HAMBURG. In Hamburg soll am Sonnntag abend eine Gruppe von etwa 30 Fußballfans nach dem Ansehen eines WM-Spiels von einer Gruppe von Vermummten angegriffen worden sein. Die Angreifer sollen die Fans mit Messern, Schlagstöcken und Pfefferspray attackiert und sie dabei als „Nazi-Schweine“ beschimpft haben, berichtete die Hamburger Morgenpost.
Dabei wurden zwei Menschen verletzt und mussten vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Angreifer seien beim Eintreffen der Polizei geflüchtet. Obwohl sofort Fahndungsmaßnahmen eingeleitet wurden, sei bislang noch kein Verdächtiger gefasst worden.
Einer der angegriffenen Personen beschrieb den Tathergang anschließend auf Instagram: Demnach habe sich „ein Mob von 40 bis 50 Vollvermummten“ auf die Fangruppe gestürzt. Das ganze habe wie eine „gezielte Attacke“ gewirkt. Die Täter hätten zwei ihrer Opfer zunächst zu Boden gebracht und anschließend auf den Kopf der Personen getreten und geschlagen. „Es ist Fußballweltmeisterschaft und nicht einmal jetzt können einfache Bürger Schwarz-Rot-Gold tragen ohne Gefahr zu laufen, von einem radikalen Schlägertrupp der Antifa gejagt zu werden“, schilderte der Mann.
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Es ist nicht der erste Angriff auf Fußballfans
Die attackierten Fans hatten zuvor in einer Kneipe im Stadtteil Barmbek-Nord das Spiel zwischen Deutschland und der Elfenbeinküste angesehen (Lesen Sie hier die JF-WM-Kolumne). Der Angriff ereignete sich, als sie die Kneipe verließen. Der Staatsschutz nahm die Ermittlungen auf.

In der Vergangenheit war es während Welt- und Europameisterschaften bereits mehrfach zu Angriffen auf Fans gekommen. Häufig handelte es sich dabei allerdings um Angriffe von Asylbewerbern. Während der EM 2024 kam es unter anderem zu Messerangriffen in Stuttgart (JF berichtete) und in Wolmirstedt (JF berichtete). (lb)






