Victoria-Secret-Show Foto: picture alliance / empics
Politische Korrektheit

Victoria Secret entschuldigt sich für Anti-Transgender-Äußerung

COLUMBUS. Der Marketingchef der Modemarke Victoria Secret, Ed Razek, hat sich für einen „unsensiblen Kommentar“ zu Transgender-Personen entschuldigt. Razek hatte sich dagegen ausgesprochen, Transgender-Frauen bei Victoria-Secret-Modeschauen auftreten zu lassen.

Davon hat er sich nun distanziert. „Natürlich würden wir auch Transgender-Models casten“, stellte Razek in einer E-Mail-Botschaft klar. Es seien in der Vergangenheit auch Transgender-Frauen zu Castings gekommen, die es allerdings „wie viele andere auch nicht geschafft“ hätten. „Das hat aber mit dem Geschlecht nichts zu tun“, versicherte er.

Hin zum „wahren Ich“

Er bewundere und respektiere den „Lebensweg dieser Personen hin zu ihrem wahren Ich“. Er hoffe, daß es eines Tages auch ein Transgender-Model schaffen werde.

Die Nachrichtenplattform Mic.com hatte vor Razeks Entschuldigung geschrieben, bei dem Marketingchef handele es sich um einen „mächtigen weißen Mann, der seine Abneigung gegenüber der Wahrheit zum Ausdruck bringt sowie eine unerschütterliche Arroganz gegenüber dem Lebensentwurf anderer menschlicher Wesen“.

Die feministische Online-Plattform Jezebel kritisierte, Razek habe die Transmodels als Transsexuelle bezeichnet und auch ansonsten einige „abgehobene Antworten“ gegeben. „Der Mann ist ein kompletter Witz und ein absolutes Arschloch“, so ihr Fazit. (tb)

Victoria-Secret-Show Foto: picture alliance / empics

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