BERLIN. In den mutmaßlichen Vergewaltigungsskandal um ein Neuköllner Jugendzentrum (die JF berichtete) hat sich nun auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) eingeschaltet. Er fordert Aufklärung und personelle Konsequenzen, falls die Vorwürfe einer bewussten Vertuschung zutreffen.
Die Vorgänge müssten vollständig aufgeklärt werden. „Es gibt keinen kulturellen Rabatt für Straftäter“, schreibt Wegner auf X.
„Wenn es sich bewahrheitet, dass die Vergewaltigung einer 16jährigen aus falsch verstandener kultureller Toleranz oder aus parteipolitischer Taktik bewusst vertuscht wurde, muss es Konsequenzen geben“, so Wegner, der klarstellt: Personen, die so etwas deckten, hätten „in einem öffentlichen Amt nichts verloren“.
Wenn es sich bewahrheitet, dass die Vergewaltigung einer 16 jährigen aus falsch verstandener kultureller Toleranz oder aus parteipolitischer Taktik bewusst vertuscht wurde, muss es Konsequenzen geben. Personen, die so etwas decken, haben in einem öffentlichen Amt nichts verloren.
— Kai Wegner (@kaiwegner) March 13, 2026
Sollte Vergewaltigung durch Moslem vertuscht werden?
Nach den Vorwürfen einer Vergewaltigung und weiterer sexueller Übergriffe auf eine 16jährige in einem Jugendzentrum in Berlin-Neukölln hat die Einrichtung inzwischen Konsequenzen gezogen. Der arabischstämmige Tatverdächtige erhielt Hausverbot. Gegen den Jugendlichen laufen derzeit zudem Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft. Nach Angaben der Berliner Staatsanwaltschaft stehen die Ermittlungen noch am Anfang.
Der Fall wurde bekannt, nachdem die Polizei erst Wochen nach den mutmaßlichen Taten informiert worden war. Weder das Jugendzentrum noch das zuständige Jugendamt hatten zunächst Anzeige erstattet. Erst nachdem sich die Jugendliche einer Präventionsbeamtin der Polizei anvertraut hatte, wurde das Landeskriminalamt eingeschaltet. Die Anzeige wurde am 23. Februar gestellt, seit dem 26. Februar liegt der Fall der Staatsanwaltschaft vor.
Dabei soll die 16jährige im Januar von mehreren moslemischen Jugendlichen in einen hinteren Raum der Einrichtung gebracht und dort bedrängt worden sein. Eine Mitarbeiterin habe die Situation bemerkt und sei eingeschritten. Die Jugendliche gab später sogar an, bereits im November des Vorjahres im Garten des Jugendzentrums vergewaltigt worden zu sein. Ein 17jähriger soll die Tat gefilmt und sie anschließend mit dem Video unter Druck gesetzt haben. (rr)






