Anzeige
Anzeige

Wahlkampf in Sachsen-Anhalt: Radmuttern am Auto gelöst: Polizei ermittelt nach Anschlag auf AfD-Wahlkampfhelfer

Wahlkampf in Sachsen-Anhalt: Radmuttern am Auto gelöst: Polizei ermittelt nach Anschlag auf AfD-Wahlkampfhelfer

Wahlkampf in Sachsen-Anhalt: Radmuttern am Auto gelöst: Polizei ermittelt nach Anschlag auf AfD-Wahlkampfhelfer

ILLUSTRATION - Ein Kfz-Mechaniker von der Autowerkstatt Akzent Automobile wechselt am 09.11.2015 in Kirchheim unter Teck (Baden-Wuerttemberg) die Reifen an einem Auto und befestigt mit einem Drehmomentschluessel die neuen Winterreifen. Foto: Deniz Calagan. Schrauben an einer Radmutter (Symbolbild): In einer Werkstatt wurde festgestellt, dass beim Auto des AfD-Unterstützers an allen Rädern Radmuttern gelockert wurden. Foto: picture alliance / dpa Themendienst | Deniz Calagan
ILLUSTRATION - Ein Kfz-Mechaniker von der Autowerkstatt Akzent Automobile wechselt am 09.11.2015 in Kirchheim unter Teck (Baden-Wuerttemberg) die Reifen an einem Auto und befestigt mit einem Drehmomentschluessel die neuen Winterreifen. Foto: Deniz Calagan. Schrauben an einer Radmutter (Symbolbild): In einer Werkstatt wurde festgestellt, dass beim Auto des AfD-Unterstützers an allen Rädern Radmuttern gelockert wurden. Foto: picture alliance / dpa Themendienst | Deniz Calagan
Schrauben an einer Radmutter (Symbolbild): In einer Werkstatt wurde festgestellt, dass beim Auto des AfD-Unterstützers an allen Rädern Radmuttern gelockert wurden. Foto: picture alliance / dpa Themendienst | Deniz Calagan
Wahlkampf in Sachsen-Anhalt
 

Radmuttern am Auto gelöst: Polizei ermittelt nach Anschlag auf AfD-Wahlkampfhelfer

Nach einer Flugblattaktion in Sachsen-Anhalt entdeckt ein AfD-Unterstützer fehlende und lockere Radmuttern an Rädern seines Wagens. Nun ermittelt der Staatsschutz. In Magdeburg wird sogar ein 13jähriger von AfD-Gegnern attackiert.
Anzeige

SAALEKREIS. Ein bisher Unbekannter hat in Sachsen-Anhalt das Auto eines AfD-Wahlkampfhelfers sabotiert. Nach einer Flugblattaktion im Saalekreis stellte der Unterstützer fest, dass an einem Reifen drei Radmuttern fehlten, bestätigte die Polizei auf Anfrage der JUNGEN FREIHEIT.

In einer Werkstatt wurde anschließend festgestellt, dass auch an den restlichen drei Rädern Radmuttern gelockert wurden. Laut eigenen Angaben ziehe der AfD-Unterstützer nach jedem Radwechsel wie vorgeschrieben nach. „Die Sachbearbeitung liegt im Polizeirevier Saalekreis, im dortigen Sachgebiet polizeilicher Staatsschutz“, sagte ein Sprecher der Polizei der JF. „Weitere Einzelheiten zum Tathergang, zu Täter/Tätern oder Hintergründe der Tat geben wir zum jetzigen Zeitpunkt aus ermittlungstaktischen Gründen nicht heraus.“

Der Landesvorsitzende der AfD in Sachsen-Anhalt, Martin Reichardt, zeigte sich fassungslos. „Der seit Jahren von SPD, Grünen und Linken politisch geförderte linke Straßenterror hat erneut zugeschlagen. Die CDU verharmlost ihn aus falscher Rücksicht auf mögliche Koalitionsverhandlungen. Diesmal hat es einen Ehrenamtlichen getroffen, der sich in seiner Freizeit für unsere Partei engagiert“, empörte sich der Politiker.

Wahlkampfhelfer ins Gesicht geschlagen

Auch in Magdeburg kam es zu Übergriffen auf AfD-Unterstützer. Ein 13jähriger, der seinen Vater beim Plakatieren begleitete, wurde „von einer bislang unbekannten männlichen Person im Bereich Stadtfeld Ost ins Gesicht geschlagen“, schrieb die Polizei am Dienstag in einer Mitteilung. Zunächst habe der Täter die Plakatieraktion auf einem Fahrrad gestört. Zudem habe er sich „unvermittelt verbal aggressiv“ geäußert.


„Als der 13jährige den verbalen Streit zu schlichten versuchte, wurde dieser unvermittelt von der männlichen Person angegriffen und mit der Faust ins Gesicht geschlagen.“ Der Täter floh daraufhin, der Jugendliche trug eine leichte Verletzung im Gesicht.

Linke lösen größeren Polizeieinsatz in Berlin aus

Auch in Berlin wurden am Wochenende mehrere Wahlkampfhelfer bedrängt und bedroht (JF berichtete). „Wir waren gerade dabei, Plakate zu kleben, als der Typ ankam und auf uns zustürmte“, schilderte der AfD-Abgeordnete Frank Scheermesser gegenüber der JF den Vorfall. Mit Pfefferspray sei der Mann, der die AfDler lautstark anschrie, dann auf Distanz gehalten worden. Daraufhin habe der Störer Anwohner zusammengetrommelt und Linke seien aufgetaucht.


„Die Polizei war schnell in großer Zahl mit mehreren Wagen vor Ort. Wir konnten dann nach kurzer Zeit weiterziehen“, führte Scheermesser aus. Auf Seiten der Wahlhelfer gab es keine Verletzten.

Die Polizei bestätigte den Vorfall auf Nachfrage der JF und gab an, dass eine Person wegen des Einsatzes von Pfefferspray ambulant behandelt werden musste. Es wurden zudem Anzeigen wegen versuchter und gefährlicher Körperverletzung erstattet. (mas)

Schrauben an einer Radmutter (Symbolbild): In einer Werkstatt wurde festgestellt, dass beim Auto des AfD-Unterstützers an allen Rädern Radmuttern gelockert wurden. Foto: picture alliance / dpa Themendienst | Deniz Calagan
Anzeige
Anzeige

Der nächste Beitrag

ähnliche Themen
aktuelles