KILLARNEY. Ein Asylbewerber soll in Irland eine Amerikanerin getötet haben. Die 43 Jahre alte Jamey Carney wurde am Dienstag tot in ihrem Haus in Killarney im County Kerry gefunden. Die Polizei ermittelt wegen Mordes. Carney stammt ursprünglich aus dem US-Bundesstaat New York und lebte seit rund fünf Jahren in dem irischen Ferienort.
Sie war Mutter einer 13-jährigen Tochter. Nach irischen Medienberichten wurde ihre Leiche entdeckt, nachdem ihre Tochter Alarm geschlagen hatte.
Die Getötete war in Killarney nicht nur als Mutter und Nachbarin bekannt. Lokalen Berichten zufolge engagierte sie sich in der pro-palästinensischen Szene der Stadt. Auf ihren sozialen Netzwerken soll sie sich zudem gegen die US-Einwanderungsbehörde ICE positioniert haben. Die Frau soll schwere Kopfverletzungen erlitten haben. Ihr Körper sei nach Angaben des „Irish Mirror“ mit einer Bettdecke verdeckt worden. Die Tat soll sich in der Nacht oder in den frühen Morgenstunden ereignet haben.
Jamey Carney, amerikanische Pro-Palästina-Aktivistin, wurde in Irland von ihrem muslimischen Liebhaber zu Tode geprügelt. Dem Asylbewerber, den sie als „gütigste, emotional intelligenteste Person, die ich je kannte“ gefeiert hat.
Wieder eine naive Linke, die ihre Dummheit mit…
— 🅲🅾🆇🆇 (@queru_lant) July 9, 2026
Asylbewerber könnte Irland verlassen
Die Polizei fahndet nach einem Mann, der Carney gekannt haben soll. Es soll sich um einen Asylbewerber aus dem Nahen Osten handeln, der in einem Asylzentrum in Killarney lebte. Der Mann soll seit Mitte 2024 in Irland sein. Zuvor habe er in Frankreich gelebt. Nach Angaben irischer Medien hielt er sich zeitweise auch im Haus der getöteten Frau auf. Ermittler befürchten, dass er versuchen könnte, Irland zu verlassen. Es gibt eine europaweite Suche nach ihm“, zitiert die irische Zeitung eine Quelle.
Der parteilose Stadtrat Martin Grady sagte, die Gemeinde sei von Carneys Tod erschüttert. „Sie war eine liebevolle Mutter und eine sehr fleißige Frau.“ Jeder, der Hinweise habe, solle sich an die Polizei wenden. Auch der Bürgermeister von Killarney, John O’Donoghue, sprach von einem Schock für die Stadt. Über Killarney liege nach der Tat „eine dunkle Wolke“.
Die irische Polizei hat eine Sonderkommission eingerichtet und bittet Zeugen um Hinweise. Wer sich zwischen dem Abend des 6. Juli und dem Nachmittag des 7. Juli im Bereich der Muckross Road aufgehalten hat oder Aufnahmen von Überwachungskameras beziehungsweise Dashcams besitzt, soll sich bei den Ermittlern melden. (rr)






