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Berlin-Neukölln: Moslemischer Tatverdächtiger hat nach Vergewaltigungsvorwurf Hausverbot

Berlin-Neukölln: Moslemischer Tatverdächtiger hat nach Vergewaltigungsvorwurf Hausverbot

Berlin-Neukölln: Moslemischer Tatverdächtiger hat nach Vergewaltigungsvorwurf Hausverbot

Eine Jugendliche soll in einem Berliner Jugendklub von moslemischen Tätern vergewaltigt worden sein. Der Verdächtige Araber hat nun Hausverbot. (Symbolbild) Foto: picture alliance / Photoshot
Eine Jugendliche soll in einem Berliner Jugendklub von moslemischen Tätern vergewaltigt worden sein. Der Verdächtige Araber hat nun Hausverbot. (Symbolbild) Foto: picture alliance / Photoshot
Eine Jugendliche soll in einem Berliner Jugendklub von moslemischen Tätern vergewaltigt worden sein. Der Verdächtige Araber hat nun Hausverbot. (Symbolbild) Foto: picture alliance / Photoshot
Berlin-Neukölln
 

Moslemischer Tatverdächtiger hat nach Vergewaltigungsvorwurf Hausverbot

Nach schweren Vergewaltigungsvorwürfen in einem Neuköllner Jugendzentrum reagiert die Einrichtung nun: Ein tatverdächtiger Moslem darf das Gebäude nicht mehr betreten.
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BERLIN. Nach den Vorwürfen einer Vergewaltigung und weiterer sexueller Übergriffe auf eine 16jährige in einem Jugendzentrum in Berlin-Neukölln (die JF berichtete) hat die Einrichtung nun Konsequenzen gezogen: Der Tatverdächtige erhielt Hausverbot. Gegen den arabischstämmigen Jugendlichen laufen derzeit Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft.

Die Ermittlungen stehen nach Angaben der Berliner Staatsanwaltschaft noch am Anfang. Der Fall war bekannt geworden, nachdem die Polizei erst Wochen nach den mutmaßlichen Taten informiert wurde.

Weder das Jugendzentrum noch das zuständige Jugendamt hatten zunächst Anzeige erstattet. Erst nachdem sich die Jugendliche einer Präventionsbeamtin der Polizei anvertraut hatte, wurde das Landeskriminalamt eingeschaltet. Die Anzeige wurde am 23. Februar gestellt, seit dem 26. Februar liegt der Fall der Staatsanwaltschaft vor. Nach Berichten soll die 16jährige im Januar von mehreren arabischen Jugendlichen in einen hinteren Raum der Einrichtung gebracht und dort bedrängt worden sein. Eine Mitarbeiterin habe die Situation bemerkt und sei eingeschritten.

Sollte Moslem nicht stigmatisiert werden?

Die Jugendliche gab später an, bereits im November im Garten des Jugendzentrums vergewaltigt worden zu sein. Ein 17jähriger soll die Tat gefilmt und sie anschließend mit dem Video unter Druck gesetzt haben.

Der Berliner Jugendstaatssekretär Falko Liecke (CDU) kritisierte den Umgang mit dem Fall scharf. „Es ist ein Unding, dass hier offensichtlich die muslimischen Täter geschützt werden, um sie nicht zu stigmatisieren, und das Opfer wird im Stich gelassen“, sagte er der Bild-Zeitung. Auch Neuköllns Bürgermeister Martin Hikel (SPD) erklärte, religiöse Zugehörigkeit dürfe kein Grund sein, Straftaten zu verschweigen. Das Bezirksamt kündigte eine interne Prüfung der Abläufe im Jugendamt an. (rr/st)

Eine Jugendliche soll in einem Berliner Jugendklub von moslemischen Tätern vergewaltigt worden sein. Der Verdächtige Araber hat nun Hausverbot. (Symbolbild) Foto: picture alliance / Photoshot
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