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Terror in Rostock

In Rostock laufen linksextreme Gewalttäter Amok, über 400 Polizisten werden durch Pflastersteine, Betonplatten und sogar Messerstiche verletzt – und die Republik diskutiert mit den Anführern des Terrors über ihre Inhalte! Wir erhalten in diesen Tagen ein Kompaktseminar zum Thema „Deutschland und die metapolitische Lufthoheit der radikalen Linken“. Die Rollen sind verteilt wie immer: Auf der einen Seite Vertreter der „gewaltfreien Linken“, die betroffen sind über die Ausschreitungen der schwarz uniformierten Linksextremisten, auf der anderen Seite die eloquenten Exponenten und Verharmloser der „Militanz“. Daneben, beispielsweise am Sonntag bei Sabine Christiansen: beschränkte Journalisten und überforderte Politiker, die hilflos einer Explosion der Gewalt gegenüberstehen, einer kalt kalkulierten linksextremen Eskalationsstrategie. Die Krokodilstränen, die linke Blätter derzeit über die Gewalt des „schwarzen Blocks“ vergießen (taz: „Nie wieder Rostock“), verdecken, wie sehr Gewalt und deren Billigung zum konstitutiven Charakter der Linken gehört. Was soll diese ganze kitschige Revolutionsromantik, die Che-Guevara-Poster und 68er-Mystik, wenn nicht irgendwann auch mal wieder handfest Steine gegen „Scheiß-Bullen“ fliegen? Es ist keineswegs so, daß die Krawalle die Linke ernsthaft erschüttern würden. Im Gegenteil: Im Binnendiskurs werden die Angehörigen dieser linksextremen Schutzstaffel als ehrfurchteinflößender viriler Kern, als jederzeit aktivierbare Verfügungstruppe angesehen, mit der die Möglichkeit des „Wir können auch anders“ schlagkräftig dokumentiert werden kann. Und es ist unbestreitbar, daß sich biedermännisch gebende Teile des dominierenden linken G8-Protests bei allem Entschuldigungsgestammel sehr wohl vom gewalttätigen Flügel profitieren. Erst der Krawall, der gewaltsame Angriff auf die Staatsmacht symbolisiert die Potenz der Protestbewegung. So heißt es in der linksradikalen Jungen Welt: „Sie (die ‚Militanten‘) sind mit ein Grund, warum diese Bewegung – und damit auch Attac – überhaupt so prominent in die Medien dringen konnte. Attac sollte sich dessen bewußt sein und der Versuchung widerstehen, sich zur Zulassungsbehörde für die Teilnahme zum globalen Widerstand aufzuschwingen.“ Die Medien tragen dazu bei, den linksextremen Terror zu legitimieren, indem sie dessen Vertretern eine Bühne bieten: Da werden pausenlos ehrfürchtig Vertreter einer „Interventionistischen Linken“, Drahtzieher des „Schwarzen Blocks“, interviewt. Wäre nicht Polizisten mit Pflastersteinen der Schädel eingeschlagen worden, der durchgeknallte Mann hätte nie ein Mikrofon vor die Nase bekommen. So wird signalisiert: Gewalt lohnt sich. Wenn Linksextreme zuschlagen, werden sie nicht bekämpft, sondern dann wird mit ihnen noch verhandelt. Dann wird nach ihren „verständlichen Motiven“ gesucht. Sogleich wird einfühlsam ausgelotet, ob die Polizei „überreagiert“ hat, und an Deeskalation appelliert. Der Staat kapituliert vor Chaoten. Haben wir noch alle Tassen im Schrank? Offenbar nicht – die Hysterie um den „Kampf gegen Rechts“ hat vielen den Verstand geraubt. Es wird Zeit, endlich aufzuwachen.

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