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Drohende Einbrüche: Nun will auch BMW Tausende Stellen streichen

Drohende Einbrüche: Nun will auch BMW Tausende Stellen streichen

Drohende Einbrüche: Nun will auch BMW Tausende Stellen streichen

Der BMW-Turm in München: Ein Großteil des Abbaus soll in Deutschland erfolgen. Foto: IMAGO / Zoonar
Der BMW-Turm in München: Ein Großteil des Abbaus soll in Deutschland erfolgen. Foto: IMAGO / Zoonar
Der BMW-Turm in München: Ein Großteil des Abbaus soll in Deutschland erfolgen. Foto: IMAGO / Zoonar
Drohende Einbrüche
 

Nun will auch BMW Tausende Stellen streichen

Jetzt trifft die Krise der Autobranche auch BMW: Rund 8.000 Arbeitsplätze sollen wegfallen. 50.000 Mitarbeiter sollen Abfindungsangebote ebekommen. Die CSU fordert eine wirtschaftspolitische Wende vom Bund.
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MÜNCHEN. Der Autokonzern BMW hat beschlossen, 8.000 Stellen weltweit abzubauen. Betriebsrat und Management einigten sich auf ein entsprechendes Programm, berichtete das Handelsblatt am Mittwoch. Den Großteil des Abbaus soll demnach ein sogenanntes Abfindungsprogramm ausmachen, das ausschließlich in Deutschland gelten werde. Insgesamt sollen dafür 50.000 Mitarbeiter ein Abfindungsangebot erhalten. Die restlichen Einsparungen sollen durch reguläre Austritte sowie Altersteilzeit erfolgen. Gleichwohl soll sich an den Produktionskapazitäten des Konzerns nichts ändern.

Ziel sei es, bis 2028 eine Milliarde Euro einzusparen. Zudem erwartet der Konzern für das laufende Jahr einen Rückgang des Vorsteuergewinns um mehr als 15 Prozent. Hintergrund ist die verringerte Nachfrage nach BMW-Autos in China. Dort liege die Auslastung der Werke bei knapp 50 bis 60 Prozent, so das Handelsblatt weiter unter Berufung auf Branchenexperten. Auch die deutschen Autoexporte in die Volksrepublik sanken im vergangenen Jahr um 26,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Nicht nur BMW schwächelt in China

Die wirtschaftspolitische Sprecherin der CSU im bayerischen Landtag, Kerstin Schreyer, forderte „verlässliche Rahmenbedingungen“ für die Transformation der Autoindustrie: „Wettbewerbsfähige Energiepreise, weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungen und auch in Europa eine klare Absage an jede Politik, die die Automobilindustrie zusätzlich belastet.“ Es brauche nun „konsequent“ Technologieoffenheit, damit „Innovation, Wertschöpfung und gute Arbeitsplätze“ auch künftig in Bayern bleiben.

Lesen Sie hier die Hintergründe zur Krise bei BMW

In den vergangenen Wochen hatten mehrere deutsche Autobauer ihre Gewinn- und Umsatzprognosen gesenkt, darunter Audi und Volkswagen (JF berichtete). Auch hier war der Verkaufseinbruch in China einer der maßgeblichen Gründe dafür. Bereits vor der Ankündigung der Zahlen hatte VW erwogen, rund 50.000 Stellen zu streichen. (kuk)

Der BMW-Turm in München: Ein Großteil des Abbaus soll in Deutschland erfolgen. Foto: IMAGO / Zoonar
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