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Kanzler in China: In der Verbotenen Stadt zitiert Friedrich Merz Friedrich Schiller

Kanzler in China: In der Verbotenen Stadt zitiert Friedrich Merz Friedrich Schiller

Kanzler in China: In der Verbotenen Stadt zitiert Friedrich Merz Friedrich Schiller

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) besucht die Verbotene Stadt im Zentrum der chinesischen Hauptadt Peking und läßt sich von Dominic Hosner, Leiter des Deutschen Archäologischen Inistitus (DAI) Peking und Wang Xudong, Direktor des Palastmuseums, die historischen Stätten erläutern. Foto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) besucht die Verbotene Stadt im Zentrum der chinesischen Hauptadt Peking und läßt sich von Dominic Hosner, Leiter des Deutschen Archäologischen Inistitus (DAI) Peking und Wang Xudong, Direktor des Palastmuseums, die historischen Stätten erläutern. Foto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) besucht die Verbotene Stadt im Zentrum der chinesischen Hauptadt Peking und läßt sich von Dominic Hosner, Leiter des Deutschen Archäologischen Inistitus (DAI) Peking und Wang Xudong, Direktor des Palastmuseums, die historischen Stätten erläutern. Foto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler
Kanzler in China
 

In der Verbotenen Stadt zitiert Friedrich Merz Friedrich Schiller

Mit einem Eintrag ins Gästebuch der Verbotenen Stadt setzt Kanzler Merz in Peking ein symbolisches Zeichen. Er wirbt für mehr Zusammenarbeit mit China und kündigt zugleich einen milliardenschweren Airbus-Auftrag an.
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PEKING. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat seinen China-Besuch mit der Besichtigung der Verbotenen Stadt in Peking fortgesetzt. In das Gästebuch des früheren Kaiserpalasts schrieb er, Deutschland und China wünschte er Tempo, Kraft und Energie für „ein Jahr der Zusammenarbeit und des Wachstums“. In China hat das neue Jahr des Pferdes begonnen.

Merz ergänzte seinen Eintrag mit einem Zitat aus Friedrich Schillers Gedicht „Sprüche des Konfuzius“: „Dreifach ist der Schritt der Zeit / Zögernd kommt die Zukunft hergezogen / Pfeilschnell ist das Jetzt entflogen / Ewig still steht die Vergangenheit.“

Ein Besuch der Verbotenen Stadt gehört traditionell zum Programm westlicher Staats- und Regierungschefs. Die Anlage diente mehr als 500 Jahre als Kaiserpalast und wurde Anfang des 15. Jahrhunderts erbaut. Das Unesco-Weltkulturerbe umfaßt 980 Gebäude und zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Chinas. Merz wurde gemeinsam mit seiner Wirtschaftsdelegation von Dominic Hosner, Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI) in Peking, sowie von Wang Xudong, Direktor des Palastmuseums, durch die Anlage geführt. US-Präsident Donald Trump war bei seinem ersten China-Besuch 2017 noch von Staatspräsident Xi Jinping persönlich durch die Verbotene Stadt geleitet worden.

Merz kündigte Großauftrag für Airbus an

Am Donnerstagvormittag (Ortszeit) reist Merz in die südchinesische Metropole Hangzhou weiter. Die Stadt mit 12,6 Millionen Einwohnern gilt als wichtiger Standort für Hightech-Unternehmen. Auf dem Programm stehen Besuche bei Unitree Robotics, einem Hersteller menschenähnlicher Roboter, sowie bei Siemens Energy, das dort seit 1995 mit einem Standort für Hochspannungsschaltanlagen vertreten ist.

Bereits am Mittwoch hatte Merz bei seinem Antrittsbesuch Ministerpräsident Li Qiang und Staatspräsident Xi Jinping getroffen. Beide Seiten bekundeten trotz bestehender Differenzen, insbesondere im wirtschaftlichen Bereich, ihren Willen zur Vertiefung der Beziehungen. Für das Jahresende wurden deutsch-chinesische Regierungskonsultationen vereinbart.

Nach dem Gespräch mit Xi kündigte Merz zudem einen chinesischen Großauftrag für den europäischen Flugzeugbauer Airbus über bis zu 120 Maschinen an. Zugleich forderte er die chinesische Führung erneut auf, ihren Einfluß zur Beendigung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine geltend zu machen. (rr)

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) besucht die Verbotene Stadt im Zentrum der chinesischen Hauptadt Peking und läßt sich von Dominic Hosner, Leiter des Deutschen Archäologischen Inistitus (DAI) Peking und Wang Xudong, Direktor des Palastmuseums, die historischen Stätten erläutern. Foto: picture alliance/dpa | Michael Kappeler
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