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Einflussreiche Konferenz: Orbán straft Merz in CPAC-Eröffnungsrede ab – und lobt Weidel

Einflussreiche Konferenz: Orbán straft Merz in CPAC-Eröffnungsrede ab – und lobt Weidel

Einflussreiche Konferenz: Orbán straft Merz in CPAC-Eröffnungsrede ab – und lobt Weidel

Victor Orban während seiner Rede. Foto: JF
Victor Orban während seiner Rede. Foto: JF
Victor Orban während seiner Rede. Foto: JF
Einflussreiche Konferenz
 

Orbán straft Merz in CPAC-Eröffnungsrede ab – und lobt Weidel

In der Eröffnungsrede der CPAC in Ungarn gibt sich Ministerpräsident Viktor Orbán betont kämpferisch. Bundeskanzler Merz ignoriert er und hebt stattdessen Alice Weidel hervor. Auch Trump lässt sich zuschalten. Die JF berichtet aus Budapest.
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BUDAPEST. Mit einer kämpferischen Rede hat der ungarische Premierminister Viktor Orbán die „Conservative Political Action Conference“ (CPAC) in Budapest eröffnet. „Die linke Zensur ist vorbei!“, hob Orbán stolz hervor. Ungarn sei ein Vorreiter im Kampf um die Wahrung nationaler Interessen, sagte der ungarische Regierungschef. „Wir kämpfen um die Seele der westlichen Welt.“ Die einflussreiche, eigentlich aus den Vereinigten Staaten stammende konservative Konferenz CPAC findet dieses Jahr zum fünften Mal in Budapest unter dem Motto „Go on victory!“ (Deutsch: „Auf zum Sieg“) statt.

Der Kulturkampf werde laut Orbán heute dank der Rolle Ungarns in vielen Bereichen ausgetragen – und zunehmend von konservativen Kräften gewonnen, etwa in Universitäten, aber auch in der Wirtschaft. „Gesunder Menschenverstand ist der Schlüssel zum Erfolg“, betonte der 62jährige.

Orbán straft Merz ab – und lobt Weidel

In seiner Eröffnungsrede grüßte und dankte Orbán zahlreichen befreundeten Staats- und Regierungschefs aus aller Welt. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ließ er offenbar bewusst aus und strafte ihn damit ab. Stattdessen hieß er „die tapferste politische Anführerin in Europa, Alice Weidel (AfD)“, willkommen, die später am Tag auf der Bühne reden wird. „Es ist hart, heutzutage ein Patriot in Deutschland zu sein“, bedauerte Orbán. Die Bürger Deutschlands seien „konstanten Belästigungen durch den Inlandsgeheimdienst“ ausgesetzt. Der ungarische Ministerpräsident hob in diesem Zusammenhang das Engagement der AfD-Vorsitzenden für die Meinungsfreiheit hervor.

Der „siegreiche Kampf für die Freiheit und für konservative Werte“ zeige sich laut Orbán auch in Südamerika, wo etwa der frisch gewählte Präsident José Antonio Kast das Land befreit habe. Durch den Sparkurs und die strikte Haushaltspolitik habe der argentinische Präsident Javier Milei die Armut in seinem Land massiv reduziert, lobte Orbán.

Trump hofft auf Sieg Orbáns bei Parlamentswahlen

Ein besonderer Dank galt US-Präsident Donald Trump und dessen Kulturkampf gegen die „woke Linke“ und für den Schutz von traditionellen Familien sowie nationalen Interessen. „Seit dem Wahlsieg Trumps wurde die westliche Welt zu einem besseren Ort.“ Trump hatte zuvor eine Videobotschaft gesendet, in der er seine Unterstützung für Orbáns Wahlkampf unterstrich. „Ich unterstütze ihn, ich habe ihn bei der vergangenen Wahl unterstützt, er ist ein fantastischer Typ.“ Ungarn und Europa seien durch Orbáns Migrationspolitik sicherer geworden. „Dafür ist er verantwortlich, ich hoffe, er gewinnt deutlich.“ Wegen der anhaltenden Migrationskrise „müssen wir weiter hart daran arbeiten“, betonte Trump.

Orbán nutzte die Bühne vor Tausenden Konservativen aus aller Welt auch für seinen Wahlkampf. Am 12. April finden in Ungarn Parlamentswahlen statt. Mit 16 Jahren Regierungszeit ist der ungarische Premier der dienstälteste Regierungschef innerhalb der Europäischen Union. In Umfragen liegt seine Fidesz-Partei zurzeit oft hinter den Herausforderern der Respekt- und Freiheitspartei Tisza unter Péter Magyar.

Victor Orban während seiner Rede. Foto: JF
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