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Streit um Sitzplatz: Scharia im Ferien-Flieger: Türke will nicht neben Frau sitzen und schlägt zu

Streit um Sitzplatz: Scharia im Ferien-Flieger: Türke will nicht neben Frau sitzen und schlägt zu

Streit um Sitzplatz: Scharia im Ferien-Flieger: Türke will nicht neben Frau sitzen und schlägt zu

Flieger der Sun Express: An Linie dieser Joint-Venture-Gesellschaft von Turkish Airlines und der Lufthansa soll sich der Vorfall zugetragen haben. Foto: picture alliance/dpa | Silas Stein
Streit um Sitzplatz
 

Scharia im Ferien-Flieger: Türke will nicht neben Frau sitzen und schlägt zu

Ein Passagier mit türkischem Migrationshintergrund will auf dem Flug nach Düsseldorf das islamische Recht der Scharia durchsetzen – und schlägt einer Flugbegleiterin ins Gesicht.
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DÜSSELDORF. Ein 29-Jähriger hat auf einem Flug aus der Türkei nach Düsseldorf eine Stewardess geohrfeigt. Der Mann soll sich auf die islamische Scharia berufen und sich geweigert haben, neben einer Frau zu sitzen. Als die Flugbegleiterin ihn darauf ansprach, soll er ihr ins Gesicht geschlagen haben.

Nach der Landung wurde die Bundespolizei am Flughafen Düsseldorf zu dem Flugzeug gerufen und nahm eine Anzeige wegen Körperverletzung auf.

Scharia an Bord

Die Bundespolizei gab die Strafanzeige inzwischen an die Polizei Düsseldorf ab. Diese führt nun die weiteren Ermittlungen. Ein Polizeisprecher sagte der Bild: „Laut ersten Zeugenaussagen habe der Mann sich auf die Scharia berufen und lehnte es ab, neben einer Frau zu sitzen.“

Bei dem Beschuldigten handelt es sich nach Angaben der Zeitung um einen Deutschen aus dem Ruhrgebiet, mit türkischem Migrationshintergrund. Gegenüber Beamten der Bundespolizei soll der Mann die Tat eingeräumt haben. (rr)

Transparenz: In einer früheren Version des Artikels stand im Einklang mit übereinstimmenden Medienberichten, es habe sich um einen Flug der Turkish Airlines gehandelt. Die Fluggesellschaft meldete sich jedoch mit den Hinweis, es habe sich nicht auf einem ihrer Flüge abgespielt. 

Flieger der Sun Express: An Linie dieser Joint-Venture-Gesellschaft von Turkish Airlines und der Lufthansa soll sich der Vorfall zugetragen haben. Foto: picture alliance/dpa | Silas Stein
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