Es kommt selbst in Deutschland nicht so häufig vor, dass eine Ministerin die eigene Bevölkerung beleidigt, um für mehr noch Zuwanderung zu werben. Doch die Äußerung von Bärbel Bas, man müsse sich gegen das „Einheitsgrau, ich würde es sogar -braun nennen“ wehren, bleibt einfach im Raum stehen. Die SPD-Chefin warb damit für noch mehr Zuwanderung. Dabei sei es gar nicht wichtig, ob davon der Arbeitsmarkt profitiere – vielmehr gehe es um die kulturelle Bereicherung.
Auch sechs Tage nach der skandalösen Äußerung auf dem „Aktionstag Zusammenhalt in Vielfalt“ des Deutschen Kulturrats schweigt der Bundeskanzler: Keine Distanzierung, keine Rüge für sein Kabinettsmitglied – Friedrich Merz nimmt die Entgleisung einfach hin und stimmt ihr mit seinem Schweigen praktisch zu. Diese ist damit zur offiziellen Regierungslinie geworden.
Immerhin ehrlich. Bärbel Bas kommt direkt zum Kern der Vielfalts-Ideologie: dem Hass auf das Eigene. Das „Einheitsgrau“ eines ethnisch-kulturell homogenen Deutschlands sei vorbei – und das sei „gut so“. Migration diene vor allem der Stärkung von „Vielfalt“ als Selbstzweck. pic.twitter.com/7Cp3cwJuao
— Max Roland (@maxroland20) May 21, 2026
Auch aus der Union kommt keinerlei Kritik an der Arbeitsministerin – offenbar steht der Koalitionsfrieden über der Loyalität zur eigenen Bevölkerung. Aufgegriffen wurde die Bas-Rede lediglich von freien Medien wie der JUNGEN FREIHEIT, Tichys Einblick, Nius, Apollo News. Im Mainstream wagten sich erst am gestrigen Dienstag Focus-Online und die Welt vor.
Keine Bas-Kritik aus der Union
„Es gibt aus der Union und schon gar nicht aus der Unionsführung dazu erhellende Worte. Es gibt sie nicht aus der SPD, es gibt sie nicht von den Grünen“, kritisierte der Focus-Online-Chefkorrespondent Ulrich Reitz. Und Welt-Chefökonomin Dorothea schrieb in ihrem Kommentar „Wie Bärbel Bas die Migration verherrlicht – und die Deutschen beleidigt“ den Satz: „Braun als Farbe der Nazis wird dabei offensichtlich für alle verwandt, die eine grenzenlos großzügige Willkommenskultur kritisch sehen.“
Ansonsten bleibt die Bas-Beleidigung unbeachtet – lediglich in den sozialen Medien machte der Ausschnitt ihrer Rede vor gut einer Woche negative Furore.

Aus der Politik sind es nur die AfD und die Freien Wähler, die den Skandal thematisieren. Deren Parteichef Hubert Aiwanger legte gestern auf X noch einmal nach. Es sei „bezeichnend, wer sich alles zu dieser Beleidigung ‚Einheitsbraun‘ der deutschen Bevölkerung nicht geäußert hat“.
Aiwanger rät Bas zum Auswandern
Dazu zählte der bayerische Wirtschaftsminister auch ein „Großteil der Medien, die sich so scharf zur ‚Stadtbild‘-Aussage von Merz empört haben“. Bärbel Bas riet er: „Wenn sie sich bei dieser aktuellen Bevölkerung in Deutschland nicht wohlfühlt, sollte sie dort hingehen, wo es schöner ist und wo die Menschen wohnen, die ihr lieber sind.“
Eine Rüge oder gar eine Entlassung seiner Arbeitsministerin wäre für den Kanzler auch deswegen angebracht, weil es nun das zweite Mal innerhalb kurzer Zeit ist, dass Bas bei Merz versprochener Migrationswende ausfällig wird und diese konterkartiert. „Es wandert niemand in unsere Sozialsysteme ein“, hatte sie vor drei Wochen im Bundestag gelogen. Zwar gab es Kritik aus der Union, aber auch hier sagte Merz kein Wort – und stimmte damit erstmals stillschweigend im Namen der Bundesregierung der Ideologie der SPD-Chefin zu.





