Anzeige
Anzeige
AfD, 40 Jahre Junge Freiheit

Über Deutschlandhasser und Miesmacher: Nmecha, Tah, Brown – unsere großartigen deutschen Nationalspieler

Über Deutschlandhasser und Miesmacher: Nmecha, Tah, Brown – unsere großartigen deutschen Nationalspieler

Über Deutschlandhasser und Miesmacher: Nmecha, Tah, Brown – unsere großartigen deutschen Nationalspieler

Über dunkelhäutige Nationalspieler. Die WM-Kolumne von Frank Hauke.
Über dunkelhäutige Nationalspieler. Die WM-Kolumne von Frank Hauke.
Werktäglich auf JF-Online: Die WM-Kolumne von Frank Hauke
Über Deutschlandhasser und Miesmacher
 

Nmecha, Tah, Brown – unsere großartigen deutschen Nationalspieler

Die Deutschen fassen nach all der Politisierung wieder Zutrauen in die Nationalelf. Zweieinhalb Mal mehr als in Katar schauten das Auftaktspiel. Und es ist Zeit, eine Lanze für unsere dunkelhäutigen Spieler zu brechen.
Anzeige

Finden Sie es nicht auch bemerkenswert, wie schnell die deutsche Nationalmannschaft nach dem zweimaligen Ausscheiden in der Vorrunde sowie der Özil-Gündoğan-Affäre in Russland und dem woken „One-Love“-Desaster in Katar wieder Kredit gewonnen hat? Auch wenn immer noch nur wenige ihre Autos und Häuser mit Deutschland-Fähnchen schmücken, werden die Fans langsam wieder zutraulich.

Das erkennt man an der Einschaltquote, die mich echt überrascht hat. Allein in der ARD sahen im Schnitt 24,3 Millionen zu, wie unsere Jungs Curaçao mit 7:1 vom Feld fegten. Hinzu kommen diejenigen, die – wie ich mit meiner Familie und Freunden – das Spiel auf Magenta TV verfolgten. Die Telekom gibt keine Zuschauerzahlen bekannt.

Ich habe mal nachgeschaut, wie es vor dreieinhalb Jahren in Katar war. Da guckten beim ersten Deutschland-Spiel gegen Japan 9,2 Millionen zu. Sie bekamen mit, wie sich die Spieler beim Mannschaftsfoto aus Protest gegen die von der Fifa abgelehnte, aber von unserer Politik geforderte „One-Love“-Binde die Münder zuhielten. Freilich sahen es später viel mehr, denn das Foto ging als Beweis für die völlig überdrehte Bunte Republik um die Welt.

Deutsche Nationalspieler: Jonathan Tah jubelt mit Felix Nmecha über sein 1:0. Mit dabei Nathaniel Brown, Kai Havertz, Aleksandar Pavlovic und Florian Wirtz.
Stolze deutsche Nationalspieler: Jonathan Tah jubelt mit Felix Nmecha über sein 1:0. Mit dabei Nathaniel Brown, Kai Havertz, Aleksandar Pavlovic und Florian Wirtz. Foto: picture alliance / Kirchner-Media | Bahho Kara

Miesmacher aus dem rechten Lager

Diesmal waren es also zweieinhalb Mal mehr als bei dem peinlichen Woke-Klamauk im November 2022. Es ist vor allem Rudi Völler zu verdanken, dass es nun wieder um Fußball und nicht um die moralische Belehrung der ganzen Welt geht. Das Idol von Generationen ist seit 2023 Direktor der Nationalmannschaft beim DFB. Von Anfang an hat er der Politisierung den Kampf angesagt. Als erstes führte „Tante Käthe“ die schwarz-rot-goldene Kapitänsbinde wieder ein, die bei der WM nicht getragen werden darf. Da müssen es die blauen Fifa-Teile sein.



Unterstützen Sie uns im Kampf für die Pressefreiheit



Trotzdem trumpfen jetzt wieder die Miesmacher – insbesondere im rechten Lager – auf. Sie sind nachtragend, können den ganzen politischen Schrott um die einst umbenannte „Die Mannschaft“ nicht verzeihen. Das kann ich ihnen nicht verdenken. Denn jeder Charakter ist individuell, und aus meiner Sicht gibt es fast immer zwei Wahrheiten. Aber diese Charaktereigenschaft zermürbt die Betroffenen und deren Freunde und Verwandte. Wer will denn immer nur Negatives hören? Das entzieht Energie, nimmt die Lebensfreude und in unserem Fall den Spaß an einem Ereignis, das nur alle vier Jahre stattfindet.

