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Asyl und Migration: Syrer kehren millionenfach in ihr Land zurück – aber fast alle bleiben in Deutschland

Asyl und Migration: Syrer kehren millionenfach in ihr Land zurück – aber fast alle bleiben in Deutschland

Asyl und Migration: Syrer kehren millionenfach in ihr Land zurück – aber fast alle bleiben in Deutschland

Das Bild zeigt Syrer in Berlin.
Das Bild zeigt Syrer in Berlin.
Syrer feiern den Staatsbesuch des neuen Präsidenten Ahmed al-Scharaa in Berlin: Kaum Rückreisen aus Deutschland registriert. Foto: picture alliance / Sipa USA | PRESSCOV
Asyl und Migration
 

Syrer kehren millionenfach in ihr Land zurück – aber fast alle bleiben in Deutschland

Seit dem Machtwechsel in Damaskus sind mehr als 1,6 Millionen Syrer in ihr Land zurückgekehrt, allein aus der Türkei waren es mehr als 600.000. Die Zahlen für Deutschland fallen erheblich geringer aus.
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BERLIN. Etwa eineinhalb Jahre seit dem Sturz der syrischen Regierung um Baschar al-Assad, haben nur wenige Syrer Deutschland verlassen. Insgesamt kehrten seit dem 8. Dezember 2024 mehr als 1,6 Millionen Syrer zurück in ihre Heimat, wie aus aktuellen Zahlen des Flüchtlingshilfswerks der Uno, dem UNHCR hervorgeht, über die die Bild-Zeitung berichtet. Das Land mit den meisten ausgereisten Syrern ist demnach die Türkei mit 634.000 Personen, gefolgt vom Libanon mit 621.000 Ausreisen und Jordanien mit 284.000. Deutschland wird in der Statistik lediglich unter „sonstige Länder“ geführt, aus denen insgesamt 6.100 Personen nach Syrien zurückkehrten.

Nach Angaben des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Stand Februar) kehrten 2025 insgesamt 3.678 syrische Migranten aus Deutschland in ihre Heimat zurück. In der Bundesrepublik leben aktuell mehr als 900.000 Syrer. Im selben Kalenderjahr gab es insgesamt 113.236 Asyl-Erstanträge, davon 23.256 aus Syrien. Nur aus Afghanistan gab es mit 23.972 Erstanträgen mehr.

CDU-Abgeordneter sieht „für die allermeisten Syrer“ keinen Asylgrund

Der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Alexander Throm (CDU), betonte mit Blick auf diese Zahlen, dass „für die allermeisten Syrer“ der Schutzgrund „weggefallen“ sei. „Asyl heißt Aufenthalt auf Zeit. Deshalb ist es jetzt an der Zeit, die Widerrufsprüfung bei den Asylbescheiden zu starten“, forderte der Christdemokrat.

Throm sprach sich für ein stufenartiges Vorgehen aus. „Beginnen sollten wir mit jungen, alleinstehenden Männern, die Sozialleistungen beziehen und damit zeigen, dass sie nicht integriert sind.“ Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung sei überdies bereits vereinbart worden, freiwillige Ausreisen stärker zu fördern. Diese würden „zunächst das Angebot an die ausreisepflichtigen Syrer sein“, ehe es „zu weiteren Maßnahmen kommt“. (st)

Syrer feiern den Staatsbesuch des neuen Präsidenten Ahmed al-Scharaa in Berlin: Kaum Rückreisen aus Deutschland registriert. Foto: picture alliance / Sipa USA | PRESSCOV
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