Demographische Krise: Sind weniger Kinder gut für die Rente?
Demographische Krise: Sind weniger Kinder gut für die Rente?
Demographische Krise: Sind weniger Kinder gut für die Rente?
Großeltern und Enkelkinder machen ein Foto im Wohnzimmer: Die Finanzierung der Rente ist ein Kernproblem der Bundesrepublik Foto: picture alliance / Zoonar | Robert Kneschke (Symbolbild)
Deutschland überaltert dramatisch. Immer weniger neugeborene Kinder werden die Rente für immer mehr Alte bezahlen müssen. Viele wollen das Problem kleinreden – doch sie machen einen entscheidenden Denkfehler.
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Ich hoffe, dass Ihr jetzt nicht allzu sehr über mich herfallt, wenn ich Karl Marx zitiere (der in diesem Falle ausnahmsweise mal Recht hatte):
ALLE RÄDER STEHEN STILL
WENN KEINER KINDER HABEN WILL!
Oder ist das etwa gar nicht von Karl Murx? 😉
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Der jeweiligen VOLKSWIRTSCHAFT helfen die Ersparnisse der Rentenaspiranten allerdings nicht die Bohne, wenn keine Arbeitnehmer da sind: wenn also zuvor zu wenig Kinder auf die Welt gesetzt wurden.
Was die VWL (die strukturell – ohne individuelle „Korruption“ – eine Hurenwissenschaft der Kapitalinteressen ist) nicht sehen will: Eltern sind ALS SOLCHE „INVESTOREN“. Sie „sparen“ den Produktionsfaktor „Humankapital“ an (viele stören sich an dem Ausdruck: ändert aber nichts am Faktum!).
Doch anders als Geldsparer („Sachkapitalinvestoren“) gewährt unser Wirtschaftssystem ihnen keine Rendite.
Dafür muss also eine staatliche „Umverteilung“ her. Die ist volkswirtschaftlich KEINE „Sozialleistung“, sondern befriedigt das, was ich auf meiner Webseite „Rentenreich“ HUMKASPARENAA nenne: Den HUMANKAPITALSPARRENDITENACHTEILSAUSGLEICHSANSPRUCH der Eltern!
Zweckmäßig sollte diese Leistung freilich nicht erst im Alter kommen, sondern bei der Kinderaufzucht helfen (um gut ausgebildetes „Humankapital“ zu haben). Das geschieht ja auch jetzt schon: Kindergeld, Schulgeldfreiheit, Mitversicherung der Kinder in der KV usw.
Nur vielleicht nicht in ausreichendem Maße.
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Es ist nicht wirklich eine gute Idee von der JF, mit der FR um den Ruhmeskranz für den allergrößten Stussproduzenten zu wetteifern.
„Wer keine Rentenbeiträge leisten muß, kann direkt in seine Altersvorsorge investieren“
Heißt in anderer Formulierung: Wer nicht in die Rentenkasse einzahlt, MUSS dieses Geld (oder sogar noch mehr) anderweitig investieren. Der Wegfall der Beiträge ist also kein Gewinn, sondern das Ganze ist ein NULLSUMMENSPIEL – im BESTEN Falle!
„und die seit Menschengedenken beste Vorsorge sind eigene Kinder“
Stuss hoch zehn.
Ob und wie viel Rente die Kinder ihren Eltern zahlen werden, ist mit zahlreichen Unsicherheitsfaktoren behaftet:
Ob Sie „gut einschlagen“, ob sie überhaupt überleben, ob sie in Deutschland bleiben (bzw. aus dem Ausland Geld überweisen).
Da müsste entsprechende (komplizierte) Gesetzgebung her und eine neue Bürokratie („Kinderausfallkasse“).
Für unfruchtbare Paare taugt diese Idee ohnehin nicht.
Die WEITAUS bessere (sicherere UND rentablere!) Art der Vorsorge wäre aus einer rein INDIVIDUELLEN Sicht, auf die Ausgaben bzw. die weitaus größeren „Opportunitätskosten“ für eigene Kinder zu verzichten und das Geld in Aktienfonds anzulegen.
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Es ist ein penetranter Modergeruch des Todes, der von links ausgeht.
Sind die Neugeborenen nicht diejenigen, die zukünftig Bürgergeld empfangen???
Liebes Tomatenbrot, meine drei Kinder haben alle eine gute Ausbildung und solide Berufe. Sie zahlen alle in die RV ein. Die einzige, die finanziell so gut wie nichts davon hat, bin ich, die Mutter, die sie großgezogen hat. Bitter, dass sie auch noch das Bürgergeld mitfinanzieren müssen.
Die Sache mit der Rente ist leider aus Sicht der Frauen für ihre Lebensplanung ganz einfach: Keine Kinder bekommen und voll erwerbstätig sein kann (je nach Beruf) zu einer guten Altersrente führen. Ein oder zwei Kinder bekommen und jahrelang in die staatlich finanzierte Ganztagesbetreuung geben ist für die Kinder schlimm aber rechnet sich auch für die Rente der Mutter. Kinder bekommen und sie selbst großziehen ist für das Weiterbestehen von Staat und Gesellschaft das Beste, für die Mutter aber ein Riesenverlust an Einkommen und Rente – wie ich an mir selber erkennen kann. Und das trotz Wiederaufnahme der Erwerbstätigkeit als das dritte Kind in die Schule kam und trotz jetziger „Mütterrente“ (ca. 280 € für alle drei Kinder zusammen). Die Familienarbeit müsste steuerlich viel stärker gefördert und in der Rentenversicherung viel höher angerechnet werden.
