Anzeige
Anzeige
AfD, 40 Jahre Junge Freiheit

Infratest-dimap-Umfrage: Brandenburg: Neuer AfD-Rekord – Rot-Schwarz stürzt ab

Infratest-dimap-Umfrage: Brandenburg: Neuer AfD-Rekord – Rot-Schwarz stürzt ab

Infratest-dimap-Umfrage: Brandenburg: Neuer AfD-Rekord – Rot-Schwarz stürzt ab

Unbeliebt: Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidek (SPD).
Unbeliebt: Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidek (SPD).
Unbeliebt: Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidek (SPD). Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress | Bernd Elmenthaler
Infratest-dimap-Umfrage
 

Brandenburg: Neuer AfD-Rekord – Rot-Schwarz stürzt ab

In Brandenburg erreicht die AfD laut einer aktuellen Umfrage einen neuen Rekord und ist nun deutlich stärker als die Koalitionspartner SPD und CDU zusammen. Auch eine andere Partei legt deutlich zu.
Anzeige

POTSDAM. Laut der aktuellen Infratest-dimap-Umfrage liegt die AfD in Brandenburg mit 37 Prozent nun bereits 15 Prozentpunkte vor der seit der Wiedervereinigung regierenden SPD (22 Prozent). Sie erreicht damit einen Wert, der noch nie zuvor in dem Bundesland für sie gemessen wurde.

Im Vergleich zur vorigen Infratest-Umfrage vom Dezember baut sie ihren damaligen Rekordwert um zwei weitere Punkte aus. Insa hatte im März zuletzt 34 Prozent ermittelt. Die AfD ist damit auch um drei Prozentpunkte stärker als Sozial- und Christdemokraten zusammen, die Brandenburg in einer Koaltion regieren.

In Brandenburg liegt die AfD nun mit großem Vorsprung an der Spitze. Grafik: JF
In Brandenburg liegt die AfD nun mit großem Vorsprung an der Spitze. Grafik: JF

Dieses Bündnis war nur möglich, weil BSW-Abgeordnete zur SPD gewechselt sind. Der Wähler hatte Rot-Schwarz im September 2024 keine Mehrheit erteilt.

Brandenburg: BSW stürzt ins Bodenlose

Das BSW, bis Januar mit der SPD in der Regierung, gehört neben der CDU (12 Prozent / minus 2 Punkte) zu den großen Verlierern. Es büßt im Vergleich zum Dezember drei Punkte ein und würde mit vier Prozent an der Sperrklausel scheitern. Bei der Landtagswahl hatte die Wagenknecht-Partei noch 13,5 Prozent geholt.

Die SPD von Ministerpräsident Dietmar Woidke stagniert dagegen im Vergleich zum Dezember bei bescheidenen 22 Prozent. Bei der Landtagswahl waren es noch 30,9 Prozent.

Jetzt unabhängigen Journalismus unterstützen: 40 Jahre Kampf für die Pressefreiheit.

Größter Gewinner ist die Linke, die weitere drei Punkte zulegt und mit zwölf Prozent nun genauso stark ist wie die CDU. Bei der Wahl war die umbenannte SED noch mit drei Prozent aus dem Parlament geflogen. Auch die Grünen sind nicht im Landtag vertreten, stehen nun aber bei sechs Prozent.

Für eine Mehrheit im Landtag gegen die AfD würde jetzt auch kein rot-schwarz-grünes Bündnis (40 Prozent) mehr reichen. Nötig wäre es, die Linke mit ins Boot zu holen. (fh)

Unbeliebt: Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidek (SPD). Foto: picture alliance / Geisler-Fotopress | Bernd Elmenthaler
Anzeige
Anzeige

Der nächste Beitrag