Weil tausende Migranten aus Mittelamerika Richtung USA ziehen, verlegt das US-Verteidigungsministerium weitere Einheiten an die Grenze zu Mexiko Foto: picture alliance/Rafael Victorio/dpa
Migrantenkarawane aus Mittelamerika

US-Verteidigungsministerium verlegt 5.200 Soldaten an Grenze zu Mexiko

WASHINGTON D.C. Das US-Verteidigungsministerium hat angekündigt, weitere 5.200 Soldaten an die Grenze zu Mexiko zu schicken. Sie sollen die bereits dort stationierten 2.000 Mitglieder der Nationalgarde unterstützen, meldet die Nachrichtenagentur dpa.

Seit Mitte Oktober befinden sich bis zu 7.000 Menschen aus Honduras und Guatemala auf dem Weg Richtung USA. Der Großteil hält sich derzeit in Mexiko auf. 1.700 von ihnen sollen sich entschieden haben, in dem Land zu bleiben.

Trump kündigt Bau von Zeltstädten an

US-Präsident Donald Trump forderte die Migranten via Twitter zur Umkehr auf. Sie würden keinen Zugang zu den Vereinigten Staaten erhalten, wenn sie nicht den Rechtsweg beschritten. Trump sprach von einer „Invasion“.

Sollten die Migranten in den USA Asyl beantragen, werde man sie in Zeltstädten unterbringen, kündigte der Präsident an. „Wenn sie Asyl beantragen, werden wir sie solange festhalten, bis ihr Verfahren stattfindet. Wir werden Zeltstädte bauen“, äußerte er gegenüber dem Sender Fox News. Man werde in diesem Fall keine Gebäude für hunderte Millionen Dollar bauen, betonte Trump.

(ag)

 

 

Weil tausende Migranten aus Mittelamerika Richtung USA ziehen, verlegt das US-Verteidigungsministerium weitere Einheiten an die Grenze zu Mexiko Foto: picture alliance/Rafael Victorio/dpa

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