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Krieg in der Ukraine: Trump-Vertraute Loomer: „Ich fiel auf russische Desinformation herein“

Krieg in der Ukraine: Trump-Vertraute Loomer: „Ich fiel auf russische Desinformation herein“

Krieg in der Ukraine: Trump-Vertraute Loomer: „Ich fiel auf russische Desinformation herein“

Änderte ihre Meinung über den Krieg in der Ukraine und traf Präsident Wolodymyr Selenskyj zum Interview: Laura Loomer. Foto: picture alliance / Ukrainian Presidential Press Office via AP | Uncredited
Änderte ihre Meinung über den Krieg in der Ukraine und traf Präsident Wolodymyr Selenskyj zum Interview: Laura Loomer. Foto: picture alliance / Ukrainian Presidential Press Office via AP | Uncredited
Änderte ihre Meinung über den Krieg in der Ukraine und traf Präsident Wolodymyr Selenskyj zum Interview: Laura Loomer. Foto: picture alliance / Ukrainian Presidential Press Office via AP | Uncredited
Krieg in der Ukraine
 

Trump-Vertraute Loomer: „Ich fiel auf russische Desinformation herein“

Laura Loomer gilt in der Trump-Bewegung als einflussreiche Stimme. Nach einer Reise nach Kiew und einem Gespräch mit Wolodymyr Selenskyj erklärt die frühere Ukraine-Skeptikerin nun, sie sei auf russische Desinformation hereingefallen.
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WASHINGTON/KIEW. Laura Loomer hat nach einer Reise in die Ukraine ihren Kurs zum Krieg gegen Russland öffentlich geändert. Die US-Publizistin und Trump-Vertraute sagte dem Wall Street Journal, sie habe sich von russischer Desinformation täuschen lassen. „Ich habe einen Fehler gemacht“.

Jahrelang hatte Loomer die Ukraine scharf angegriffen, US-Hilfen infrage gestellt und Präsident Wolodymyr Selenskyj als „echten Nazi“ bezeichnet.

Nach ihrem Besuch in Kiew spricht sie nun anders. Selenskyj nannte sie einen „Anführer in Kriegszeiten“, die Ukraine einen „wesentlichen Verbündeten“. Unterstützung für das Land sei aus ihrer Sicht inzwischen die richtige „Amerika zuerst“-Position. Loomer traf in Kiew Regierungsvertreter, religiöse Würdenträger und Selenskyj selbst. Internationale Aufmerksamkeit erregte vor allem ihr Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten im Mariinsky-Palast. Darin sprach Selenskyj über sein Verhältnis zu Donald Trump und ein Treffen mit ihm am Rande der Trauerfeier für Papst Franziskus im Vatikan.

Trump teilt Loomer-Interview

Die Reise ist auch deshalb bemerkenswert, weil Loomer in der Vergangenheit selbst viele russische Erzählungen übernommen hatte. Nun sagte sie, sie habe begonnen, Inhalte russischer Propagandakanäle neu zu prüfen. Dabei sei ihr klargeworden, dass eine ausländische Einflussoperation laufe und Russland diesen Informationskrieg führe.

In Kiew inszenierte Loomer ihren Sinneswandel auch sichtbar. Vor einem beschädigten McDonald’s in der ukrainischen Hauptstadt stellte sie ihre Reise als Gegenbild zu Tucker Carlsons Moskau-Besuch dar. Carlson hatte 2024 ein russisches Schnellrestaurant besucht und Russland als modern und widerstandsfähig gegen Sanktionen dargestellt.

Loomer sagte, sie habe Trump aus der Ukraine zweimal angerufen und ihn über ihre Reise informiert. Trump habe ihr aufgetragen, Selenskyj Grüße auszurichten. Später teilte der US-Präsident einen Ausschnitt aus ihrem Gespräch auf Truth Social und schrieb dazu: „Sehr gut!!!“ (rr)

Änderte ihre Meinung über den Krieg in der Ukraine und traf Präsident Wolodymyr Selenskyj zum Interview: Laura Loomer. Foto: picture alliance / Ukrainian Presidential Press Office via AP | Uncredited
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