TEL AVIV/TEHERAN. Irans Oberster Führer Ali Chamenei ist offenbar durch israelische Kräfte getötet worden. Sein Körper sei inzwischen gefunden worden, teilte ein anonymer israelischer Beamter der Nachrichtenagentur Reuters am Samstag mit.
Auch US-Präsident Donald Trump bestätigte die Berichte. „Chamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot“, schrieb er auf dem Kurznachrichtendiens Truth Social. Es sei nicht nur „große Gerechtigkeit“ für das iranische Volk, sondern für „alle großartigen Amerikaner sowie jene Menschen auf der ganzen Welt, die durch Chamenei getötet oder verstümmelt worden waren“.
„Khamenei, one of the most evil people in History, is dead. This is not only Justice for the people of Iran, but for all Great Americans, and those people from many Countries throughout the World, that have been killed or mutilated by Khamenei…“ – President Donald J. Trump pic.twitter.com/oXZTFGg5pS
— The White House (@WhiteHouse) February 28, 2026
Das Haus Chameneis wurde beschossen
Teheran weist hingegen die Berichte zurück. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagenturen Tasnim und Mehr führe Chamenei den Kampf „standhaft und felsenfest“. Aus dem Umfeld heißt es, man warne zudem vor „geistiger Kriegsführung“. Bereits am Nachmittag widersprach das iranische Außenministerium den Berichten israelischer Medien, Chamenei sei tot (JF berichtete).

Das Anwesen des seit 1989 regierenden Anführers in Teheran war am frühen Samstagmorgen mit israelischen Raketen beschossen worden. Der Angriff ist ein Teil eines größeren Militärschlags gegen den Iran, an dem auch die USA beteiligt sind. Israels Verteidigungsminister Israel Katz hatte von einem „Präventivschlag, um die Bedrohungen für den Staat Israel zu beseitigen“ gesprochen. Trump erklärte gleichzeitig in einer Fernsehansprache, es sei immer das Ziel der Vereinigten Staaten gewesen, daß „daß dieses Terrorregime niemals eine Atomwaffe besitzen“ dürfe. Teheran und Washington hatten bis Donnerstag über die Einstellung des iranischen Atomprogramms verhandelt.
Hunderte Iraner demonstrieren gerade an der Berliner Gedächtniskirche für die Freiheit ihrer Nation. #Iran @ruess_lee pic.twitter.com/ZexadvZBMT
— JUNGE FREIHEIT (@jungefreiheit) February 28, 2026
Unterdessen feiern in zahlreichen westlichen Städten Auslandsiraner den Tod des islamistischen Diktators. So auch in Berlin, wo auch spätabends noch Hunderte Iraner mit deutschen, israelischen und iranischen Flaggen begeistert den Schlag gegen das Teheraner Regime begrüßen. (kuk)
Weitere Szenen von der Kundgebung an der Berliner Gedächtniskirche:
Nach dem Tod des Diktators: Ausgelassene Freude bei Iranern an der Berliner Gedächtniskirche pic.twitter.com/ENvIsWQ0vs
— JUNGE FREIHEIT (@jungefreiheit) February 28, 2026
Eine junge Iranerin freut sich über den Tod von Chamenei und hofft auf eine Rückkehr des Schah in ihre Heimat. Demonstration an der Berliner Gedächtniskirche. #Iran @ruess_lee pic.twitter.com/amBxKr258u
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Ein Anhänger des persischen Kronprinzen Reza Pahlavi freut sich über den erfolgreichen Schlag gegen das Mullahregime in Teheran: „Wir sind so glücklich!“ Demonstration vor der Berliner Gedächtniskirche. #Iran @ruess_lee pic.twitter.com/h53vXfUoYP
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Die Kundgebung an der Berliner Gedächtniskirche ist von fröhlichen Iranern wie diesen beiden jungen Frauen geprägt, die nach dem Tod des Diktators Chamenei auf ein freies Persien hoffen. #Iran @ruess_lee pic.twitter.com/9FJzylk6HQ
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