Anzeige
Anzeige

Integrationsbeauftragte: Nicht-Ukrainer fühlen sich als Migranten zweiter Klasse

Integrationsbeauftragte: Nicht-Ukrainer fühlen sich als Migranten zweiter Klasse

Integrationsbeauftragte: Nicht-Ukrainer fühlen sich als Migranten zweiter Klasse

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Reem Alabali-Radovan (SPD) warnt, es dürfe keine "Flüchtlingen zweiter Klasse" geben Foto: picture alliance/dpa | Bernd von Jutrczenka
Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Reem Alabali-Radovan (SPD) warnt, es dürfe keine "Flüchtlingen zweiter Klasse" geben Foto: picture alliance/dpa | Bernd von Jutrczenka
Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Reem Alabali-Radovan (SPD) warnt, es dürfe keine „Flüchtlingen zweiter Klasse“ geben Foto: picture alliance/dpa | Bernd von Jutrczenka
Integrationsbeauftragte
 

Nicht-Ukrainer fühlen sich als Migranten zweiter Klasse

BERLIN. Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Reem Alabali-Radovan (SPD), hat vor einer Herabsetzung von Migranten gewarnt, die nicht aus der Ukraine kommen. „Aktuell bin ich viel unterwegs, und in meinen Gesprächen mit Schutzsuchenden aus anderen Regionen der Welt ist es ein großes Thema, daß sie sich als Flüchtlinge zweiter Klasse fühlen. Das darf nicht sein“, forderte die Sozialdemokratin am Mittwoch im Gespräch mit der Welt.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Es müsse auch für Migranten aus anderen Teilen der Welt vereinfachte Zugänge für den Aufenthalt und die Integration in Deutschland geben, betonte sie. Die irakisch-stämmige Politikerin lobte die Arbeit von Freiwilligen bei der Unterbringung ukrainischer Kriegsflüchtlinge. „Das ehrenamtliche Engagement ermöglicht, was der Staat selber nicht leisten kann: persönliche Begegnungen vor Ort, individuelle Begleitung und die schönen Momente des Handreichens. Diese Solidarität ist großartig.“ Allerdings forderte sie besondere Aufnahmestrukturen für behinderte Migranten ein.

Vor kurzem beschwerte sich die Politikerin der Deutschen Presse-Agentur zufolge darüber, daß Migranten nach wie vor zu oft nach ihrer Herkunft gefragt würden. „Man merkt schon, warum man das gefragt wird“, mahnte sie. Für Menschen mit Migrationshintergrund sei es mühselig, „ständig darauf aufmerksam gemacht zu werden, daß man hier nicht hergehört“. (fw)

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Reem Alabali-Radovan (SPD) warnt, es dürfe keine „Flüchtlingen zweiter Klasse“ geben Foto: picture alliance/dpa | Bernd von Jutrczenka
Anzeige
Anzeige
Probeabo JF 2021 Gratis lesen

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat: Unterstützen Sie die JF mit einer Spende.

Der nächste Beitrag

ähnliche Themen