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Unterlagen doppelt versendet: Schwere Panne bei der Briefwahl in Sachsen-Anhalt

Unterlagen doppelt versendet: Schwere Panne bei der Briefwahl in Sachsen-Anhalt

Unterlagen doppelt versendet: Schwere Panne bei der Briefwahl in Sachsen-Anhalt

Die AfD wirbt in Sachsen-Anhalt dafür, keine Briefwahl zu machen, sondern ins Wahllokal zu gehen.
Die AfD wirbt in Sachsen-Anhalt dafür, keine Briefwahl zu machen, sondern ins Wahllokal zu gehen.
Die AfD wirbt in Sachsen-Anhalt dafür, keine Briefwahl zu machen, sondern ins Wahllokal zu gehen. Foto: picture alliance/dpa | Jan Woitas
Unterlagen doppelt versendet
 

Schwere Panne bei der Briefwahl in Sachsen-Anhalt

Kurz vor der Wahl in Sachsen-Anhalt kommt heraus: Magdeburg schickt die Wahlscheine an 440 Bürger doppelt. Jetzt erhalten sie sogar einen dritten. Die Integrität der Wahl sei aber gesichert, versichert die Behörde.
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MAGDEBURG. In der Landeshauptstadt Magdeburg ist anderthalb Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt eine schwere Panne beim Versand der Briefwahlunterlagen bekannt geworden. 440 Wahlscheine seien doppelt gedruckt und versendet worden, teilte die Stadtverwaltung mit. Sie enthalten jeweils die identische Wahlscheinnummer.

Dadurch haben diese Wähler zweimal Briefwahlunterlagen erhalten und könnten theoretisch auch zweimal wählen. Doch dies will die Stadt nun dadurch verhindern, dass die Nummern auf den Briefwahlunterlagen auf einer Liste als ungültig vermerkt worden seien.

Daher hat die Verwaltung den betroffenen Magdeburgern nun einen dritten Wahlschein mit einer neuen Nummer zugeschickt. Nur dieser sei gültig. Darüber habe die Stadt auch die Landeswahlleitung informiert, teilte ein Sprecher mit.

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Sachsen-Anhalter sollen falsche Wahlscheine entsorgen

Allerdings verlangt die Stadt nicht, dass die nun ungültigen Briefwahlunterlagen zurückgeschickt werden. Vielmehr sollten die Bürger sie entsorgen. Sie bleiben also im Umlauf. Gültig sei ausschließlich der zuletzt zugesandte Wahlschein mit der neuen Wahlscheinnummer.

Daher sei eine mehrfache Stimmabgabe nicht möglich, betonte der Sprecher. Die Integrität der Wahl sei zu jedem Zeitpunkt gewährleistet, betonte er. Die Liste mit den ungültig gemachten Wahlscheinnummern liege den Wahlvorständen und Briefwahlvorständen am Wahlsonntag vor und diese würden alle eingegangenen Briefwahlunterlagen anhand dieser Liste überprüfen.

Stimmen mit den ungültigen Wahlscheinnummern würden bei der Auszählung nicht berücksichtigt. (fh)

Die AfD wirbt in Sachsen-Anhalt dafür, keine Briefwahl zu machen, sondern ins Wahllokal zu gehen. Foto: picture alliance/dpa | Jan Woitas
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