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Auch Porsche verdient kaum noch: Schockzahlen aus Wolfsburg: VW-Gewinn halbiert sich

Auch Porsche verdient kaum noch: Schockzahlen aus Wolfsburg: VW-Gewinn halbiert sich

Auch Porsche verdient kaum noch: Schockzahlen aus Wolfsburg: VW-Gewinn halbiert sich

Bezahlschranke. Eine Baustelle: Der VW-Konzern mit seinem Stammhaus in Wolfsburg.
Bezahlschranke. Eine Baustelle: Der VW-Konzern mit seinem Stammhaus in Wolfsburg.
Der VW-Konzern mit seinem Stammhaus in Wolfsburg. Foto: picture alliance/dpa | Moritz Frankenberg
Auch Porsche verdient kaum noch
 

Schockzahlen aus Wolfsburg: VW-Gewinn halbiert sich

Der Volkswagen-Konzern meldet für 2025 einen massiven Gewinneinbruch. Finanzchef Arno Antlitz nennt US-Zölle, geopolitische Spannungen und den Strategiewechsel bei Porsche als zentrale Ursachen.
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WOLFSBURG. Der Volkswagen-Konzern hat für das Geschäftsjahr 2025 einen massiven Gewinneinbruch verzeichnet. Wie Europas größter Autobauer am Dienstag in Wolfsburg mitteilte, sank der Konzerngewinn nach Steuern im Vergleich zum Vorjahr um 44 Prozent von 12,4 Milliarden Euro auf 6,9 Milliarden Euro.

Auch beim Umsatz gab es einen leichten Rückgang. Die Erlöse des Konzerns lagen 2025 bei 322 Milliarden Euro und damit 0,8 Prozent unter dem Wert des Vorjahres.

Besonders belastet wurde die Bilanz durch die Entwicklung bei der Konzerntochter Porsche. Der Sportwagenbauer musste einen dramatischen Rückgang seines operativen Ergebnisses hinnehmen. Dieses fiel von 5,3 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf lediglich 90 Millionen Euro im vergangenen Jahr. Einschließlich Finanzdienstleistungen erzielte Porsche 413 Millionen Euro nach 5,6 Milliarden Euro im Jahr zuvor. VW-Finanzchef Arno Antlitz führte den Gewinneinbruch auf mehrere Faktoren zurück. Das Jahr sei von geopolitischen Spannungen, steigenden US-Zöllen sowie einer intensiven Wettbewerbssituation geprägt gewesen. Gleichzeitig belasteten die strategischen Anpassungen innerhalb des Konzerns die Bilanz.

Auch der Absatz von VW im Sinkflug

Im Schlussquartal zeigte sich allerdings eine leichte Erholung. Zuvor hatte der Konzern im dritten Quartal noch einen Verlust von mehr als einer Milliarde Euro verbucht.

Auch beim Absatz musste Volkswagen Einbußen hinnehmen. Weltweit lieferte der Konzern 2025 insgesamt 8,98 Millionen Fahrzeuge aus. Das entspricht einem Rückgang von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zwar legten die Verkäufe in Europa leicht zu, Rückgänge in China und Nordamerika konnten jedoch nicht ausgeglichen werden.

Bei Porsche kommt neben den US-Zöllen vor allem der Strategiewechsel beim Antrieb hinzu. Nachdem die Nachfrage nach Elektrofahrzeugen hinter den Erwartungen zurückblieb, setzt der Sportwagenhersteller wieder stärker auf Modelle mit Verbrennungsmotor. Für 2026 rechnet Porsche mit einem weiteren Rückgang beim Absatz, erwartet jedoch eine Verbesserung der Rendite auf mehr als fünf Prozent. (rr)

Der VW-Konzern mit seinem Stammhaus in Wolfsburg. Foto: picture alliance/dpa | Moritz Frankenberg
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