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LANDSHUT. Ungewöhnlicher Grund für die Verspätung eines Linienbusses in Niederbayern. In dem katholisch geprägten Landstrich stoppte ein Fahrer sein vollbesetztes Fahrzeug, um zu Allah zu beten.
Der Vorfall ereignete sich in Ergolding, auf dem Weg in die Innenstadt von Landshut. Der Mann parkte den Bus in der Marktgemeinde im Landkreis Landshut an einer Haltestelle und betete in einer leeren Sitzreihe im Bus.
Fahrer nahm Verspätung in Kauf
„Die Fahrgäste waren überrascht, aber auch verunsichert“, berichtet Sat.1 Bayern. Die Fahrt habe sich dadurch um mehrere Minuten verzögert.
Die Stadtwerke betonen laut dem TV-Sender zwar das Recht auf Religionsfreiheit. Der Fahrbetrieb dürfe aber natürlich nicht unterbrochen werden. Ob dem Fahrer Konsequenzen drohen, ist noch offen. (fh)