Ich habe für mich beschlossen, mir diese Freude nicht nehmen zu lassen. Jedes der wenigen schwarz-rot-gold geschmückten Autos macht mich glücklich und schiebt wunderschöne Erinnerungen aus dem Unterbewusstsein nach oben: das positive Bekenntnis zu unserem Land, das Sommermärchen 2006, die Demonstrationen im Osten für die Wiedervereinigung 1989/90: „Wir sind ein Volk“.

„Wir wollen Deutschland stolz machen!“

Und wir haben wieder eine Mannschaft, die sich mit diesem Land identifiziert. Kapitän Joshua Kimmich sagte kurz vor Beginn der WM in einem Interview mit der Welt: „Ja, wir wollen Deutschland stolz machen! Das ist das oberste Ziel.“ Es geht nicht (mehr) um die Befriedigung des Revanchismus einer kleinen Moralweltmeister-Klique. Da kann DFB-Vize Oke Göttlich noch sehr über Trump und die WM hetzen – der Linksaußen dringt nicht durch. Denn: Es geht, wie Kimmich den Menschen aus dem Herzen spricht, um Deutschland. Wie schön, dass sich auch mal etwas zum Besseren ändert.

Und mit Verlaub: Ich kann das ganze Geschimpfe über die angeblich vaterlandslose „Multikulti-Truppe“ nicht mehr hören. Da setzen einige Hater unsere Spieler mit Migrationshintergrund mit dem zugewanderten Abschaum gleich, der hier Bomben bastelt und mit Messern Bahnhöfe und Volksfeste in Schlachtfelder verwandelt.

Wer es in die Nationalelf schafft, verdient Millionen. Das mögen ihm die Deutschen neiden, denn das ist eine zweite Untugend, die man vor allem bei uns vorfindet. Diese Neidhammel vergessen, dass der Spieler sein ganzes junges Leben lang unerhört diszipliniert und mit jeder Menge Verzicht an einem Ziel gearbeitet hat: besser zu sein als die anderen. Davon brauchen wir viele junge Leute. Und zwar ganz egal, ob sie nun biodeutsche, ausländische Eltern oder einen Vater bzw. eine Mutter aus Afrika haben.

Mehr Abendland durch Tah und Nmecha

Ein geradliniger Felix Nmecha, dessen Vater aus Nigeria kommt, bekennt sich viel mehr zu unserem Vaterland als ein Leon Goretzka, der mit der Antifa-Fahne posiert. Jungs wie Nmecha und Jonathan Tah, die nach dem Spiel mit den Gegenspielern zu Jesus Christus beteten (JF berichtete), bringen mehr Abendland in die Nationalmannschaft als manch anderer.

Wie sehr selbst Journalisten aus dem gebürtigen Hamburger Tah, der eine deutsche Mutter und einen Vater aus der Elfenbeinküste hat, einen Ausländer machen wollen, zeigt, dass einer von ihnen seinen Vornamen Englisch aussprach – woraufhin Tah und Nico Schlotterbeck in einen Lachkrampf ausbrachen. Das war einer dieser herrlich authentischen Augenblicke, die mir ein Lächeln auf den Mund und ins Herz gezaubert haben.

Jetzt das JF-WM-Abo bestellen.

Mich erinnert das alles an Miroslav Klose und Lukas Podolski, bei denen unsere Meinungsmacher damals unbedingt eine polnische Herkunft betonten, um unbedingt ihre Multikulti-Truppe zu haben.

Seien wir nach dem 7:1 also stolz auf unsere Jungs, egal ob sie nun Florian Wirtz oder Nathaniel Brown (Vater: US-Amerikaner, Mutter: Deutsche) heißen. Der Noch-Frankfurter und Neu-Nationalspieler hat gegen Curaçao eine hervorragende Leistung gezeigt. Freuen wir uns darüber, halten wir zusammen – gegen die linken Deutschland-Hasser und die rechten Miesmacher. Denn: Wir sind ein Volk.

Lesen Sie hier Frank Haukes erste WM-Kolumne vom Montag:

Nach dem letzten 7:1 wurden wir Weltmeister

Werktäglich auf JF-Online: Die WM-Kolumne von Frank Hauke
Anzeige
Anzeige

Der nächste Beitrag

ähnliche Themen