Die Mäßigungsstrategie der französischen Rechten bringt Erfolge – und birgt Konfliktpotential. Doch bei der Europawahl wird die Partei voraussichtlich punkten.
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Egon Bar sagte: “ In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt. „
Egon Bahr
Wir halten fest, der RN ist kein Partner um Europa vor Überfremdung zu schützen.
Was le Pen treibt, ist endlich Präsident zu werden, koste es was es wolle.
Fast richtig. Aber französische Politiker gehen nicht so weit, daß es den Belangen des eigenen Landes schaden könnte, wie es viele ihre Kollegen bei uns tun. Das käme in Frankreich schlecht an.
Und deswegen steht Frankreich dort wo es steht (also noch weit schlechter als die BRD) ? Ja klar ^^
Ja, aber sie kann doch auch nur aus der Präsidentenrolle heraus in Frankreich aufräumen. Oder soll sie etwa die Revolution ausrufen?
„Der staatliche Radiosender France Inter und andere Medien berichteten, daß „die nationalistische deutsche Partei nicht aufhört, sich zu radikalisieren“ und vor allem die „Remigration“ gefordert würde“
Ist doch interessant, wie drei mehr oder weniger bedarfte Personen aus der AfD sogar die europäische Politik mitbeeinflussen. Und über was für einen Zeitraum schon! Nach dieser genialen Einlage mit dem „ganz normalen Treffen“ mit Herrn Sellner ist die Zeit halt eine andere.
Dass die Behauptungen rechtlich längst widerlegt sind, spielt überhaupt keine Rolle!
19 mal werden wir noch wach, heißa dann ist…tja vielleicht die Initialzündung für etwas großartiges neues, noch nie da gewesenes. Vielleicht. Vielleicht ist es aber auch die endgültige Besiegelung unseres Untergangs. Hoffe das sie dann in Brüssel, dem Himbeer-Toni seine Taurus-Flausen aus seinem fettigen Haupthaar waschen.
‚die nationalistische deutsche Partei nicht aufhört, sich zu radikalisieren‘.
Diese Spruch ist so alt wie die AfD selbst. Seit der Parteigründung vor über einem Jahrzehnt höre ich ihn vor allem von den Altparteien. So radikal kann die Partei überhaupt nicht werden, wie sie sich in der Zeit angeblich ‚radikalisiert‘ hat.
Man kann den Franzosen sicher nicht vorwerfen, dass sie nicht alle Details der deutschen Innenpolitik kennen. Aber allen Quatsch, der hier vor allem von den Altparteien und deren Sympathisanten verbreitet werden, müssen sie nun wirklich nicht nachbeten.
Schulz, Sie haben leider recht. Es geht den Leuten um Le Pen nicht um Radikalisierung. Französischer Nationalismus schließt Distanz zu allen Ländern ein. Die Élysée-Verträge sind verblaßt. Man kämpft dort heute mit erheblichen inneren Schwierigkeiten. Ich beobachte das als Freund Frankreichs mit Bedauern.
„Dessen [des „Rassemblement“] Galionsfigur und einstige Chefin Marine Le Pen hatte über Jahre die politischen Standpunkte und das radikale Image entschärft, um bei der Mitte anzukommen.“
Es gibt intelligente Politiker – und es gibt die AfD-Politik.
Tja, wenn Sie sich von den „guten Demokraten“ diesen Rechtsextremismus-Schmarrn indoktrinieren lassen Canabbaia, dann können Sie ja gegen rechts aufstehen. Schauen Sie sich mal verschiedene Vita von AfD-Politikern und den der „guten Demokraten“ an, da werden Sie prägnante Unterschiede feststellen.
„Rechts“ ist ein weites Feld.
Wo sich vernünftige Rechte (wie ich 😉 ) ebenso tummeln wie Rechtsradikale und Rechtsextremisten – zusammenfassend also: Ultrareche.
Und die Ultrarechten in der AfD sehen es offenkundig als ihre vornehmste Aufgabe an, Wähler zu vergraulen.
Womit sie ja auch recht erfolgreich sind.
Eine rechte Partei, die in der gegenwärtigen Situation, wo die Blockparteien gegen ihr (unser) eigenes Land wüten, keine Stimmenmehrheit gewinnt, macht definitiv etwas falsch.
Vielleicht will Frau Le Pen aber auch nur einfach Präsidentin werden?
Um jeden Preis. So wie Merz.
Treffer
Ja, genau! Und sie geht den direkten Weg! Was auch sonst?
Nur die AfD will für immer eine Oppositionspartei bleiben.
Lieber Cannabaia, das RN (früher FN) ist allerdings auch einige Jahrzehnte älter als die AfD. Auch die AfD wird sich weiter professionalisieren und damit wandeln, während sich andererseits die Altparteien irgendwann an die Konkurrenz am rechten Flügel gewöhnen werden.
Wie Sie selber zitiert haben: alles braucht seine Zeit, und es reicht in der Politik längst nicht, theoretisch Recht zu haben.
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