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Klimaschutz: Daimler wehrt sich gegen entflammbares EU-Kältemittel

Klimaschutz: Daimler wehrt sich gegen entflammbares EU-Kältemittel

Klimaschutz: Daimler wehrt sich gegen entflammbares EU-Kältemittel

Klimaschutz
 

Daimler wehrt sich gegen entflammbares EU-Kältemittel

FLENSBURG. Die Weigerung des Automobilkonzerns Daimler, ein von der EU gefordertes klimaschonendes, jedoch auch entflammbares Kältemittel zu nutzen, könnte für das Unternehmen zu schweren Konsequenzen führen. Das Kraftfahrt-Bundesamt drohte dem Autobauer indirekt, die Zulassung neuer Wagen zu verweigern.

Daimler hält das neue von der Europäischen Union vorgeschriebene Kältemittel für Klimaanlagen für hochgefährlich. Dieses habe sich bei mehreren Tests als „zündfähig erwiesen“, teilte das Unternehmen mit. „Aufgrund der neu gewonnenen Erkenntnisse und seiner hohen Sicherheitsmaßstäbe schließt Mercedes-Benz den Einsatz dieser Chemikalie in seinen Produkten aus.“

Das neue von der EU geforderte Kältemittel wird von zwei amerikanischen Konzernen in Monopolstellung produziert. Derzeit ist noch unklar, ob diese genug davon liefern können. Mit dem neuen Kältemittel sollen die Treibhausgas-Emissionen in den kommenden Jahren deutlich gesenkt werden. (ho)

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