HAMBURG. Das Jobcenter Hamburg hat Mitarbeiter zu einem gemeinsamen Fastenbrechen im Ramadan eingeladen. In einer Rundmail, die der JUNGEN FREIHEIT vorliegt, heißt es, der Ramadan sei für viele Muslime eine besondere Zeit des Fastens, der Besinnung und der Gemeinschaft. Das Fastenbrechen (Iftar) wird als zentraler Moment des Zusammenkommens beschrieben.
Die Veranstaltung findet außerhalb der Arbeitszeit statt. Ziel sei es, miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Impuls für das Treffen ging von einer Mitarbeiterin aus, der im Schreiben gedankt wird.
Jobcenter sendet vielfältige Grüße
Der Arbeitskreis „AK Diversity“ verweist darauf, dass zeitgleich auch die christliche Fastenzeit stattfindet. Beide Traditionen verbinde bewusster Verzicht und Reflexion. Dies wolle man gemeinsam aufgreifen.
Eingeladen sind alle Beschäftigten, unabhängig davon, ob sie selbst fasten oder nicht. Unterzeichnet ist die Einladung mit „Vielfältige Grüße“ vom „AK Diversity“. Ob es vergleichbare Einladungen zu anderen religiösen Anlässen gibt, geht aus der Mail nicht hervor. (rr)
Transparenzhinweis: In einer früheren Version dieses Artikels wurde irrtümlich die Bundesagentur für Arbeit als Veranstalterin genannt. Richtig ist, dass die Veranstaltung vom Jobcenter Hamburg (Team Arbeit Hamburg, TAH) organisiert wurde. Wir haben den Fehler korrigiert.






