Soldatinnen gegen weibliche Dienstgrade
Offizieranwärter der Marine: Soldatinnen gegen weibliche Dienstgrade Foto: dpa
Truppe habe größere Probleme

Soldatinnen lehnen geplante weibliche Dienstgrade bei der Bundeswehr ab 

BERLIN. Der Deutsche Bundeswehrverband hat sich gegen die Einführung von weiblichen Dienstgraden ausgesprochen. Das Vorhaben stoße bei Soldatinnen auf breite Ablehnung, weil die Streitkräfte wesentlich größere Probleme hätten, sagte Verbandschef André Wüstner der Funke-Mediengruppe.

Wer für eine Modernisierung der Truppe sei, müsse bei der „teils museumsreifen Ausrüstung“ beginnen, führte er aus. Zudem müßten Soldatinnen in die Entscheidung miteinbezogen werden. Das Bundesverteidigungsministerium plant, einige Dienstgrade in der Truppe künftig auch in weiblicher Form einzuführen. Beispielsweise sollen Soldatinnen dann als „Feldwebelin“, „Bootsfrau“ oder „Oberstleutnantin“ bezeichnet werden.

Soldatin will Kamerad statt Kameradin sein

 

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#gemeinsamstark Wir sind gegen das Dienstgrad-Gendering in der Bundeswehr. Mit meiner Meinung stehe ich nicht alleine da! Für uns haben gegenderte Dienstgrade nichts mit Emanzipation zu tun — im Gegenteil: Gleichberechtigung braucht gleiche Dienstgrade! Mich haben in den letzten Tagen unheimlich viele Nachrichten von meinen Kameraden erreicht und alle waren sich einig: Der Dienstgrad unterscheidet nicht im Geschlecht und so soll es bleiben! Mit der Aktion #gemeinsamstark #gegenDienstgradGendering in der #Bundeswehr wollen wir zusammen für unsere Meinung einstehen! Danke an alle die diese Aktion erst möglich gemacht haben. Sei es durch die Zusendung des eigenen Bildes oder in Form von Support im Hintergrund! DAS ist #Kameradschaft und gemeinsam für etwas kämpfen! 🤜🏼🤛🏼🎗 Da ich nicht alle Unterstützer markieren kann: schreibt mir einfach eine Nachricht, wenn ihr das Bild haben wollt und ich schicke es euch, dann könnt ihr es in eurem Profil mit eigenem Text posten!

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Wiebke Hönicke, Oberleutnant bei der Bundeswehr, hatte das Vorhaben kritisiert und betonte, stolz auf ihren Dienstgrad zu sein. „Die Uniform kennt keine Hautfarbe oder Geschlecht, jeder ist gleich, jeder ist Kamerad“, schrieb Hönicke auf Instagram. Geschlechterabhängige Unterschiede seien aber genau solche, die es unter Kameraden nicht geben sollte.

 

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🇩🇪🎗 Ich bin Oberleutnant Wiebke Hönicke, stolz auf meinen Dienstgrad und die Uniform die ich jeden Tag zusammen mit meinen Kameraden trage. Die Uniform kennt keine Hautfarbe oder Geschlecht, jeder ist gleich, jeder ist Kamerad. Sie vereint uns, genauso wie der Dienstgrad, der für jeden der gleiche ist. Der einzige Unterschied ist das „Frau“ oder „Herr“ vor dem entsprechenden Dienstgrad. Die Bundeswehr lebt davon, dass wir Soldaten Kameradschaft und Einigkeit leben – zu jeder Zeit. Für mich haben gegenderte Dientgrade nichts mit #Feminismus, #Emanzipation oder #Gleichbereichtigung zu tun! Im Gegenteil: Gleichberechtigung bedeutet für mich, dass der Dienstgrad nicht in Geschlechtern unterscheidet, sondern dass es um die gleichen Rechte und Pflichten geht. ⚠️ Teilen erwünscht! Foto 📸: @marius_v_ #bundeswehr #wirdienendeutschland #gendern #soldat #uniform #deutschland #berlin #münchen #hannover #stuttgart #köln #Dresden #erfurt #leipzig #kiel #ingolstadt #Hamburg #göttingen #essen #düsseldorf #werbung #spiegel #nachrichten #bayern #welt

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Weibliche Dienstgrade hätten für sie nichts mit Feminismus oder Emanzipation zu tun. Gleichberechtigung heiße ihrer Ansicht nach, „daß es um die gleichen Rechte und Pflichten geht“. Mit ihrer Meinung stehe sie nicht alleine da. Deshalb habe sie die Aktion „gemeinsam stark“ ins Leben gerufen. Mit dem Hashtag „gegenDienstgradGendering“ in der Bundeswehr stünden sie und ihre Kameraden für ihre Meinung ein. (zit)

Offizieranwärter der Marine: Soldatinnen gegen weibliche Dienstgrade Foto: dpa

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