Österreichs Kanzler Engelbert Dollfuß (Rednerpult): Sein „Austro-Faschismus“ definierte sich durch Abgrenzung von Italien Foto: picture alliance / ÖNB-Bildarchiv/picturedesk | Ernst & Hilscher
Der dilettantische Putschversuch der Nationalsozialisten vom 25. Juli 1934 gipfelt im Tod des österreichischen Bundeskanzlers Engelbert Dollfuß. Hatte Hitler zunächst Druck für einen Putsch gemacht, vollzog er dann einen plötzlichen Kurswechsel.
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Vielen Dank für diesen informativen Beitrag. Die Rolle von Engelbert Dollfuß ist es wert, historisch aufgearbeitet zu werden. Ich habe den Eindruck, dass nur ein kleiner Personenkreis sich für diese spannende Epoche der Zeitgeschichte interessiert. Ich habe durch diesen Beitrag viel dazugelernt. Man muss zwischen einem konservativ-autoritären Regime und einer totalitären Terrorherrschaft differenzieren. Dollfuß hat sich getraut, den Tanz auf der Rasierklinge zu wagen, Verantwortung für eine zutiefst zerrissene Gesellschaft zu übernehmen. Er ist auf tragische Weise gescheitert. Sein Tod war grausam. Man hat ihn verbluten lassen, er muss Höllenqualen erlitten haben. Welch ein Hass wurde ihm entgegengebracht. Man kann ihn aus heutiger Sicht schwerlich beurteilen, aber immerhin war er ein standhafter, mutiger Politiker, die wir in den westlichen Industriestaaten nicht haben und die Überzeugung leben „Hier stehe ich, ich kann nicht anders!“.
„Von innen sieht Österreich viel größer aus“
Alfred Polgar
„Österreich ist als deutsches Österreich, als christlich-deutsches das Gegenmodell zum Nationalsozialismus“
Engelbert Dollfuß
Die Verfassung der Austrofaschisten 1934 kommt im Artikel leider etwas stiefmütterlich weg. Sie ist es wert, neu durchdacht und auf Zukunftsfähigkeit kritisch-wohlwollend überprüft zu werden.
Können Sie das bitte näher erklären?
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Österreichs Kanzler Engelbert Dollfuß (Rednerpult): Sein „Austro-Faschismus“ definierte sich durch Abgrenzung von Italien Foto: picture alliance / ÖNB-Bildarchiv/picturedesk | Ernst & Hilscher
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