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„Der Zollbeamte“: Wie der 14jährige Algerier Hamza Paris mit seiner Wasserpistole terrorisiert

„Der Zollbeamte“: Wie der 14jährige Algerier Hamza Paris mit seiner Wasserpistole terrorisiert

„Der Zollbeamte“: Wie der 14jährige Algerier Hamza Paris mit seiner Wasserpistole terrorisiert

Wenn Hamza mit seiner Spritzpistole auftaucht, hält Paris den Atem an. Foto: tiktok/hamzaladouane
Wenn Hamza mit seiner Spritzpistole auftaucht, hält Paris den Atem an. Foto: tiktok/hamzaladouane
Wenn Hamza mit seiner Spritzpistole auftaucht, hält Paris den Atem an. Foto: tiktok/hamzaladouane
„Der Zollbeamte“
 

Wie der 14jährige Algerier Hamza Paris mit seiner Wasserpistole terrorisiert

Ein junger Migrant macht am Canal Saint-Martin Jagd auf Passanten, Touristen und Autofahrer – und filmt seine Aktionen für Tiktok. Nach mehreren Festnahmen spricht seine linke Anwältin von „Rassismus“.
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PARIS. Ein 14jähriger Algerier terrorisiert in Paris seit Wochen Touristen, Radfahrer und Passanten – und stellt seine Aktionen in sozialen Netzwerken zur Schau. Der Jugendliche wurde nach französischen Medienberichten innerhalb weniger Tage zweimal festgenommen.

Der junge Migrant treibt sein Unwesen vor allem am Canal Saint-Martin. Er nennt sich selbst „Hamza La Douane“ – auf deutsch etwa „Hamza der Zollbeamte“.

Meist ist er mit einer Wasserpistole unterwegs und verlangte von Autofahrern und Passanten zwei Euro Wegzoll. Als Vorbild nennt er korrupte Zollbeamte in Algerien: Wer zahle, werde nicht kontrolliert und könne weiterfahren. „Ich habe dieselbe Idee“, sagte er gegenüber Medien. Von Reue keine Spur: „Meistens entschuldige ich mich nicht, ich spritze und renne weg.“ Mehrere seiner Aktionen gingen bereits viral. In einem Video stößt der Jugendliche eine Frau im Bikini in den Kanal, während sie sich sonnt. In anderen Aufnahmen fährt er mit einem gestohlenen Barstuhl auf einem E-Scooter, wirft einen Stuhl ins Wasser, stiehlt eine Getränkedose oder spritzt einen Polizisten mit Wasser an.

Hamza und seine Bande werden zum Politikum

Die Polizei nahm den Jugendlichen erstmals am 27. Juni wegen Vandalismus fest. Vier Tage später wurde er erneut festgenommen. Diesmal ging es nach Angaben französischer Medien um schweren Diebstahl, Beleidigung von Beamten und Widerstand gegen die Polizei. Er soll zu einer Gruppe von etwa 20 weiteren Migranten gehört haben, die ein Mobiltelefon gestohlen und anschließend vor den Beamten geflüchtet sind.

Der Fall hat in Frankreich eine politische Debatte ausgelöst. Der Abgeordnete Julien Odoul vom Rassemblement National kritisierte, Linke sprächen von einem netten Jungen, der am Canal Saint-Martin nur Wasserschlachten veranstalte. „Wie lange werden wir die Taten dieses Gesindels noch dulden?“, fragte Odoul auf X.

Seinem Vater ist egal, was Hamza treibt

Die Anwältin des Jugendlichen, Elsa Marcel, stellt ihren Mandanten dagegen als Opfer dar. Der 14jährige sei Ziel von Belästigungen, rassistischen Beleidigungen und Drohungen geworden. Aus „Wasserschlachten und Spielen eines Kindes“ sei innerhalb weniger Stunden eine nationale Kontroverse gemacht worden, erklärte Marcel, die sich sonst auch vor allem für die Rechte von Palästinensern in Paris stark macht.

Sie drohte zudem mit Anzeigen gegen Personen, die den Jugendlichen beleidigt hätten. Zu den konkreten Vorwürfen gegen ihren Mandanten äußerte sie sich bislang nicht.

Auch die Rolle der Eltern sorgt für Kritik. Der Algerier lebt abwechselnd bei Mutter und Vater in Paris. Sein Vater soll die Aktionen heruntergespielt haben. Der Jugendliche selbst sagte, sein Vater lasse ihn in Ruhe, weil er nichts Schlimmes tue. „Ich bespritze nur Leute und ab und zu die Polizei. Meine Mutter weiß nichts davon.“

Wenn Hamza mit seiner Spritzpistole auftaucht, hält Paris den Atem an. Foto: tiktok/hamzaladouane
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