KLAGENFURT. Linke Vandalen haben in Klagenfurt das Schaufenster der Konditorei Zehrer mit pinker Farbe beschmiert und Plakate an der Auslage befestigt. Hintergrund ist eine Schokolade, die der Betrieb seit Jahren unter dem Namen „Negerbrot“ verkauft.
Auf den Plakaten warfen die Täter der Konditorei Rassismus vor. Zu lesen waren unter anderem Sätze wie „Habt ihr den Schuss nicht gehört?!“ und „Rassismus darf keine Tradition sein.“
Die Polizei ermittelt, eine Anzeige wurde erstattet. Die Unbekannten bekannten sich unter dem Namen „Widerstandskollektiv Klagenfurt/Celovec“ zu der Aktion und bezeichneten sie als „legitimes Mittel“. Weitere Proteste wurden angekündigt. Nach Angaben der Konditorei gibt es Videoaufnahmen aus dem Inneren des Geschäfts. Darauf seien zwei Personen zu sehen, die ab etwa 3.15 Uhr rund zehn Minuten lang das Schaufenster besprühten.

Das Negerbrot bleibt
Die Konditorei lässt sich von der Attacke nicht einschüchtern und reagiert auf den Angriff mit einer eigenen Sonderedition. Auf ihrer Internetseite bietet sie nun ein „Negerbrot Linksextreme Edition“ an. Die ganze Tafel kostet 39,80 Euro. Das Design ist an die pinken Linien angelehnt, mit denen das Schaufenster beschmiert wurde.
In der Produktbeschreibung heißt es: „Unser beliebtes Negerbrot in der Sonderedition & dem Design, mit dem Linksradikale am 26.6.26 unser Portal beschmiert haben.“ Die Tafel wiegt demnach rund 550 bis 600 Gramm. Nachgeben will der Betrieb nicht. „Wir lassen uns doch nicht erpressen“, erklärte die Konditorei gegenüber Journalisten.

Auch der Name der Schokolade bleibe bestehen. Dieser sei seit jeher gebräuchlich. Rückendeckung erhalte die Konditorei nach eigenen Angaben von vielen Kunden. „Wir bekommen so viele Zuschriften, in denen die Leute uns sagen: Lasst euch ja nicht unterkriegen, nicht einknicken.“







