19.00 Uhr: Damit beendet die JUNGE FREIHEIT ihre Live-Berichterstattung aus Gießen. Während der Vormittag vor allem im Schatten der massiven linksextremen Krawalle stand, gelang es der AfD trotz Massenblockaden, am Nachmittag ihre neue Jugendorganisation zu gründen. Für Sie vor Ort waren unsere Reporter Vadim Derksen, Sven Versteegen und JF-Influencerin Lena. Aus dem Büro haben Henning Hoffgaard und Lorenz Bien zugearbeitet. Wir werden auch in der kommenden gedruckten Ausgabe der JF intensiv über die heutigen Ereignisse, Hintergründe und Folgen berichten.
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Die Ereignisse des Vormittags können Sie hier nachlesen.
18:46 Uhr: Hohm bedankt sich für das Vertrauen, das ihm entgegengebracht wurde. Der Tag habe gezeigt, daß die Generation Deutschland kein Elitenprojekt, sondern Ausdruck der Jugend sei. Dabei seien alle angehalten, mitzumachen, auch wenn sie vielleicht mit Abstimmungsergebnissen des Tages nicht zufrieden seien. Besonderen Dank richtet Hohm zudem an Alexander Gauland aus.
18:44 Uhr: Helmut Strauf wird mit mehr als 46 Prozent zum achten Beisitzer gewählt. Damit steht der Vorstand der Generation Deutschland. Vorsitzender Hohm wird noch eine Schlußrede halten.
18:25 Uhr: Gegen Strauß kandidiert Michael Holtz. Als er bei einer Befragung angibt, als Jugendlicher einmal für ein halbes Jahr Grünen-Mitglied gewesen zu sein, gibt es Buh-Rufe im Saal.
18:23 Uhr: In Gießen werden linksextreme Demonstranten mit Bussen aus Laut Polizei soll für die AfD-Politiker eine Abfahrtsstrecke als „Betonstrecke“ offengehalten werden. Dort sollen später alle Delegierten begleitet und aus der Stadt gefahren werden können.
18:16 Uhr: Als nächstes spricht Helmut Strauf, der ebenfalls auf den achten Beisitz kandidiert. Generationen von Deutschen würden auf den heutigen Tag herabblicken, sagt Strauß. Es sei Auftrag, die linke Übermacht zu brechen.
18:07 Uhr: Es geht um den achten Beisitz. Als erstes spricht Florian Köhler und betont, den rebellischen Charakter der Partei. Ein Fragesteller wirft ihm vor, früher gegen die Junge Alternative gearbeitet zu haben. Auch ein anderer Fragesteller äußert Kritik: Köhler habe in Bayern destruktiv agiert. Der Kandidat verteidigt sich: Er habe lediglich dafür gesorgt, daß ehemalige NPD-Mitglieder nicht in die Partei aufgenommen worden wären.
17:58 Uhr: Cedric Krippner kandidiert für den Posten des siebten Beisitzers. Er sei in seiner Jugend durch die AfD-Jugend nachhaltig geprägt worden, erklärt er. Es habe sich nicht bloß um eine „Beutegemeinschaft für den nächsten Karriereschritt“ gehandelt. Mit mehr als 92 Prozent gewinnt er die Wahl.
17:52 Uhr: Ein Kandidat aus Österreich, Wendelin Nepomuk Fessl, tritt für die Position des sechsten Beisitzers an. In seiner Rede betont er die nostalgischen Erinnerungen, die ihn mit der AfD-Jugend verbinden. Mit mehr als 92 Prozent wird er gewählt.

17:49 Uhr: Im Interview mit JF-Reporter Sven Versteegen zieht AfD-Parteichef Tino Chrupalla eine erste Bilanz des Tages und spricht über die linksextremen Angriffe auf AfD-Mitglieder, den Einsatz der Polizei, warum die „Generation Deutschland“ eine neue Kaderschmiede der Partei werden soll und er auf Bundesebene lieber eine Doppelspitze behalten will.
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17:42 Uhr: Als fünfter Beisitzer Florian Ruß an. Er sei in die Politik eingetreten, um sich in dem Irrsinn entgegenzustellen, der das Land befallen habe. Gegenkandidaten gibt es keine. Ruß gewinnt dementsprechend mit fast 95 Prozent.
17:26 Uhr: Mio Trautner tritt erneut an ‒ diesmal als vierter Beisitzer. Gegen ihn steht der Kandidat Nafiur Rahman an. Am Ende gewinnt Rahmann mit mehr als 71 Prozent.
