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YouGov-Umfrage: Die FDP ist für Mehrheit der Deutschen verzichtbar geworden

YouGov-Umfrage: Die FDP ist für Mehrheit der Deutschen verzichtbar geworden

YouGov-Umfrage: Die FDP ist für Mehrheit der Deutschen verzichtbar geworden

Seine Partei kämpft ums nackte Überleben: FDP-Chef Christian Dürr. Foto: picture alliance / NurPhoto | Christian Marquardt
Seine Partei kämpft ums nackte Überleben: FDP-Chef Christian Dürr. Foto: picture alliance / NurPhoto | Christian Marquardt
Seine Partei kämpft ums nackte Überleben: FDP-Chef Christian Dürr. Foto: picture alliance / NurPhoto | Christian Marquardt
YouGov-Umfrage
 

Die FDP ist für Mehrheit der Deutschen verzichtbar geworden

Für viele Deutsche ist die FDP politisch entbehrlich geworden. Eine aktuelle Umfrage zeigt, wie deutlich die Liberalen in der öffentlichen Wahrnehmung an Bedeutung verloren haben.
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BERLIN. Eine große Mehrheit der Deutschen hat die FDP laut einer aktuellen Umfrage für entbehrlich erklärt. Laut Erhebung des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur halten 40 Prozent der Befragten die Präsenz der Liberalen in den Parlamenten für „nicht wichtig“.

Weitere 22 Prozent für „eher nicht wichtig“. Lediglich sieben Prozent bewerten die FDP als „sehr wichtig“, 21 Prozent als „eher wichtig“.

Die Zahlen spiegeln die anhaltende Schwäche der Partei wider. Bereits bei der Bundestagswahl 2025 war die FDP mit 4,3 Prozent an der Fünfprozenthürde gescheitert und aus dem Parlament ausgeschieden. Auch bei der jüngsten Landtagswahl in Baden-Württemberg verfehlte sie mit 4,4 Prozent den Wiedereinzug. Ein ähnliches Ergebnis droht nun in Rheinland-Pfalz. Dort liegt die FDP in aktuellen Umfragen bei unter drei Prozent und wird teilweise nicht einmal mehr gesondert ausgewiesen. Dabei ist sie in dem Bundesland noch an der Regierung beteiligt.

FDP gilt nicht als Vertreter der Arbeitnehmer

Inhaltlich wird die FDP von vielen Bürgern unterdessen klar verortet. 35 Prozent der Befragten sehen in ihr vor allem die Interessenvertretung von Selbstständigen und Topverdienern, weitere 31 Prozent stimmen dem „eher“ zu. Als Partei für Arbeitnehmer spielt sie dagegen kaum eine Rolle: Nur zwei Prozent halten dies für zutreffend, 16 Prozent für „eher“ zutreffend.

Auch bei anderen Gruppen schneiden die Liberalen in der Umfrage schwach ab. Weder junge Menschen noch Rentner sehen sich mehrheitlich von den Liberalen vertreten. Die Partei verliert damit nicht nur Wähler, sondern auch ihr politisches Profil in der Breite. (rr)

Seine Partei kämpft ums nackte Überleben: FDP-Chef Christian Dürr. Foto: picture alliance / NurPhoto | Christian Marquardt
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