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Buchvorstellung von Frank Urbaniok: Ausländerkriminalität: „In dem Bereich wird getrickst, bis der Arzt kommt“

Buchvorstellung von Frank Urbaniok: Ausländerkriminalität: „In dem Bereich wird getrickst, bis der Arzt kommt“

Buchvorstellung von Frank Urbaniok: Ausländerkriminalität: „In dem Bereich wird getrickst, bis der Arzt kommt“

Frank Urbaniok stellt sein Buch in der Bibliothek des Konservatismus vor: Dutzende Verlage wollten sein Buch über Ausländerkriminalität nicht veröffentlichen. Foto: BdK
Frank Urbaniok stellt sein Buch in der Bibliothek des Konservatismus vor: Dutzende Verlage wollten sein Buch über Ausländerkriminalität nicht veröffentlichen. Foto: BdK
Frank Urbaniok stellt sein Buch in der Bibliothek des Konservatismus vor: Dutzende Verlage wollten sein Buch über Ausländerkriminalität nicht veröffentlichen. Foto: BdK
Buchvorstellung von Frank Urbaniok
 

Ausländerkriminalität: „In dem Bereich wird getrickst, bis der Arzt kommt“

Ausländer sind deutlich häufiger kriminell. Doch was ist der Grund dafür und wie kann sich Deutschland dagegen wehren? Der Psychiater Frank Urbaniok bietet mit exklusiven Zahlen in der Bibliothek des Konservatismus einen Überblick.
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Messerstechereien, Gruppenvergewaltigung, Ehrenmorde – nein, das sind nicht nur „andere Lebensgestaltungen“, betont Frank Urbaniok. Er ist einer der Experten, die „Correctiv“ als „unbequem“ framet. Warum? Weil er mit Fakten argumentiert und verständliche Zahlen präsentiert. So auch am Mittwoch bei seiner Buchvorstellung in der Bibliothek des Konservatismus.

Man müsse über diese Zahlen sprechen, weil im großen Stil Desinformationen über kriminelle Ausländer verbreitet würden. „In dem Bereich wird getrickst, bis der Arzt kommt.“ Urbaniok zeigt einen Ausschnitt aus einer Reportage des Norddeutschen Rundfunks auf der Leinwand. Es geht um Gewaltkriminalität in Zügen. Nicht einmal sprechen die Reporter über die Hauptverursacher: Ausländer. Stattdessen seien die Fahrkartenkontrolleure schuld, die sich zu wenig an die Migranten anpassen würden.

Auch Experten würden mit Nebelgranaten um sich werfen, statt den Elefanten im Raum anzusprechen. Für sie seien nicht die Ausländer für die gestiegene Kriminalität verantwortlich, sondern „Männer“ oder die Inflation. Als Lösung schlugen sie unter anderem vor, dass ein Netflix-Jahresabo verschenkt werden könne, wenn jemand sein Messer abgebe (JF berichtete). Über diese Idee lachen die Zuhörer.

Geheimhaltung der Fakten sei demokratiefeindlich

Urbaniok kennt sich aber als forensischer Psychiater mit den typischen Tätern aus. „Ich habe diese Menschen seit 33 Jahren vor der Nase sitzen“, merkte der frühere Chefarzt des Psychiatrisch-Psychologischen Dienstes im Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich an. Der 63jährige verbreite die Zahlen über die Migrantenkriminalität unter anderem, weil das Verschweigen „zutiefst demokratiefeindlich“ sei.

Durch die Unterdrückung der Fakten werde die offene Diskussion unter den Bürgern eingeschränkt. Die Gesellschaft könne nicht über verschiedene Lösungsansätze diskutieren und den besten Vorschlag finden. „Wenn wir nicht mehr daran glauben, dass die meisten Menschen mit Fakten umgehen können, dann verspielen wir unser wichtigstes Kapital, das wir in Demokratien haben.“

Ausländer sind in der Gewaltkriminalität überrepräsentiert

Während man die Zahl der Verkehrstoten so niedrig wie möglich halten wolle, habe man bei der Kriminalität ein „anderes Mindset“, verglich Urbaniok. „Wenn wir die gleiche Haltung bei den Straßenverkehrstoten hätten, dann würden wir uns noch vielleicht in dem Bereich von 1975 bewegen.“ Stattdessen ließen Regierung und Gesellschaft besonders die schweren Verbrechen zunehmen.

Frank Urbaniok: Schattenseiten der Migration. Zahlen, Fakten, Lösungen. Voima Verlag, Horgen 2025, broschiert, 282 Seiten, Jetzt beim JF-Buchdienst bestellen

Zwar gebe es auch Delikte wie zum Beispiel Ladendiebstähle, bei denen die Fallzahlen zurückgehen. Aber nicht, weil es weniger von ihnen gebe, sondern „weil die nicht mehr angezeigt werden, weil die Ladenbesitzer sagen, das hat doch keinen Sinn“. Diesen Rückgang „dann zu feiern als ‚Deutschland ist sicherer geworden‘, hat auch einen zynischen Aspekt“.

Selbst Türken sind häufiger kriminell

Wer die Kriminalitätsrate von Deutschen mit der von Ausländern vergleichen wolle, müsse delikt- und nationalitätenspezifisch vorgehen. „Dann sehen Sie die Unterschiede sehr deutlich.“ Denn nicht nur Ladendiebstähle, auch Fahrraddiebstähle oder Cannabis-Anzeigen seien zurückgegangen, wodurch die Statistik verzerrt werde.

