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Stilles Örtchen in Kreuzberg: „Bääm“: Berliner Grüne blamieren sich mit Toiletten-Tweet

Stilles Örtchen in Kreuzberg: „Bääm“: Berliner Grüne blamieren sich mit Toiletten-Tweet

Stilles Örtchen in Kreuzberg: „Bääm“: Berliner Grüne blamieren sich mit Toiletten-Tweet

Die Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, Clara Herrmann (Grüne), freut sich über Toiletten Foto: picture alliance/dpa | Christophe Gateau
Die Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, Clara Herrmann (Grüne), freut sich über Toiletten Foto: picture alliance/dpa | Christophe Gateau
Die Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, Clara Herrmann (Grüne), freut sich über Toiletten Foto: picture alliance/dpa | Christophe Gateau
Stilles Örtchen in Kreuzberg
 

„Bääm“: Berliner Grüne blamieren sich mit Toiletten-Tweet

In Berlin ist schon das Aufstellen neuer Toilettenkabinen ein Anlaß für Bürgermeister, sich zu feiern. Doch das Echo auf die Selbstbeweihräucherung der Grünen Clara Herrmann ist eindeutig.
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BERLIN. Andere Städte feiern die Einweihung von Bahnhöfen oder Flughäfen, begrüßen Weltunternehmen, die Fabriken errichten und für Arbeitsplätze sorgen. In Berlin feiert man sich schon für das Aufstellen von drei Klokabinen.

Die Bezirksbürgermeisterin von Kreuzberg-Friedrichshain, Clara Herrmann (Grüne), jubelte aus gegebenen Anlaß auf Twitter: „Bääm, da ist das Ding: Auch das ist Kommunalpolitik. Seit über fünf Jahren wird eine Toilette am Kotti gefordert – jetzt ist sie da, kostenfrei mit Missoir und Pissoir.“

Wahnsinn, was in Berlin möglich ist, mag sich der Bürger freuen. Nicht eine, sondern gleich drei Klokabinen spendiert ihm die Politik. Sogar ein Missoir ist dabei, wo sich Frauen hinhocken können, um ihre Notdurft zu verrichten.

Grüne ernten Spott

Das Echo auf die Verkündigung von Herrmann in den sozialen Medien will jedoch nicht so ganz an deren Euphorie heranreichen. „Ühm … wie niedrig ist die Meßlatte bei euch, wenn man ein Bretterbuden-Scheißhaus nach fünf Jahren so stolz präsentiert?“, fragt ein Twitter-Nutzer.

Ein anderer Nutzer spottete: „Wie ich Kreuzberg kenne, hängt schon heute Nacht ein Transparent mit der Aufschrift ‘Besetzt!’ dran.“

Der Standort am Kottbusser Tor, einem Kriminalitätsschwerpunkt in Berlin mit ausgeprägter Drogenszene, verleitete einen anderen Nutzer zu dem Kommentar: „Der Mangel an öffentlichen Toiletten stellt bekanntermaßen das größte Problem am Kotti dar.“ (ag)

Die Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, Clara Herrmann (Grüne), freut sich über Toiletten Foto: picture alliance/dpa | Christophe Gateau
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