FIGUEIRA DA FOZ. Am Samstag haben im portugiesischen Figuera da Foz etwa 500 Personen aus Europa, den USA und Kanada an einem internationalen „Remigrationsgipfel“ teilgenommen. Mitorganisiert wurde die Veranstaltung von dem ehemaligen Sprecher der Identitären Bewegung, dem Österreicher Martin Sellner. Der deutsche AfD-Bundestagsabgeordnete Kay Gottschalk war vor Ort, ebenso wie die brandenburgische Landtagsabgeordnete Lena Kotré (ebenfalls AfD), sowie der AfD-Landtagsabgeordnete aus Nordrhein-Westfalen, Sven Tritschler.
Kotré sprach gegenüber dem „Deutschlandkurier“ von einer „wunderbaren Konferenz“. Es sei wichtig, dass „das rechte Vorfeld in Europa“ unterstützt werde, betonte die AfD-Politikerin. „Wir brauchen alle Kräfte, wir müssen Kräfte bündeln. Wenn wir uns zerstreiten, wenn wir uns distanzieren, dann können wir nicht gewinnen.“ Remigration gelinge nur mit Zusammenhalt, zeigte sich Kotré überzeugt.
Der Kanadier Daniel Tyrie, Gründer des rechten Vereins „Dominion Society of Canada“ betonte gegenüber „Politico“, er sei kein hasserfüllter Mensch. „Ich spucke keine dunkelhäutigen Menschen an, weil sie in meinem Land sind. Ich finde nur nicht, dass sie hierhergehören“, sagte er mit Blick auf seine politischen Aktivitäten und Ziele.
Identitären-Sprecher reiste per Auto nach Portugal
Aus den Vereinigten Staaten kam unter anderem der frühere Oberbefehlshaber der US-Grenzschutzbehörde, Gregory Bovino. „Ich freue mich sehr, hierherzukommen und den Europäern mit meinem Fachwissen zur Seite zu stehen“, sagte Bonvino laut dem US-Medium „Politico“. Es sei wichtig, gegen „illegale Einwanderer, die die europäische Kultur zerstören“, vorzugehen, betonte Bovino. Auch der US-amerikanische rechte Autor Jared Taylor war vor Ort.
The EU No Longer Holds Back 🇪🇺🚨
I was just arrested at Munich Airport and prevented from leaving the country.
My fundamental right to freedom of movement has been violated because I allegedly threaten the reputation of the Federal Republic of Germany.Right before the… pic.twitter.com/YZAGORsYHC
— Maximilian Märkl (@max_maerkl) May 28, 2026
Dem Sprecher der Identitären Bewegung, Maximilian Märkl, war im Vorfeld des „Remigrationsgipfels“ die Ausreise untersagt worden (JF berichtete). Er war am Flughafen München von Bundespolizisten daran gehindert worden, das Flugzeug zu betreten. Auf X schrieb Märkl dazu, dass sein „Grundrecht auf Freizügigkeit“ verletzt worden sei. Das zeuge von „Panik“ bei den Etablierten, weil diese „bereits jede einzelne Debatte und den Kulturkampf verloren“ hätten.
Märkl reiste daraufhin mit dem Auto an und schaffte es rechtzeitig zu der Veranstaltung. (st)







