MERSEBURG/NEURUPPIN. Bei der mit Spannung erwarteten Landratswahl im sachsen-anhaltischen Saalekreis hat sich CDU-Kandidat Sven Czekalla mit 54,3 Prozent der Stimmen gegen den AfD-Bewerber Uwe Arendt durchgesetzt, für den 45,7 Prozent der Menschen stimmten. Die Wahlbeteiligung lag lediglich bei 44,9 Prozent.
Wegen der bevorstehenden Landtagswahl am 6. September, bei der die AfD laut jüngster Insa-Umfrage bei 42 Prozent liegt, galt die Abstimmung als Stimmungstest. Arendt hatte beim ersten Wahlgang vor drei Wochen mit 43,3 Prozent deutlich vor dem CDU-Kandidaten (36,6) gelegen. In der Stichwahl konnte er nur leicht zulegen, während Czekalla knapp 18 Prozentpunkte hinzugewann.
CDU sieht Trendwende in Sachsen-Anhalt
Die stellvertretende CDU-Generalsekretärin Christina Stumpp bejubelte das Ergebnis auf X als eine Art Trendwende: „Die angekündigte ‚blaue Welle‘ ist verebbt, bevor sie sich überhaupt aufbauen konnte. Jetzt gilt es, diesen CDU-Trend bis zur Landtagswahl auszubauen.“
Auch im nordbrandenburgischen Landkreis Ostprignitz-Ruppin unterlag die AfD in der Stichwahl – hier gegen den langjährigen SPD-Landrat Ralf Reinhardt, der sich mit 60,6 Prozent der Stimmen durchsetzte. Das teilte der Kreis auf seiner Webseite mit.

Torsten Arndt von der AfD kam auf 39,4 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag hier bei 46,0 Prozent. Der SPD-Politiker galt als Favorit, hatte er doch bereits beim ersten Wahlgang mit 34,7 Prozent vor seinem AfD-Konkurrenten (30,3 Prozent) gelegen.





