Druckstreik

Seit Wochen schon streikt die deutsche Druckindustrie. Insgesamt haben laut der Gewerkschaft Verdi bundesweit rund 4.000 Beschäftigte in dreißig Betrieben zeitweise die Arbeit niedergelegt. Von den bisherigen Protestaktionen betroffen waren zum Beispiel der Mannheimer Morgen, die Süddeutsche Zeitung, einige Springer-Blätter, die Westdeutsche Allgemeine Zeitung und die Frankfurter Rundschau. Diese sind in geringerem Umfang erschienen, und ihre Beilagen konnten teilweise nicht geliefert werden. Bislang hatte die JUNGE FREIHEIT Glück: Die Zeitung wurde jede Woche gedruckt und, von einigen Ausnahmen abgesehen, pünktlich ausgeliefert. Doch gerade die Ausnahmen sind ärgerlich. Und letztendlich fällt das auf die JF zurück – obwohl die Redaktion dafür nichts kann. Doch wessen Schuld es ist, interessiert verständlicherweise den enttäuschten Abonnenten nicht, der am Donnerstag vergeblich auf die neue Ausgabe wartet. Aber nicht nur Unregelmäßigkeiten in der Lieferung sind ärgerlich, sondern auch die Klebeetiketten, mit denen die JF momentan versendet wird. Diese verdecken nämlich teilweise die erste Seite. Zudem fing letzte Woche das zweite Buch der Zeitung nicht wie üblich mit dem Kulturaufmacher, sondern erst auf Seite 13 an. Für die kleinen und großen Unannehmlichkeiten möchten wir uns bei Ihnen entschuldigen.

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