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Insa-Umfrage: Mehrheit der Deutschen macht sich große Sorgen um die Meinungsfreiheit

Insa-Umfrage: Mehrheit der Deutschen macht sich große Sorgen um die Meinungsfreiheit

Insa-Umfrage: Mehrheit der Deutschen macht sich große Sorgen um die Meinungsfreiheit

ILLUSTRATION: Ein Schloss samt Kette ist um einen Männerkopf gebunden und verschließt den Mund, aufgenommen am 27.01.2015 in Dresden (Sachsen). Foto: Thomas Eisenhuth. Ein Schloss samt Kette verschließt einen Mund (Symbolbild): Am stärksten sind Anhänger der AfD in großer Sorge um die Meinungsfreiheit. Foto: picture alliance / ZB | Thomas Eisenhuth
ILLUSTRATION: Ein Schloss samt Kette ist um einen Männerkopf gebunden und verschließt den Mund, aufgenommen am 27.01.2015 in Dresden (Sachsen). Foto: Thomas Eisenhuth. Ein Schloss samt Kette verschließt einen Mund (Symbolbild): Am stärksten sind Anhänger der AfD in großer Sorge um die Meinungsfreiheit. Foto: picture alliance / ZB | Thomas Eisenhuth
Ein Schloss samt Kette verschließt einen Mund (Symbolbild): Am stärksten sind Anhänger der AfD in großer Sorge um die Meinungsfreiheit. Foto: picture alliance / ZB | Thomas Eisenhuth
Insa-Umfrage
 

Mehrheit der Deutschen macht sich große Sorgen um die Meinungsfreiheit

Nicht nur AfD- und BSW-Wähler, sondern weit über die Hälfte aller Bürger sorgen sich um die Meinungsfreiheit in Deutschland. Zudem erwarten selbst die Anhänger der Union und der SPD durch das neue Reformpaket keine positiven Auswirkungen auf ihr Leben.
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BERLIN. Fast zwei Drittel der Bürger machen sich große Sorgen um die Meinungsfreiheit in Deutschland. Insgesamt sorgen sich 61 Prozent um das Recht auf freie Meinungsäußerung in der Bundesrepublik, teilte das Meinungsforschungsinstitut Insa am Dienstag mit. Hingegen haben 29 Prozent der Bürger keine großen Bedenken.

Die Mehrheit der Deutschen macht sich große Sorgen um die Meinungsfreiheit in Deutschland. Grafik: JF
Die Mehrheit der Deutschen macht sich große Sorgen um die Meinungsfreiheit in Deutschland. Grafik: JF

Am stärksten sind mit 84 Prozent die Anhänger der AfD beunruhigt, nur zehn Prozent von ihnen sind anderer Meinung. Ihnen folgen die Wähler des BSW mit 65 Prozent, wobei sich 28 Prozent keine großen Sorgen machen.

Bei den Unterstützern der SPD ist der Anteil der Besorgten mit 47 Prozent am niedrigsten, 46 Prozent sind hingegen eher unbesorgt. Ihnen folgen die Unionswähler mit 48 Prozent zu 47 Prozent und die Grünen-Wähler mit 49 Prozent zu 45 Prozent. Bei der Linkspartei sind 63 besorgt, 31 Prozent nicht.

Keine großen Erwartungen an Reformpaket

Fast die Hälfte der Bürger erwartet zudem durch das neue Reformpaket der Bundesregierung (JF berichtete) keine erheblichen Änderungen in ihrem persönlichen Leben. Insgesamt sind 43 Prozent der Deutschen der Ansicht, dass das Paket weder einen positiven noch einen negativen Einfluss haben wird. Lediglich zwölf Prozent gehen davon aus, dass es für sie vorteilhaft sein wird, während 27 Prozent von einer schädlichen Auswirkung ausgehen.

Nur zwölf Prozent der Deutschen gehen davon aus, dass das Reformpaket einen positiven Einfluss auf ihr Leben haben wird. Grafik: JF
Nur zwölf Prozent der Deutschen gehen davon aus, dass das Reformpaket einen positiven Einfluss auf ihr Leben haben wird. Grafik: JF

Einzig bei den Anhängern der Linkspartei ist mit 38 Prozent eine relative Mehrheit der Ansicht, dass sich das Paket negativ auf ihr Leben auswirken wird. Ansonsten ist unter den Anhängern aller anderen Parteien jeweils eine relative Mehrheit der Ansicht, dass es weder einen positiven noch einen negativen Einfluss geben wird.

Bei den Unterstützern von CDU und CSU gehen lediglich 19 Prozent von einem für sie vorteilhaften und 14 Prozent von einem nachteiligen Effekt aus, 58 Prozent erwarten keines von beiden. Bei der SPD sind sogar nur 16 Prozent der Meinung, dass das Reformpaket einen positiven Einfluss auf ihr Leben haben wird, während 19 Prozent von einem negativen ausgehen.

Minimale Verschiebungen bei Sonntagsfrage

Die Ergebnisse der aktuellen Sonntagsfrage unterscheiden sich minimal von der vorherigen. Die AfD bleibt bei 29 Prozent, die Union bei 22 Prozent. Aufgedröselt landet die CDU bei 17,6 Prozent und die CSU bei 4,4 Prozent, wodurch die Partei von Markus Söder den Einzug in den Bundestag verpassen würde.


Die Grünen stehen weiterhin bei 13 Prozent, die SPD kommt auf 12,5 Prozent (plus 0,5 Prozentpunkte). Die Linkspartei bleibt bei 10,5 Prozent. Das BSW steigt um 0,5 Prozentpunkte und kommt somit wie die FDP auf vier Prozent. (mas)

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