BERLIN. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Ralf Stegner hat AfD-Chefin Alice Weidel in einem TV-Talk scharf kritisiert. „Wenn ich die im Fernsehen sehe, also die kann auf jeder Geisterbahn arbeiten“, sagte er in der Sendung „Klartext Deutschland“ von ServusTV On. Der schlechteste Bundestagsabgeordnete der demokratischen Parteien könne noch immer dreimal mehr als Weidel jemals können werde, legte Stegner nach.
Auch die AfD insgesamt griff der Sozialdemokrat scharf an. Man arbeite mit der Partei „nirgendwo, aus keinem Grund und zu keinem Anlass“ zusammen, sagte Stegner. Wer die Brandmauer einreiße, „beteiligt sich an der Brandstiftung“.
»Alice Weidel kann auf jeder Geisterbahn arbeiten.“ „Der schlechteste Bundestagsabgeordnete der demokratischen Parteien könnte dreimal mehr als Frau Weidel.“ Bei @ServusTV_News rastet @Ralf_Stegner aus. pic.twitter.com/srCaIBWZy7
— Dieter Stein (@Dieter_Stein) July 14, 2026
Besonders deutlich wurde Stegner beim Blick auf Ermittlungen gegen AfD-Abgeordnete. Er behauptete, 90 Prozent der Fälle, in denen die Immunität von Bundestagsabgeordneten aufgehoben werde, beträfen die AfD. Als Gründe nannte er unter anderem Spionage, Landesverrat, Betrug, Körperverletzung, Erpressung und illegale Parteienfinanzierung. „Das ist eine Partei, die durchsetzt ist von Kriminellen. Das sind Demokratiefeinde“, sagte Stegner. Auf ein mögliches AfD-Verbotsverfahren angesprochen, zeigte er sich überzeugt: „Dazu wird es sicher bald kommen.“
Stegner attackiert auch Siegmund
Außerdem warnte Stegner vor einer möglichen AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt. Dann könnten bestimmte Informationen nicht mehr mit jeder anderen Regierung geteilt werden, behauptete er. Geheime Dinge könnten schließlich sonst nach Russland oder China weitergegeben werden.
Auch den AfD-Spitzenkandidaten in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, griff Stegner an. Siegmund sei zwar ein Verkäufer. „Aber das Produkt, das er verkauft, ist großer Mist.“ (rr)






