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Würzburg: Afghane nach Messerangriff auf Zeugen Jehovas tot in Zelle aufgefunden

Würzburg: Afghane nach Messerangriff auf Zeugen Jehovas tot in Zelle aufgefunden

Würzburg: Afghane nach Messerangriff auf Zeugen Jehovas tot in Zelle aufgefunden

Polizisten sichern den Tatort nach dem Messerangriff eines Afghanen am Hauptbahnhof in Würzburg ab. (Themenbild)
Polizisten sichern den Tatort nach dem Messerangriff eines Afghanen am Hauptbahnhof in Würzburg ab. (Themenbild)
Polizisten sichern den Tatort nach dem Messerangriff am Hauptbahnhof in Würzburg ab. Foto: picture alliance/dpa | Michaela Johannsen
Würzburg
 

Afghane nach Messerangriff auf Zeugen Jehovas tot in Zelle aufgefunden

Jener Afghane, der in Würzburg drei Männer an einem Stand der Zeugen Jehovas mit einem Messer angegriffen hatte, wird tot in seiner Gefängniszelle aufgefunden. Die Ermittlungen laufen.
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WÜRZBURG. Der Afghane, der am 23. Februar am Würzburger Hauptbahnhof drei Männer an einem Stand der Zeugen Jehovas mit einem Messer angegriffen hatte (die JF berichtete), hat sich in der Untersuchungshaft offenbar das Leben genommen.

„Es deutet alles auf Suizid hin“, sagte eine Polizeisprecherin laut Main-Post. Der 35jährige war tot in seiner Zelle aufgefunden worden. Die Ermittlungen zu den genauen Umständen dauern an. Der Afghane hatte drei Männer im Alter von 51, 55 und 68 Jahren attackiert. Die Opfer wurden bei dem Angriff leicht verletzt. Passanten sowie ein zufällig anwesender Polizist überwältigten den Angreifer noch am Tatort. Anschließend kam er in Untersuchungshaft.

Afghane war seit 2023 in Deutschland

Unklar ist weiterhin, ob der Afghane gezielt Anhänger der Zeugen Jehovas angreifen wollte. Zu einem möglichen Motiv äußerte sich der Beschuldigte bis zu seinem Tod nicht. Im Zuge der Ermittlungen teilte die Staatsanwaltschaft Würzburg mit, es lägen „bislang keine Erkenntnisse dahingehend vor, daß der Beschuldigte drogenabhängig wäre oder daß eine drogeninduzierte Psychose vorgelegen haben könnte“. Ob eine andere psychische Erkrankung vorlag, war ebenfalls nicht bekannt.

Der 35jährige war nicht vorbestraft. Allerdings lief ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung gegen ihn. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft lebte er seit 2023 in Deutschland. Sein Asylantrag war abgelehnt worden, er verfügte jedoch über eine Duldung. (rr)

Polizisten sichern den Tatort nach dem Messerangriff am Hauptbahnhof in Würzburg ab. Foto: picture alliance/dpa | Michaela Johannsen
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