Die Mütter, die ihre Kinder vor 1992 bekommen haben, erhalten weniger. Diese Kinder sind halt weniger wert.
Die Milliarden-Beträge, von denen schwadroniert wird, fließen gewiß an der Rentenkasse vorbei in die Ukraine, nach Peru oder in chinesische Hühnerställe.
Sie geben sich sehr viel Mühe, aber ideologiegetriebene Kultur- und Sozialwissenschaftler verstehen weder Mathematik noch Arbeits- und Leistungsrechnungen! Als Alterstudent habe ich mal erklärt, warum Alleinerziehung ein Minusgeschäft für die Gesellschaft ist und warum dadurch der Staat an sich verblödet, denn 2 Elternteile haben die Arbeitsfähigkeit 2 ein Elternteil die Arbeitsfähigkeit 1 ! Allerdings ist die Erziehungsarbeit immer gleich und die Grundarbeit auch! Am Ende der Rechnung kommt raus, dass in familienerzogene Konder ungefähr die 3 fache Erzehungsarbeit fließt, die dann der staatlich bezahlte Lehrer nich mehr leisten bzw. durch seine Aufgabe, Bildungsarbeit ersetzen kann! Die Kommentare der voll verblödeten Feminisgeneration war bezeichnend, keiner wagte sich an das Thema, wegen Verfolgung durch die üblichen Beauftragten für alles ausser Volk und Famlie, aber das Ergebnis ist leider so unumstößlich wie die Relativitätstheorie! Also geben Sie auf, einem verblödeten Volk mit Grundlagen der Mathematik zu kommen…..
Eine „Rentenfrage“ in den Raum zu stellen ist einfach nur dämlich.
Es gibt da nur e i n e Frage, und die lautet N a c h h a l t i g k e i t.
Nachhaltigkeit, überall wird davon geredet. Aber auch überall wird Nachhaltigkeit nicht verstanden und der Begriff für Blödsinn mißbraucht.
Nachhaltigkeit wurde von der deutschen Forstwirtschaft erfunden und wird bis heute erfolgreich praktiziert: Was abgeholzt und zu Geld gemacht wird, muß wieder aufgeforstet werden.
Nachhaltigkeit, als Prinzip, muß ü b e r a l l der Maßstab sein.
So auch bei der Demographie:
Was von den Alten, unvermeidlich (auch wenn die Moderne Medizin nichts unversucht läßt, das zu ändern), wegstirbt, muß durch Geburten ersetzt werden.
So einfach, aber anscheinend doch so schwierig.
Denn wie es sein m ü ß t e, so ist es nicht. Die Deutschen, und weitere, vegetieren dem Aussterben entgegen, der Rest vermehrt sich, milliardenhaft!, dem Kollaps entgegen.
Was müßte sich ändern? Das scheint n i c h t klar zu sein.
Das Bild ist übrigens schlecht gewählt. Es müßten vier Enkel sein, und nicht zwei.
Denn damit die Demographie funktioniert, müßten die Großeltern zwei Kinder haben, die beide für zwei Enkel sorgen, also insgesamt vier.
„Ein Vater kann 10 Kinder ernähren, aber 10 Kinder nicht einen Vater.“
Soweit die Erkenntnis eines Mannes Jahrgang 1911, der mit 4 Geschwistern in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen war.
Zu Adenauers Zeiten ist dann nicht mehr angespart worden für die Rente, sondern ein Umlageverfahren eingeführt worden. Das hat funktioniert, weil im Kriege Millionen von potentiellen Rentner ausgelöscht worden sind. Ganze Jahrgänge kamen da unter die Erde, statt eine Rente zu genießen.
Nun aber, 80 Jahre nach Kriegsende hilft das nicht mehr. Es sterben nicht mehr ganze Jahrgänge durch Kriege und entlasten dadurch die Rentenkassen. Und dann werden die Leute auch noch viel älter und viel teuerer als bei Kriegsende.
AfD hat hier schon Vorschläge unterbreitet. Leider gehen die noch nicht weit genug.
Deutsche Babyprämie für Deutschland:
1. Baby 10.000,-
2. Baby 11.000,-
bis 15.000,- danach immer 15.000,-
Kosten für den Staat zw. 20 -30 Mrd. Frage: Was kosten uns die Flüchtlinge ?
2015 /16 waren es 20 bis 24 Mrd. im Jahr.
Für das eigene Volk kein Geld da ????
Bedingung ist Schul.- und Berufsabschluss. Ohne Fleiß kein Preis.
Die Etablierten wollen nicht. Nicht mal CDU die „Familienpartei“
Vorteile sind: Eltern als Vorbildfunktion, weil Beruf, für die heran wachsenden Kinder.
Gilt nur für Deutsche. Huch daran werden sich die Etablierten stören.
Was ist, wenn feministisch erzogene deutsche Frauen lieber kinderlos bleiben wollen, junge deutsche Männer in einer männerfeindlichen, feminisierten Umwelt sich lieber in Beziehungslosigkeit flüchten (also der heutige Realzustand) – und die Kinderprämie nur Afghanen und Afrikaner zu mehr Kindern anhält? Werden die dann magisch „Deutsche“? Die Idee, Geburtenpolitik zu betreiben, ist richtig, aber sie sollte da ankommen, wo sie ankommen muß
Nach der Kapitulation der Japaner gab es in China Deutsche mit chinesischen Freunden und solche ohne.
Nach dem Ende der BRD gibt es Bürger mit und ohne Kinder.
Rechtfertigt keine Kinderlosigkeit mit dem Anspruch, Rente von den Kindern anderer Leute zu bekommen
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