17:25 Uhr: Julia Gehrckens gewinnt die Wahl zum dritten Beisitzer mit mehr als 62 Prozent.
17:21 Uhr: Trautner plädiert dafür, die Schulen und Universitäten stärker in den Fokus zu nehmen. Es dürfe nicht sein, daß Konservative an Bildungseinrichtungen Probleme bekämen. Zudem müsse der Einfluß des Islam an Schulen zurückgedrängt werden.
17:14 Uhr: Um den Posten des dritten Beisitzers kämpfen Julia Gehrckens und Mio Trautner. Beide betonen in ihren Reden, für Deutschland streiten zu wollen.
17:11 Uhr: Alexander Claus wird mit deutlichem Vorsprung zum zweiten Beisitzer gewählt.
17:07 Uhr: Draußen ist die Lage weiterhin ruhig. Eine linke Rockband spielt auf einer Straßenkreuzung, etwa 5.000 Demonstranten versammeln sich beim Konzert.
16:32 Uhr: In der Innenstadt Gießens beruhigt sich die Lage. Noch etwa 800 Demonstranten sind noch vor Ort, viele andere haben den Ort verlassen.
16:31 Uhr: Als erste Frau wurde die 26jährige Reinhild Goes in den Vorstand von Generation Deutschland gewählt worden.
16:29 Uhr: Noch immer kämpft die Polizei mit Wasserwerfern gegen vordringende Linksextremisten:
Linke gießen in #Gießen. 🤣 #2911Gi pic.twitter.com/g4c24a8ZAv
— ¯\_(ツ)_/¯ 🪥 💙🕊️ (@BB12_DE) November 29, 2025
16:26 Uhr: Laut dem hessischen Innenminister Roman Poseck (CDU) wurden bislang bis zu zwölf Polizisten verletzt. Statt der erwarteten 50.000 Demonstranten seien etwa 25.000 gekommen. Auch unter diesen habe es Leichtverletzte gegeben. „Wir haben einen hervorragend vorbereiteten Einsatz absolviert und konnten dafür sorgen, daß die meisten Demonstranten auch ihr Demonstrationsversammlungsrecht friedlich wahrnehmen konnten“, sagt er der Bild.
16:09 Uhr: Patrick Heinz wurde mit mehr als 78 Prozent zum dritten Stellvertreter gewählt.

16:00 Uhr: Linnemann stellt sich nun vor. Er war früher kurzzeitig Mitglied der SPD „um gegen die Große Koalition zu stimmen“. Pfui-Rufe im Saal.
15:59 Uhr: Heinz gilt als Vertrauter des Bundestagsabgeordneten Matthias Helferich, der mit Vincentz aktuell einen offenen Machtkampf austragt. Sein Gegenkandidat gilt als Favorit des Landesvorsitzenden. Die Abstimmung werde knapp ausfallen, heißt es aus Parteikreisen.
15:57 Uhr: Für die Position des dritten stellvertretenden Vorsitzenden treten nun zwei Kandidaten aus Nordrhein-Westfalen an. Manuel Linnemann, seit September vom Landesvorstand um Martin Vincentz zum Jugendbeauftragten erhoben, und Patrick Heinz, der ehemalige Vorsitzende der JA in Nordrhein-Westfalen. Nach der Bewerbungsrede von Heinz, gibt es stehenden Applaus und Heinz-Geschrei im Saal.
15:55 Uhr: Adrian Maxhuni aus Niedersachsen wird zum zweiten stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.
15:40 Uhr: Als seinen Stellvertreter schlägt Hohm den Politiker Jan Richard Behr vor. In seiner Vorstellungsrede betont dieser die Wichtigkeit von Jugendarbeit und plädiert für die Remigration von Migranten ohne Bleiberecht. Mit fast 90 Prozent Zustimmung wird Behr zum Stellvertreter gewählt.
15:37 Uhr: Vor der Halle treiben Polizisten die Linksextremen mit Wasserwerfern weg:
Für die Polizei völlig unerwarteter Durchbruch von Demonstranten, die über das Gelände eines Bauhofs unmittelbar vor die Halle gelangen. Sofort wird Wasserwerfer eingesetzt. Polizei zieht jetzt massiv Kräfte auf dem Gelände der AfD zusammen. #Gießen @Tagesspiegel #Gi2911 pic.twitter.com/buRl3EDl46
— julius geiler (@glr_berlin) November 29, 2025
15:32 Uhr: Jean-Pascal Hohm wurde mit mehr als 90 Prozent zum Vorsitzenden der Generation Deutschland gewählt.

