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Muslime beschweren sich über deutsche Medien

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Der Zentralrat der Muslime verweist auf ein „wachsendes Klima der Angst innerhalb der muslimischen Gemeinden“ Foto: Gerd Altmann/pixelio.de

BERLIN. Der Zentralrat der Muslime in Deutschland hat den deutschen Medien vorgeworfen, sie ließen die nötige Trennschärfe zwischen Terrorismus und Islam vermissen. Diese würden immer häufiger versuchen, kriminelle Tatbestände oder sogar Kofferbombenattrappen in die Nähe von Muslimen zu rücken und gleichzeitig Angriffe auf Moscheen zu verharmlosen.

Der Vorsitzende des Zentralrats, Aiman Mazyek, forderte ein Bekenntnis von Politik und Gesellschaft zu den Muslimen in Deutschland: „Gerade in einer Zeit, in der Muslime vermehrt Übergriffen ausgesetzt und verängstigt sind, brauchen sie deutliche Signale, daß sie zur deutschen Gesellschaft dazugehören“, sagte Mayzek.

Mayzek hatte zuvor bekannt gegeben, seine FDP-Mitgliedschaft ruhen zu lassen. In einem Brief an die Parteiführung begründete er diesen Schritt mit der Verleihung des Freiheitspreises der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung an die Islamkritikerin Necla Kelek. Die Vergabe an eine „einschlägig bekannte Islamhasserin“ sei nur „ein erneutes Beispiel einer verfehlten Politik, von der ich mich distanziere“, schrieb Mayzek. (cs)

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