Mit der Linse auf Gewalt- und Sexualkriminalität zeige sich, dass besonders Ausländer aus dem Nahen Osten und Nordafrika in Relation zu ihrem Bevölkerungsanteil häufiger Menschen schlagen, vergewaltigen oder ermorden. Teilweise sind Migranten aus arabischen Staaten sogar bis zu 1.000 Prozent überrepräsentiert. „Das sind elfmal mehr Opfer.“ Das zeige sich selbst – wenn auch nicht so drastisch – bei Türken. „Aber für eine Gruppe, die seit 70 Jahren in Deutschland ist, ist es auch nichts, womit man zufrieden sein kann.“

Ausländer auch in Mordfällen überrepräsentiert

Die Zahlen hat Urbaniok der Polizeilichen Kriminalstatistik entnommen. Einige Linke argumentieren dagegen und weisen darauf hin, dass es sich dabei lediglich um die Verdächtigen handele. Laut ihnen seien diese Zahlen verfälscht, weil Deutsche häufiger Migranten anzeigen als sich selbst.

Wenn das stimmt, dann müssten Ausländer deutlich seltener in Mordfällen auftauchen. Jedoch brauche es dafür keine Anzeige. „Da wartet man nicht, wenn eine Leiche im Wald liegt, bis eine Anzeige reinkommt, sondern da fährt die Spurensicherung raus.“ Trotzdem setzte sich die Überrepräsentation auch in diesem Bereich fort.

Exklusive Zahlen aus der JVA Pöschwies

Zudem präsentierte Urbaniok exklusive Zahlen über die Nationalitäten von verurteilten Schwerverbrechern. Er habe sie von guten Kollegen aus der größten Schweizer Strafanstalt, der JVA Pöschwies, erhalten. „Da sitzt die Schwerkriminalität der Schweiz.“ 70 Prozent dieser Verbrecher seien Ausländer, besäßen also keinen Schweizer Pass.

Die restlichen 30 Prozent sollen zwar alle die Schweizer Staatsangehörigkeit haben – seien aber zur Hälfte Migranten. „Das bedeutet, die größte Schweizer Strafanstalt, die repräsentativ die Schwerkriminalität abbildet, würde, wenn es keine Personen mit Migrationshintergrund hätte, mit 15 Prozent der Plätze auskommen.“

Hängt die höhere Gewaltbereitschaft mit der Kultur zusammen?

Doch warum sind Ausländer in der Gewalt- und Sexualkriminalität überrepräsentiert? Laut Urbaniok liegt es nicht an der Genetik, sondern an der kulturellen Prägung der Menschen. „Und kulturelle Prägungen sind Einstellung, Haltung und Überzeugung.“ Diese könne man zwar ändern, „aber wir sollen doch nicht so naiv sein und annehmen, das sind alles Dinge wie so ein alter Hut, den legt man beim Grenzübertritt an die Garderobe ab und weg ist es“.

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Vor einem immer wieder nickenden und auch mal applaudierenden Publikum schlägt Urbaniok vor, bereits an den Grenzen zu kontrollieren, ob jemand in das Land einreisen darf oder nicht. „Wenn Sie eine Hochzeitsparty machen, werden Sie doch gar nicht auf die Idee kommen, dass alle von der Straße reinkommen, um dann zu prüfen, wer eine Einladung hat.“

Für Urbaniok sind auch die Ausbürgerungen eine geeignete Maßnahme. Das solle aber vor allem eine symbolische Wirkung haben. Denn der Pass sei ein Geben und Nehmen, und wenn Migranten ihren Teil der Abmachung nicht erfüllen, könne Deutschland ihnen die Staatsbürgerschaft wieder entziehen.

Verlage wollen mit Migrantenkriminalität nichts zu tun haben

Doch wer mit diesen Fakten argumentiert, hat es im heutigen Deutschland nicht leicht. Vor allem haben es diejenigen schwer, die die Zahlen an die Öffentlichkeit tragen wollen. Als Urbaniok einen Verlag für sein Buch „Schattenseiten der Migration“ suchte, erhielt er Dutzende Absagen.

Und als sich endlich ein Verlag bereiterklärte, dem Thema eine Bühne zu bieten, ruderte er nach Erhalt des Manuskripts wieder zurück und suchte nach Schlupflöchern. „Es liest sich schlecht, inhaltlich falsch, Verstoß gegen die ethischen Richtlinien.“ Urbaniok sollte sein Werk umschreiben. Doch dem Psychiater sei klar gewesen, dass der Verlag dadurch nur versuchte, aus dem Vertrag herauszukommen. Deswegen rief er beim Unternehmen an, sagte, dass sie sich „das Theater sparen“ könnten, und suchte weiter. „Da hat man den Erleichterungsseufzer fast durchs Telefon gehört.“ Schließlich veröffentlichte der Voima Verlag sein Buch.

Mit dem Buch sei seine Arbeit aber noch nicht erledigt. Er möchte einige Zahlen weiterverfolgen, um sie aktualisiert im Internet für alle zugänglich zu machen.


Frank Urbaniok, geboren 1962 in Köln, ist ein deutsch-schweizerischer forensischer Psychiater und Professor für Forensische Psychiatrie an der Universität Konstanz. Er war von 1997 bis 2018 Chefarzt des Psychiatrisch-Psychologischen Dienstes des Kantons Zürich, entwickelte das weit verbreitete Risikobewertungssystem FOTRES für Gewalt- und Sexualstraftäter und ist heute als Gutachter, Supervisor und Autor tätig.

https://www.frankurbaniok.com

Frank Urbaniok stellt sein Buch in der Bibliothek des Konservatismus vor: Dutzende Verlage wollten sein Buch über Ausländerkriminalität nicht veröffentlichen. Foto: BdK
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