer Parteikundgebung in Schwerin von Linksextremen angegriffen und verletzt worden. (ag)