15:26 Uhr: Niemand im Saal sei „ein Knecht Rußlands oder eines anderen Landes“, sagt Hohm. Er liebe seine Heimat Brandenburg und habe viel Hoffnung für sein Land. Trotz der katastrophalen Politik der Alparteien, sei Deutschland liebenswert. Daher brauche die AfD eine dynamische Jugendorganisation. Stehender Applaus nach seiner Rede. Es gibt „Hohm! Hohm!“-Rufe.

15:21 Uhr: Jean-Pascal Hohm wurde, wie erwartet, als Vorsitzender der Generation Deutschland vorgeschlagen. Es gibt keine Gegenkandidaten.
15:18 Uhr: Außerhalb der Halle kommt es zu schweren Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Linksextremen. Etwa 500 Personen sollen durch die Absperrung gebrochen sein und sich rund 300 Meter vor der Halle befinden. Polizisten drängen die Angreifer mit Schlagstöcken und Wasserwerfern zurück:
Polizeikräfte räumen Straßenblockade mit #Wasserwerfer bei AfD-Gründung in #Gießen. pic.twitter.com/3txJ8WxCWB
— Niedersachsen Report ✘ (@NDSReport) November 29, 2025
15:11 Uhr: Jetzt soll der Bundesvorstand gewählt werden.
15:05 Uhr: Ein Teilnehmer stellt einen Antrag auf eine Pause. Die Mehrheit stimmt dagegen. Man habe heute noch viel vor und wer rauchen wolle, solle halt rausgehen, argumentierte zuvor ein Gegenredner.
15:00 Uhr: Am Ufer der Lahn mußte die Polizei nach eigener Aussage offenbar zwei Menschengruppen voneinander trennen:
Im Uferbereich der Lahn kam es zu einer Auseinandersetzung.
Unsere anspruchsvolle Aufgabe: die eine Personengruppe vor der anderen zu schützen.
Die auch für die Einsatzkräfte gefährliche Situation konnten hinzukommende Kräfte auflösen.#2911Gi pic.twitter.com/XyOIilY8qV
— Polizei Mittelhessen (@Polizei_MH) November 29, 2025
14:55 Uhr: Wie sehr soll die Mutterpartei auf die Jugendorganisation einwirken dürfen? Die Debatte dreht sich nun darum, ob ältere Politiker in die Organisation eingreifen dürfen sollen ‒ oder dort lediglich Rederecht bekommen.
14:44 Uhr: Außerhalb der Halle gehen die Ausschreitungen weiter. Linksextreme attackieren Polizeibeamte auf einer Böschung, in der Folge kommt es zu Rangeleien:
Die Gewalteskalation spielt sich an mehreren Böschungen ab, was die Situation besonders gefährlich machte. Hier wird ein linker Demonstrant rausgezogen, was ziemlich brutal wirkt, aber die Folge davon ist, dass er sich widersetzte, während andere Antifas wiederholt die Polizei… https://t.co/V9K7ucqpDn pic.twitter.com/V6kutX60Y7
— Jan A. Karon (@jannibal_) November 29, 2025
14:35 Uhr: Die Polizei hat einen Tatverdächtigen für den Angriff auf den AfD-Politiker Julian Schmidt festgenommen. Der Angriff ereignete sich gegen acht Uhr.
14:34 Uhr: Auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) äußert sich mit einem bizarren Statement zu den linksextremen Krawallen. Die gezielten Angriffe auf Mitglieder der AfD sind für ihn „Auseinandersetzungen zwischen ganz links und ganz rechts“, wie er auf einem Parteitag in Sachsen-Anhalt sagt.
14:29 Uhr: Jetzt soll über das Logo der Jugendorganisation abgestimmt werden. Doch dürfen die Jungen das Logo selbst bestimmen, oder soll die Mutterpartei wählen? Ein Redner schlägt vor: Wenn es schon Konzepte für Logos gibt, soll doch heute ruhig darüber abgestimmt werden.
14:23 Uhr: Antrag ist mit überwältigender Mehrheit abgelehnt. Die AfD-Jugend wird nicht erneut „Junge Alternative“ heißen. Damit ist der Name „Generation Deutschland“ gesetzt, da es keine weiteren Änderungsanträge gibt.
