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Bayern: AfD-Mitglied soll Auto angezündet und Antifa-Anschlag vorgetäuscht haben

Bayern: AfD-Mitglied soll Auto angezündet und Antifa-Anschlag vorgetäuscht haben

Bayern: AfD-Mitglied soll Auto angezündet und Antifa-Anschlag vorgetäuscht haben

AfD. Ermittler in Bayern haben nach der mutmaßlichen Messer-Tat die Kinder des Migranten im Visier.(Symbolbild) Foto: picture alliance/Karl-Josef Hildenbrand/dpa
AfD. Ermittler in Bayern haben nach der mutmaßlichen Messer-Tat die Kinder des Migranten im Visier.(Symbolbild) Foto: picture alliance/Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Ein Mitglieder der AfD soll sein eigenen Auto in Brand gesetzt haben um die Tat später der linksextremen Antifa in die Schuhe zu schieben. (Symbolbild) Foto: picture alliance/Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Bayern
 

AfD-Mitglied soll Auto angezündet und Antifa-Anschlag vorgetäuscht haben

Ein AfD-Mitglied setzt laut Ermittlungen der Polizei in Bayern sein eigenes Auto in Brand und macht zunächst linksextreme Täter verantwortlich. Die Partei zeigt sich davon entsetzt.
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UFFENHEIM. Ein AfD-Mitglied hat nach Angaben der Polizei sein eigenes Auto angezündet und anschließend versucht, die Tat politisch zu instrumentalisieren. Nach Mitteilung des Polizeipräsidiums Mittelfranken soll der Mann den Brand selbst gelegt und einen angeblichen Drohbrief der linksextremen Antifa gefälscht haben.

Zunächst war nach dem Vorfall der Staatsschutz eingeschaltet worden, da eine politisch motivierte Straftat im Raum stand. Die Ermittlungen in diese Richtung verliefen jedoch ergebnislos.

Im Zuge der weiteren Untersuchungen geriet schließlich der Fahrzeughalter selbst ins Visier der Ermittler. Eine Analyse des angeblichen Drohschreibens habe deutliche Übereinstimmungen mit der Handschrift des Mannes ergeben. Der Beschuldigte habe die Tat inzwischen gestanden, teilte die Polizei in Nürnberg mit. Die AfD hatte unmittelbar nach dem Vorfall noch von einem „feigen Anschlag“ gesprochen. Der Ortsverband Neustadt/Aisch kündigte nach Bekanntwerden der neuen Erkenntnisse parteiinterne Konsequenzen an.

AfD hatte Anschlag im Bereich des Möglichen verortet

In einer Stellungnahme hieß es, man sei „entsetzt über das Ergebnis der Ermittlungen“ und habe gut daran getan, auf die objektive Arbeit der Behörden zu vertrauen. Der bayerische AfD-Landesvorsitzende Stephan Protschka erklärte, sollte sich der Tatverdacht bestätigen, handle es sich um das Fehlverhalten einer Einzelperson. Eine pauschale Übertragung auf die gesamte Partei verbiete sich.

Zugleich verteidigte er die ursprüngliche Reaktion der Partei: Eine politisch motivierte Tat gegen die AfD habe zunächst im Bereich des Möglichen gelegen. Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen Brandstiftung und Vortäuschens einer Straftat ermittelt. (rr)

Ein Mitglieder der AfD soll sein eigenen Auto in Brand gesetzt haben um die Tat später der linksextremen Antifa in die Schuhe zu schieben. (Symbolbild) Foto: picture alliance/Karl-Josef Hildenbrand/dpa
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