Filipp war 16 Jahre alt, als er das machte, wozu stolze Eltern ihre Kinder erziehen. Er sah einen Streit und sah nicht weg. Beim Versuch zu schlichten, wurde er selbst zum Opfer. Araber, Türken und Deutsche schlugen plötzlich brutal auf den damals 16jährigen ein. Auch als er bereits wehrlos am Boden lag. Den „entscheidenden Schlag“ setzte ein Italiener. Deutschland ist bunt.
Neun Tage lang starb Filipp im Krankenhaus. 216 Stunden hoffte seine Familie auf ein Wunder. Neun Tage lang beteten sie, dass ihr Sohn und Bruder überlebt. Dass er sich seine Träume eines Tages wird erfüllen können. Dass er sein Leben leben darf. Vergebens. Nach neun Tagen schalten die Ärzte die Geräte ab. Filipp, der einen Streit schlichten wollte, der nicht wegsah, ist tot.
„Filipps Herz“, so sagte der Bruder zur JUNGEN FREIHEIT damals, „schlug ungefähr noch fünf oder sieben Minuten, jedenfalls kam es mir so lange vor. Als ich sah, dass das Herz aufgehört hatte zu schlagen, bin ich aus dem Zimmer gerannt.“
„So lange es nur Filipp ist, ist es mal gut. Aber besser, nicht noch jemanden zu Tode zu prügeln.“
So lässt sich das Urteil interpretieren, das der Haupttäter, der Italiener mit seinem „entscheidenden Schlag“, nun ausgefasst hat. Ein Jahr Jugendstrafe, ausgesetzt zur Bewährung. Dazu 80 Sozialstunden. Bänke streichen. Vielleicht Müll aufsammeln. Wer Richtern, die ein solches Urteil fällen, mitteilt, was er von ihnen hält, bekommt eine härtere Strafe. Jede Wette.
Wer im Internet Videos postet, in denen er sich kritisch darüber äußert, wozu die unkontrollierte Migration nach Deutschland führt – und noch führen wird –, bekommt das Doppelte. „Solange es nur Filipp ist, ist es okay“, entschied das Gericht. Körperverletzung mit Todesfolge. Kann schon mal passieren, wenn man Zivilcourage zeigt, so wie Filipp es getan hat.
Täter sollte bei Urteilsverkündung geschützt werden
Die verantwortliche Kammer hatte sich dazu entschlossen, mit der Verkündung ihres Urteils an die Öffentlichkeit zu warten. Erst auf Nachfrage von Journalisten wurde es öffentlich. „Es war eine Einzelfallentscheidung zugunsten des Persönlichkeitsschutzes des Täters“, heißt es. Der Schutz des Täters ist im bunten Deutschland wichtiger als das Leben eines Jungen.
„Ich war als Nebenkläger bei dem Prozess dabei und bin nach dem Urteil richtig enttäuscht“, berichtet Filipps Bruder nun der JF. Ein Menschenleben zähle nicht mehr viel in Deutschland. Man kann ihm schwer widersprechen. Ein Junge versucht zu schlichten und stirbt. Der Täter bekommt Bewährung. Und das Gericht sorgt sich zuerst um den Persönlichkeitsschutz des Täters. Mehr muss man über den Zustand dieses Landes eigentlich nicht mehr wissen.