14:20 Uhr: Caroline Lichten aus Thüringen macht darauf aufmerksam, daß der Name „Generation Deutschland“ bereits zuvor ein inoffizielles Schlagwort der Jugendorganisation gewesen sei.
Die „Junge Alternative“ verschrieb sich dem Motto „Generation Deutschland“, sagt eine junge Dame auf dem Gründungskongress in Gießen. Martin Kohler lieferte bereits gestern das Beweisbild. https://t.co/nDDvdoQNTX
— Sven (@SvenVersteegen) November 29, 2025
14:18 Uhr: Der alte Name findet bei vielen Anklang:
Forderung die AfD-Jugend wieder „Junge Alternative“ zu nennen. Tosender Applaus.
— Sven (@SvenVersteegen) November 29, 2025
14:15 Uhr: Soll es stattdessen „Generation Deutschland“ sein? Oder doch der alte Name, „Junge Alternative“? Die Debatte läuft. Einige Redner plädieren für einen Neustart, andere verweisen darauf, daß die alte Bezeichnung bereits bekannt ist.
14:11 Uhr: Ein Antrag „Jugend Germania“ wurde mit großer Mehrheit abgelehnt.
14:07 Uhr: Nun wird weiter über den Namen diskutiert. Dabei vermischen die Wortmeldungen die Anträge zum Namen „Jugend Germania“ und „Junge Alternative“. Der designierte Bundesvorstand wünscht sich den Namen „Generation Deutschland“.
14:06 Uhr: Mit 54 Prozent stimmt eine Mehrheit gegen den Antrag auf nicht-Befassung. Eine erste Schlappe für den designierten Vorsitzenden Hohm. Er hatte für nicht-Befassung plädiert.
14:04 Uhr: Ein Polizeipferd wurde verletzt. Bereits gegen 11:15 Uhr stürzte es eine Böschung am Bahnhof Gießen herab.
14:00 Uhr: Die AfD-Jugend diskutiert über ihren künftigen Namen. Ein Antrag für die Benennung „Jugend Germania“ liegt vor. Der designierte Vorsitzende Hohm beantragt nicht-Befassung. Das Statut sei ein „Knebelvertrag“. Ein anderes Parteimitglied plädiert, der Name „Jugend Germania“ sei angemessener, da er auf die lange Geschichte Deutschlands verweise.
13:57 Uhr: Mehrere Demonstranten sind durch die Polizeiabsperrung gebrochen und dringen zur Halle vor. Die Polizei versucht, die Linksextremen zurückzudrängen:
Für die Polizei völlig unerwarteter Durchbruch von Demonstranten, die über das Gelände eines Bauhofs unmittelbar vor die Halle gelangen. Sofort wird Wasserwerfer eingesetzt. Polizei zieht jetzt massiv Kräfte auf dem Gelände der AfD zusammen. #Gießen @Tagesspiegel #Gi2911 pic.twitter.com/buRl3EDl46
— julius geiler (@glr_berlin) November 29, 2025
13:42 Uhr: Der AfD-Ehrenvorsitzende Alexander Gauland richtet sich mit einer Videobotschaft an die AfD-Jugend. „Jugendorganisationen haben das Recht frech und aufmüpfig zu sein, also seien sie frech und aufmüpfig“, sagt Gauland. „Seien Sie von mir aus auch radikal, aber nicht extrem.“
Es gibt stehenden Applaus.

13:40 Uhr: Jean-Pascal Hohm erzählt der JF, wie seine Anreise verlief. Er soll heute zum Vorsitzenden der „Generation Deutschland“ gewählt werden.
Jean-Pascal Hohm erzählt der JF, wie seine Anreise verlief. Er soll heute zum Vorsitzenden der „Generation Deutschland“ gewählt werden. pic.twitter.com/Q3kvUnX6gC
— Sven (@SvenVersteegen) November 29, 2025
13:34 Uhr: Die Polizei gibt ein erstes Fazit zum Tag ab: Immer wieder sei es zu Angriffen auf Polizeikräfte gekommen, erklärt ein Sprecher. Zudem habe man bei der Beseitigung von Blockaden teilweise Wasserwerfer einsetzen müssen.
