Die Mühlen der deutschen Justiz mahlen langsam. Diese Erfahrung mußte nun auch der Publizist Henryk M. Broder machen. Fast vier Jahre ist der Vorgang her, der am vergangenen Montag vor dem Amtsgericht in Düsseldorf verhandelt wurde. Die Religionspädagogin Lamya Kaddor hatte Broder vorgeworfen, sie in einem Artikel der JUNGEN FREIHEIT beleidigt zu haben.
Doch so lange sich das Verfahren hingezogen hatte, so schnell endete es nun mit einem Freispruch für Broder. Die Kosten für die von Kaddor angestoßene Gerichtsposse muß der Steuerzahler tragen. Wüßte man es nicht besser, man könnte fast meinen, die Duisburger Justiz habe einen an der Klatsche.
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