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Insa-Umfrage: Umfragesensation in der Hauptstadt: AfD erstmals auch in Berlin stärkste Kraft

Insa-Umfrage: Umfragesensation in der Hauptstadt: AfD erstmals auch in Berlin stärkste Kraft

Insa-Umfrage: Umfragesensation in der Hauptstadt: AfD erstmals auch in Berlin stärkste Kraft

Kristin Brinker, Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin der AfD Berlin, spricht während einer Kundgebung der AfD Berlin vor dem Roten Rathaus, die unter dem Motto „Berlin.Stark.Machen“ steht.
Kristin Brinker, Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin der AfD Berlin, spricht während einer Kundgebung der AfD Berlin vor dem Roten Rathaus, die unter dem Motto „Berlin.Stark.Machen“ steht.
Spitzenkandidatin der AfD Berlin, Kristin Brinker: Die CDU fällt nach Wegner Rücktritt um zwei Prozentpunkte. Foto: picture alliance/dpa | Elisa Schu
Insa-Umfrage
 

Umfragesensation in der Hauptstadt: AfD erstmals auch in Berlin stärkste Kraft

Nur wenige Tage nach dem Rückzug des CDU-Bürgermeisters von der Spitzenkandidatur liegt die AfD in Berlin laut einer aktuellen Insa-Umfrage plötzlich erstmals auf Platz eins. Doch die Regierungsmehrheiten liegen woanders.
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BERLIN. Nach Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt ist die AfD laut einer Umfrage nun auch erstmals in Berlin stärkste politische Kraft. Wäre am kommenden Sonntag die Abgeordnetenhauswahl, würden 19 Prozent die Partei von Spitzenkandidatin Kristin Brinker wählen, wie aus einer Befragung des Insa-Instituts im Auftrag von „Nius“ hervorgeht. Im Vergleich zur vergangenen Umfrage des Instituts steigt die AfD um einen Prozentpunkt.

Die CDU hingegen rutscht um zwei Prozentpunkte auf den zweiten Platz und erreicht ebenso wie die Linkspartei, die wiederum um drei Prozentpunkte zulegte, 18 Prozent. Die Grünen klettern um einen Prozentpunkt auf 16 Prozent, die SPD fällt um drei Prozentpunkte auf 13 Prozent.

FDP und das BSW würden mit jeweils vier Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern und wären nicht im Abgeordnetenhaus vertreten. Die restlichen Kleinparteien kommen gemeinsam auf acht Prozent.

Die AfD-Berlin führt zum ersten Mal in einer Umfrage. Grafik: JF
Die AfD-Berlin führt zum ersten Mal in einer Umfrage. Grafik: JF

Nach diesem Ergebnis würde Rot-Rot-Grün eine Mehrheit im Parlament erhalten. Sie kommen zusammen auf 47 Prozent. Union und AfD erreichen 37 Prozent. Von den 130 vorgesehenen Sitzen würde die AfD 29 Sitze, die CDU sowie die Linkspartei jeweils 28, die Grünen 25 und die SPD 20 erhalten.

Rot-Rot-Grün würde eine Mehrheit im Abgeordnetenhaus haben. Grafik: JF
Rot-Rot-Grün würde eine Mehrheit im Abgeordnetenhaus haben. Grafik: JF

AfD-Umfrage-Sieg erfolgte nach Wegner-Rücktritt

Die Umfrage wurde vom 14. Juli bis zum 21. Juli durchgeführt. Kurz zuvor, am 10. Juli, trat der derzeitige Berliner Bürgermeister, Kai Wegner (CDU), von seiner Kandidatur als Spitzenkandidat zurück (JF berichtete).

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Dieser Schritt erfolgte, nachdem die Senatskanzlei eingeräumt hatte, dass der CDU-Politiker entgegen seinen eigenen Aussagen nicht nach dem linken Terroranschlag auf die Energieversorgung der Hauptstadt seit 8:08 Uhr morgens mit der Bundesregierung telefoniert hatte. (mas)

Spitzenkandidatin der AfD Berlin, Kristin Brinker: Die CDU fällt nach Wegner Rücktritt um zwei Prozentpunkte. Foto: picture alliance/dpa | Elisa Schu
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