Ein Zwischenstand zum heutigen Polizeieinsatz in #Gießen von unserem Sprecher der Einsatzleitung.#2911Gi pic.twitter.com/99XoDnjRcu
— Polizei Mittelhessen (@Polizei_MH) November 29, 2025
13:33 Uhr: Statt Lambrou spricht nun sein Stellvertreter Andreas Lichert als Gastgeber in Hessen. „Wir werden sie dafür zur Rechenschaft ziehen“, sagt Lichert mit Blick auf die politisch Verantwortlichen hinter den linksextremen Ausschreitungen.
13:30 Uhr: Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) kritisiert die Gewaltbereitschaft eines Teils der Demonstranten bei Protesten gegen die Gründung einer neuen AfD-Jugendorganisation in Gießen. „Demonstrieren ist ein Grundrecht, deswegen muss man das ermöglichen. Sich versammeln ist auch ein Grundrecht, das muss man auch ermöglichen“, sagte der Politiker. „Aber ich kann nur sagen: Größten Respekt vor den Polizistinnen und Polizisten, wenn ich jetzt schon wieder sehe, wie Vermummte, wie Chaoten, wie Leute mit Bengalos, mit Fackeln, gewaltbereit auf die Polizei zugehen“, sagte Dobrindt. „Es gibt kein Grundrecht, das es rechtfertigt, dass man gewaltsam gegen unsere Sicherheitskräfte vorgeht.“
13:21 Uhr: Unfaßbare Szene: Linke Demonstranten halten unsere Reporter auf und wollen deren Personalausweise kontrollieren. Unser Reporter Vadim Derksen läßt sich das nicht gefallen.
Was nehmen sich die Leute raus, meinen Presseausweis kontrollieren zu müssen? Die Polizei weit und breit nicht zu sehen. Anrufe bringen nichts. Krankenschwestern kommen nicht ins Krankenhaus und flehen durchfahren zu können, und dann meint dieser „Herr“ noch, mich kontrollieren… pic.twitter.com/VeN5YvOnIO
— Vadim Derksen (@realDerksen) November 29, 2025
13:12 Uhr: Die Formalitäten sind nun alle erledigt. Sitzungsleiter, Protokollführerin, Wahlleiter sowie ihre Stellvertreter wurden überwiegend einstimmig gewählt. Auch die Wahlen zur Zählkommission, Mandatsprüfungskommission und Antragskommission liefen ohne Probleme ab. Der wichtige und interessante Teil kann nun beginnen.
13:07 Uhr: Eigentlich sollte jetzt der hessische Landesvorsitzende Robert Lambrou sprechen. Stattdessen wird ein Versammlungsleiter gewählt.
13:00 Uhr: Ein Video zeigt den Angriff auf die JF-Reporter: Während sie eine Gruppe Linksextreme filmen, fliegen nacheinander zwei Gegenstände auf unser Team:
Angriff auf unsere Reporter. Als sie berichten wollen wie Linksextremisten ein kleine Landstraße blockieren und Autofahrer schikanieren, fliegen plötzlich Wurfgeschosse. #2911Gi pic.twitter.com/Kw2e7nqT9W
— JUNGE FREIHEIT (@jungefreiheit) November 29, 2025
12:57 Uhr: Weidel wünscht dem angegriffenen Bundestagsabgeordneten Julian Schmidt eine gute Besserung. Er wurde von Linksextremisten attackiert, nachdem er sein Auto parkte und den restlichen Weg zur Halle zu Fuß bestritt.
12:55 Uhr: Weidel wolle keine politische Rede halten. „Weil wir hier heute fertig werden wollen und wir werden fertig“, sagt sie. „Ich habe mir die ganze Woche Sorgen gemacht.“ Das was sie hier heute sehe sei Korpsgeist. Sie bedankt sich bei den Anwesenden, bei den Helfern, bei den Jugendkoordinatoren, bei den Technikern und bei den Sicherheitsbeamten.
Weidel appelliert an ihre politische Konkurrenz, an Gewerkschaften, an Linksextremisten abzurüsten. Der Ort politischer Auseinandersetzung sei nicht auf der Straße, sondern in den Parlamenten. „Laßt die Meinungsfreiheit auferstehen aus diesem Chaos“, sagt Weidel.
12:51 Uhr: Es gibt stehenden Applaus für Tino Chrupulla. Nun spricht Weidel. Der Saal tobt.
