Anzeige
Anzeige
Anja Arndt, AfD

Noch in diesem Jahr: Bundesregierung will Bus- und Lkw-Fahrerprüfung auf Arabisch ermöglichen

Noch in diesem Jahr: Bundesregierung will Bus- und Lkw-Fahrerprüfung auf Arabisch ermöglichen

Noch in diesem Jahr: Bundesregierung will Bus- und Lkw-Fahrerprüfung auf Arabisch ermöglichen

In Deutschland sollen künftig Prüfungen für Busfahrer nicht nur auf deutsch abgenommen werden. Foto: picture alliance / Jochen Tack | Jochen Tack
In Deutschland sollen künftig Prüfungen für Busfahrer nicht nur auf deutsch abgenommen werden. Foto: picture alliance / Jochen Tack | Jochen Tack
In Deutschland sollen künftig Prüfungen für Busfahrer nicht nur auf deutsch abgenommen werden. Foto: picture alliance / Jochen Tack | Jochen Tack
Noch in diesem Jahr
 

Bundesregierung will Bus- und Lkw-Fahrerprüfung auf Arabisch ermöglichen

Die Bundesregierung will Prüfungen für Bus- und Lkw-Fahrer künftig auch in acht Fremdsprachen anbieten. Darunter sind Arabisch, Russisch und Türkisch. Ziel ist es, schneller ausländische Fahrer anzuwerben.
Anzeige

BERLIN. Die Bundesregierung hat vor, die Grundqualifikationsprüfung für Bus- und Lkw-Fahrer künftig auch in mehreren Fremdsprachen anzubieten. Das Bundeskabinett hat dazu am Mittwoch eine Änderungsverordnung auf den Weg gebracht.

Künftig sollen die Prüfungen neben Deutsch auch auf Englisch, Hocharabisch, Kroatisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Türkisch und Ukrainisch möglich sein.

Noch im Laufe des Jahres 2026 soll die Verordnung nach den Plänen der Bundesregierung in Kraft treten. Mit der Neuregelung sollen die Zugangshürden für ausländische Berufskraftfahrer gesenkt werden. Fahrer aus dem Ausland sollen dadurch schneller in Deutschland arbeiten können. Zusätzlich will die Bundesregierung künftig Führerscheine anerkennen, die bereits in einem anderen EU-Land aus einem Drittstaat umgeschrieben wurden.

Kosten für Busfahrer-Umschulungen zu hoch

Für die Ukraine und Montenegro gehen die Pläne noch weiter. Führerscheine aus diesen beiden Staaten sollen laut Bundesverkehrsministerium künftig sogar ohne zusätzliche Prüfung in deutsche Fahrerlaubnisse umgeschrieben werden können. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) verteidigte das Vorhaben. Die Maßnahmen brächten „Fahrer schneller in den Job“, wird er in der Welt zitiert. Gleichzeitig forderte er die Branche auf, die Arbeitsbedingungen attraktiver zu gestalten.

Bereits 2025 war bekannt geworden, dass die Jobcenter teils hohe Summen für Umschulungen zu Busfahrern bezahlen. Wie Bild damals berichtete, erhielt ein arbeitsloser Osteuropäer aus Südwestdeutschland eine geförderte Ausbildung zum Busfahrer im Wert von mehr als 20.000 Euro. Fahrlehrer erklärten gegenüber der Zeitung, solche Summen seien „nicht unüblich“. Als Grund nannten sie häufige Probleme mit Unpünktlichkeit und mangelnder Motivation der Teilnehmer. (rr)

In Deutschland sollen künftig Prüfungen für Busfahrer nicht nur auf deutsch abgenommen werden. Foto: picture alliance / Jochen Tack | Jochen Tack
Anzeige
Anzeige

Der nächste Beitrag

ähnliche Themen
aktuelles