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Thüringen: 21jähriger Syrer ist Intensivtäter und dennoch auf freiem Fuß

Thüringen: 21jähriger Syrer ist Intensivtäter und dennoch auf freiem Fuß

Thüringen: 21jähriger Syrer ist Intensivtäter und dennoch auf freiem Fuß

Bamberg, Deutschland 17. Januar 2026: Im Bild: Ein Einsatzfahrzeug, Streifenwagen, der Polizei mit Blaulicht und dem Landeswappen aus Bayern. In Gera hält ein Syrer die Stadt in Atem.
Bamberg, Deutschland 17. Januar 2026: Im Bild: Ein Einsatzfahrzeug, Streifenwagen, der Polizei mit Blaulicht und dem Landeswappen aus Bayern. In Gera hält ein Syrer die Stadt in Atem.
Ein Polizeiauto mit Blaulicht: Syrer terrorisiert Gera, bislang ohne Konsequenzen. Foto: picture alliance / Fotostand | K. Schmitt (Symbolbild)
Thüringen
 

21jähriger Syrer ist Intensivtäter und dennoch auf freiem Fuß

Ein junger Syrer hält Gera in Atem. Ganze 21 Ermittlungsverfahren laufen gegen ihn, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung und Raub. Dennoch wird er jedes Mal wieder freigelassen.
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GERA. Seit vier Jahren sorgt ein Syrer im thüringischen Gera für Unruhe. Gegen den 21jährigen Mayas al M. laufen derzeit 21 Ermittlungsverfahren. Ob die bisherige Beweislage ausreicht, damit der Syrer in Untersuchungshaft muss, „vermag ich nicht einzuschätzen“, sagte Oberstaatsanwalt Jürgen Boße gegenüber Focus online.

Dabei soll al M. meist brutal vorgegangen sein. Am 14. April 2025 habe er mit anderen Jugendlichen an einer Haltestelle Personen angegriffen. Des Weiteren habe er am 1. Juni 2025 Leute einmal mit einer Glasscherbe und einmal mit einer abgebrochenen Glasflasche bedroht. Zudem habe er am 2. März 2025 einem libyschen Staatsangehörigen die Geldbörse geraubt und ihm dabei mehrfach ins Gesicht geschlagen. Das erste Verfahren stammt aus dem Jahr 2022.

Syrer konnte Aufenthaltserlaubnis nicht nachweisen

Der 21Jährige soll am 2. Januar 2005 im syrischen Daraa geboren worden sein. Vor vier Jahren habe er mit keinem gültigen Dokument nachweisen können, eine Aufenthaltsgenehmigung zu haben. Seitdem habe sich die Strafakte des Syrers, die Focus Online vorliegt, stark aufgebläht. Ihm werden Raub, Körperverletzung, gefährliche Körperverletzung, Bedrohung, Drogenhandel, Diebstahl und das Erschleichen von Leistungen vorgeworfen.

Die Staatsanwaltschaft Gera erhob am 9. Oktober vergangenen Jahres Anklage gegen den Syrer. Gut vier Monate später, am 18. Februar 2026, fand die Hauptverhandlung am Amtsgericht Gera statt. „Das Verfahren wurde allerdings ausgesetzt“, sagte Siegfried Christ, Richter am Amtsgericht Gera, Focus Online.

Während der Verhandlung wurden nämlich neue Vorwürfe gegen den 21Jährigen bekannt. Mit der zweiten Anklageschrift, die die Staatsanwaltschaft am 26. März zusammenfasste, werden im weiteren Verlauf des Prozesses zwei Anklagen gegen den Zuwanderer verhandelt. „Ein neuer Termin steht noch nicht fest“, so der Richter. (mas)

Ein Polizeiauto mit Blaulicht: Syrer terrorisiert Gera, bislang ohne Konsequenzen. Foto: picture alliance / Fotostand | K. Schmitt (Symbolbild)
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