In der Halle tritt AfD-Chefin Alice Weidel ans Mikrofon und wird mit Applaus begrüßt. #Giessen #2911Gi pic.twitter.com/PiWwSMFmEk
— JUNGE FREIHEIT (@jungefreiheit) November 29, 2025
12:50 Uhr: Chrupalla fährt fort: Die Generation Deutschland dürfe nicht sein, wie die glattgebügelte Junge Union. Man müsse nun das Land verändern in den Parlamenten als Opposition aber auch in den Kabinetten. Das sei etwas anderes als Liederabende, als Wanderungen, als Fechten und auf Gebäude klettern.
„Wir hätten uns mehr um die jungen Hoffnungsträger kümmern müssen“, sagt Chrupalla. Der Bundesvorstand wolle die künftigen Abgeordneten und Funktionsträger fördern. „Lernt Verantwortung zu übernehmen.“ Das hätten Weidel und Chrupalla vorgelebt.
12.45 Uhr: Ein JF-Reporterteam wurde von Linksextremen angegriffen. Während sie die Ausschreitungen rund um die Versammlungen filmte, waren Unbekannte eine Flasche in Richtung der Journalisten. Glücklicherweise traf sie keinen Personen, sondern knallte auf ein nahestehendes Auto.
12.36 Uhr: Tino Chrupalla hält nun das Grußwort, nachdem Hannes Gnauck und Dennis Hohloch zunächst den Jugendkongress addressierten. „Wir haben miterleben dürfen, was unsere liberale Demokratie bedeutet“, sagt Hohloch. „Links ist noch lange nicht vorbei. Links ist erst vorbei, wenn Friedrich Merz abgewählt“ wurde und Ulrich Siegmund Ministerpräsident in Sachsen-Anhalt sei.

Gnauck erwähnt den Angriff auf die Parteimitglieder. Stehenden Applaus gibt es für ein Geschwisterpaar, daß auf dem Weg zur Messehalle von der Antifa körperlich angegriffen worden ist. Der 28jährige Eduard wurde dabei zu Boden geworfen.
12.19 Uhr: Die Polizei meldet weitere massive Angriffe auf ihre Beamten. „Im Bereich einer Absperrung an der Schlachthofstraße Gießen kam aus einem Teil einer Gruppe von ca. 1.500 Personen zum Einsatz von Leuchtstoffmunition gegen Polizeikräfte.“
Im Bereich einer Absperrung an der Schlachthofstraße #Gießen kam aus einem Teil einer Gruppe von ca. 1500 Personen zum Einsatz von Leuchtstoffmunition gegen Polizeikräfte.
Dieses Verhalten gefährdet Menschenleben!#2911GI
— Polizei Mittelhessen (@Polizei_MH) November 29, 2025
12.06 Uhr: Eskalation bei der Gewerkschaftsdemonstration in der Innenstadt. Reporter von Tichys Einblick werden durch die Stadt gejagt. Zuvor sollen Redner auf der Bühne zur Gewalt gegen die Journalisten aufgerufen haben.
Mehr folgt! Schläger greifen Tichys Einblick in Gießen an. Größter Respekt geht raus an unseren Sicherheitsmann und den Kameramann, der draufhällt, wenns eng wird. #Giessen https://t.co/PYkcgUEAIt pic.twitter.com/slxWoO6F8R
— Maximilian Tichy (@MaximilianTichy) November 29, 2025
12.03 Uhr: Die Polizei macht weiterhin keine Anstalten, Blockaden zu räumen. Stattdessen bitten die deutschen Sicherheitskräfte die Linksextremisten, wenigstens Polizeiautos durchzulassen.
Kapituliert die Polizei? Nach unseren Informationen hat die Polizei bei der Antifa einen Straßenstreifen freigehandelt, um die Stadt verlassen zu können in den Feierabend. Hunderte Mannschaftswagen passieren die Antifablockade. #Gießen pic.twitter.com/7bQmKgmF0f
— JUNGE FREIHEIT (@jungefreiheit) November 29, 2025
12.00 Uhr: Scharfe Worte vom CDU-Bundestagsabgeordneten Johannes Volkmann. „In meinem Heimatort spielen Linksextreme Selbstjustiz. Es ist überfällig diese Banden zu ächten“, schreibt der Enkel von Helmut Kohl auf X und teilt einen Beitrag der Polizei.
In meinem Heimatort spielen Linksextreme Selbstjustiz. Es ist überfällig diese Banden zu ächten. https://t.co/TxWStDf0Pg
— Johannes Volkmann (@jbvolkmann) November 29, 2025






